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Ein Schul-Bus, mit vielen
Kindern an Bord, wird von einer Eisenbahn überrollt. Dieses
Ereignis geschah vor vielen Jahren. Wird aber gegenwärtig, als
Melanie mit ihrer Familie in die US-Amerikanische Kleinstadt
Emerald zieht. Denn Melanie sieht den Geist eines der getöteten
Kinder. Melanie weiß anfangs nichts davon, wird aber mit den
Geschehnissen aus der Vergangenheit konfrontiert. Die Erfahrungen
werden immer intensiver. Sogar so intensiv, dass die junge Frau
den Ereignissen aus der Vergangenheit auf den Grund geht... |
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Geister-Filme
gibt es ja nicht wenige. Viele sind durchschnittlich, einige
schlecht und nur ganz wenige können den Großteil des Publikums
überzeugen. „Fingerprints“ reiht sich irgendwo im Mittelfeld
ein. Er ist nicht unbedingt schlecht – aber auch nicht so gut,
dass man ihn unbedingt gesehen haben muss.
Man merkt gleich, dass es sich hier um eine eher kostengünstige
Produktion handelt. Die Dialoge stehen im Mittelpunkt, ohne über
einen durchschlagenden Unterhaltungswert zu verfügen. Es gibt
einiges an Füllmaterial und recht wenig Action.
Optisch geht das Ganze aber dennoch in Ordnung. Es werden hübsche
Bilder eingefangen. Die Kamera hält nicht immer starr drauf und
die Hauptrolle wurde mit einer attraktiven Darstellerin besetzt.
Immerhin. Schauspielerisch bewegt man sich auf einem mittleren
Niveau. Mit Lou Diamond Phillips („Route 666“, „Bats -
Fliegende Teufel“ uva.) und Geoffrey Lewis („Unglaubliche
Geschichten“, „TDR - The Devil's Rejects“ uva.) bekommt man
sogar zwei Film-Veteranen vor die Linse.
Harry Basil
versteht es in seinem Debüt aber nicht so recht, der Sache Pepp
einzuhauchen. Es werden lieber alte Geschichten erzählt, als in
der Gegenwart die Zuschauer zu schocken. Denn so richtig gruselig
oder schockierend ist „Fingerprints“ leider nicht. Es wird
sogar ein manches Mal langweilig.
Was die Langeweile dann vergessen macht, ist das Ende, welches mit
einer nicht gedachten Wendung daherkommt. Auf diese wird jetzt natürlich
nicht eingegangen, dem geneigten Betrachter sei aber gesagt, dass
er sich auf etwas freuen kann, wenn er die Scheibe in den
DVD-Player eingelegt hat.
Freuen können sich auch Freunde des Splatters. Zwar nicht
ausgiebig, aber immerhin gibt es ein paar Einlagen der blutigen
Art zu sehen. Und das trotz eines klein budgetierten Films und
einer FSK 16.
Doch im Endeffekt reicht dies nicht, damit „Fingerprints“ ein
richtig guter Film wird. Er ist, wie bereits angesprochen eher
durchschnittlich und ganz sicher nichts für Haudrauf-Jungs. |