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Fünf junge Damen, die sich offensichtlich
noch im Teenager-Alter befinden, fahren mit einem geliehenen Wagen durch die
Gegend. Ohne wirkliche Orientierung. Als sie an einer Kneipe nach dem
richtigen Weg fragen, sind sie erst frohen Mutes, welcher sich aber wenige
Sekunden später in Wohlgefallen auflöst. Denn die Damen rammen einen Wagen
und haben nichts Besseres zu tun, als sich, vermeintlich unbeobachtet, aus
dem Staub zu machen.
Wie es dann aber so kommen muss, werden die Flüchtigen bei ihrer
nächtlichen Irrfahrt von dem Auto verfolgt, dass sie kurze Zeit zuvor
beschädigt haben. Die Fahrerin stellt die Mädels und macht sie unter
Einsatz einer Waffe gefügig. Die verstörten Teenager müssen schlimme
Sachen über sich ergehen lassen. Als die Peinigerin dann endlich von ihnen
ablässt, meinen sie sich in Sicherheit. Doch da irren sie sich gewaltig…
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Was einem mit „Five Across The Eyes“
geboten wird, ist schon harte Kost. Zum einen weil die Thematik versucht
ähnlich heftig zu sein, wie es zum Beispiel in Filmen wie „Last House On
The Left“ der Fall ist, zum anderen weil der Film von der Machart her
unsagbar schlecht ist. „FATE“ ist eine (offensichtliche)
No-Budget-Produktion und wurde mit schlechtem Material in den Kasten
gebracht. Bild und Ton sind unterirdisch. Selbst Freunde des B-Movie werden
hier mit Sicherheit die Hände voller Verzweiflung über dem Kopf
zusammenschlagen, wenn sie mal wieder eine, mit der Handkamera eingefangene,
Szene aus dem Auto beobachten müssen…
Die Geschichte ist ebenso schlicht, wie die technische Herangehensweise an
die Materie. Lieblos wird einem eine Story erzählt, die gut und gerne 60
Minuten länger läuft, als sie das sollte. Spannende Momente sind
Ausnahmen. Vielmehr werden die jungen Damen bei allerlei Aktionen gefilmt,
die nicht so recht interessieren wollen. Und so interessant sind die jungen
Hauptdarstellerinnen dann doch nicht, dass deren Beobachtung für
Unterhaltung sorgt. Denn sie bieten alles andere als eine schauspielerische
Meisterleistung dar. Für einen Film, der irgendwo zwischen C- und Z-Movie
angesiedelt werden muss, wird aber eine recht ansehnliche Leistung
abgerufen. Was bedeutet, dass keine der Damen durch absolutes Nichtkönnen
oder Overacten die Nerven der Betrachtenden malträtiert. Denn diese werden
ohne hin strapaziert. Denn Horror-Filme brauchen natürlich Klischees und
wenn durch fehlende Charakterisierung nicht viel Platz für diese da ist,
müssen die jungen Frauen halt schreien, bis ihnen selbst die Trommelfelle
platzen. Gut, die Beschreibung ist jetzt vielleicht etwas übertrieben, es
wird aber doch ganz schön geplärrt.
Was Filme des No-Budget Bereich zumeist auszeichnet, zumindest wenn die dem
Horror-Genre zuzuordnen sind, ist ein verhältnismäßig hohes aufkommen an
Gewalt. Bei „FATE“ ist das allerdings nicht so. Hier wird eher psychisch
gequält. Die Protagonistinnen müssen schon einiges mitmachen, werden
blutüberströmt gefilmt, aber wirkliche Splattereinlagen gibt es nicht zu
sehen.
Positive Aspekte dürften nur die wenigsten in „FATE“ finden. Wer gerne
Filme des extrem unabhängigen Film-Bereichs schaut wird feststellen, dass
dieser Streifen hier sehr ehrlich ist. Das er kein Hirngespinst braucht um
eine Geschichte zu erzählen und das die Regisseure Greg Swinson und Ryan
Thiessen alles für ihr Debüt geben. Das dies aber ein bisschen wenig ist
und wohl nur bei sehr wenigen Leuten positiv ankommen wird, ist die bittere
Wahrheit. Weil für ein Gelingen fehlt es an einer Story, die über 90
Minuten unterhalten kann und am nötigen Equipment. Denn die gackernden
Weiber und die wackelnden Kamera-Bilder ziehen eher den Nerv als das sie an
Filmkunst oder ähnliches erinnern.
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