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Reagan ist 12 Jahre alt und lebt mit ihrer
Mutter, die eine berühmte Schauspielerin ist, in Washington und alles
scheint in Ordnung zu sein. Doch schlagartig ändert sich die junge Reagan.
Sie scheint eine regelrechte Verwandlung durchzumachen, da ihre Sprache
plötzlich vulgär wird und ihr Verhalten äußerst aggressiv auf ihre
Umwelt reagiert. Nachdem sie einige schmerzhafte Anfälle hinter sich hat
beschließt ihre Mutter sie von einem hochqualifizierten Ärzteteam
untersuchen zu lassen.
Nachdem das Mädchen von Kopf bis Fuß untersucht wurde, mussten die Ärzte
feststellen das sie trotz der merkwürdigen Veränderungen körperlich
gesund ist. Als dann der neue Liebhaber der Mutter auf mysteriöse Art und
Weise ums Leben kommt sucht ihre Mutter, Chris, nun Hilfe bei der
katholischen Kirche. Zwei Geistliche stellen fest das der Teufel versucht
von Reagan Körper besitz zu ergreifen. Das kann die Kirche natürlich nicht
dulden und umgehend wird Pater Merrin mit dem Fall beauftragt, da er schon
mehrere Teufelsaustreibungen durchgeführt hat. Er wird bei einer Ausgrabung
informiert und macht sich umgehend auf den Weg in die amerikanische
Hauptstadt.
Der Kampf um die kleine Reagan beginnt und er wird von beiden Seiten
erbittert geführt... |
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„Der Exorzist“ war wohl das erste
Bindglied zwischen den normalen Guckern und denen, die sich mit etwas
anderem Filmmaterial beschäftigten. Laut DVD Aufschrift soll es der
erschreckendste Film aller Zeiten sein und ich muss sagen das diese Aussage
wohl nicht mehr aktuell ist, er aber einer der eindruckvollsten Filme ist,
den ich bis jetzt gesehen habe.
Man wird von Anfang an in einen Bann gezogen und die doch recht lange
Filmlänge, von 127 Minuten, scheint im nu zu verstreichen. Es wird einem
einfach alles das geboten, was man zum abgruseln braucht! Eine
beeindruckende Atmosphäre, gute Masken, gute Schauspieler und eine relativ
authentische Story. Eine gehörige Portion Spannung ist selbstverständlich
für diesen Streifen, denn man verfolgt wie gebannt was mit dem Mädchen
passiert. Ich persönlich wäre gerne bei der Kinopremiere im Jahre 1973
dabei gewesen und hätte mich an den ängstlich, fliehenden Menschen
erfreut. Es ist schon komisch wie Filme es schaffen ohne einen Schlächter
oder ein böses Monster solch eine Stimmung zu erzeugen.
Wenn ich bedenke das der Film älter ist als ich und man sich dann die
vorhandene Bild- und Tonqualität anschaut, muss man denen die für das
Remastern verantwortlich waren ein dickes Lob aussprechen. Die zusätzlichen
11 Minuten des Director´s Cut sind für den Sinn des Films zwar nicht
relevant und sie beinhalten auch keine herausgeschnittenen Gewaltszenen, wie
früher mal vermutet wurde, aber sie sind schon nett anzusehen. Besonders
toll fand ich die Szene in der das Mädchen wie eine Spinne die Treppe
runterkrabbelt. Wer genau hinguckt, der kann in einigen Passagen erkennen
das für den Bruchteil von Sekunden Bilder eingespielt sind, die ein
Teufelsgesicht zeigen und wohl dem Unterbewusstsein sagen, dass es sich nun
fürchten muss. |