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Flashback - Mörderische Ferien
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| OT: Flashback |
| ca. 94
Minuten |
| Deutschland
2000 |
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| Regie |
| Michael Karen |
| Darsteller |
Valerie Niehaus
Alexandra Neldel
Simone Hanselmann
u.a. |
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zur Horror-Page |
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Vor 10 Jahren musste die 12
jährige Jeanette mit ansehen, wie ihre Eltern von einem Mann getötet
wurden, der als Sichelmörder bekannt war. Sie überlebte damals, kann sich
heute aber an nichts mehr erinnern. Lediglich das der Killer vor ihr stand
und sie mit der Sichel bedrohte ...
Seit dieser Zeit ist Jeanette in einer geschlossenen Anstalt, in der sie von
Alpträumen geplagt wird. Immer wieder versuchen die Mediziner ihre
Erinnerungen zu wecken, jedoch ohne den geringsten Erfolg. Als ihr
behandelnder Arzt beschließt, die junge Frau von all den Verrückten zu
trennen, ist sie erst skeptisch, willigt dann aber ein. Jeanette soll drei
Teenagern auf einem abgelegenen Hof, in den Alpen, Nachhilfe in Französisch
geben.
Die Ankunft ist alles andere als erfolgreich, aber Jeanette lernt langsam
wieder mit Menschen umzugehen. Bald kommt es zu den ersten Gefühlsspielen,
da sich Leon, der einzige Mann unter den drei Geschwistern, in sie verliebt
und seine Gefühle nicht unter Kontrolle hat. Doch aus dem entspannenden
Sommer, den Jeanette erleben wollte, wird nichts! Schon bald kommt es zu
seltsamen Todesfällen in der Nachbarschaft und es sieht so aus, als sei es
der Killer, der vor 10 Jahren ihre Eltern getötet hat. Alle Anzeichen
deuten darauf, dass er sich das Mädchen holen will, dass damals flüchten
konnte. Jeanette wird von Stunde zu Stunde panischer, denn es rollen immer
mehr Köpfe. Sie denkt das sie die nächste ist, die dem psychopatischen
Killer zum Opfer fällt, doch dann...
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Tja ... ein (Profi-)
Horrorfilm aus Deutschland.
Das klingt für einen Liebhaber des Genres irgendwie wie „Bier aus Amerika“
oder „Pommes aus Österreich“... Aber da man jedem ja eine Chance geben
muss, wurde dieser Film in den Videorekorder gelegt und geguckt.
Das erste Mal wird man wohl richtig skeptisch, wenn man die Namen der
Protagonisten zu Gesicht bekommt, die fast alle aus deutschen
Vorabendsendungen bekannt sind und deren schauspielerische Talente man ohne
Frage leicht einschätzen kann. Valerie Niehaus und Alexandra Neldel sind
zwei von ihnen, zwei die den ganzen Film über negativ auffallen. Man merkt
förmlich die Anstrengungen, etwas leisten zu müssen, doch gelingt dies
nicht. Wäre da nicht die Optik der beiden...
Weniger amateurhaft bekommt man dann aber eine Geschichte vorgesetzt, die
anfangs recht interessant ist und auch gewisse Spannungsmomente bietet, die
sich aber in keiner Weise von vielgesehenen Slasherfilmen absetzen kann.
Ein, mit einer besonderen Waffe tötender Irrer, der sich nach und nach
diverse Teenager einverleibt. Zwar gibt es ein verwirrendes Ende, dass den
Film etwas von der Masse ansetzt, als dies aber präsentiert wird ist es
bereits viel zu spät um noch etwas zu retten. Viel zu gradlinig ist der
Verlauf der Geschichte und was anfangs Spaß macht, wird dann recht
langweilig. Atmosphäre hätte dem Streifen sicherlich ganz gut getan, doch
den Verantwortlichen ist es nicht gelungen, die Umgebung, die sicherlich
Potential hat, so einzubauen, dass man als Betrachter das Gefühlt hat einem
stimmungsvollen Horrorfilm zu folgen.
Da bleibt einem also unterhaltungstechnisch nicht mehr viel, außer den
Spezialeffekten. Leider gibt es hier auch nicht sonderlich viel zu sehen, da
das meiste nur angetäuscht ist. Besonders blöd fand ich eine der
Anfangsszenen, in welcher der Killer Jeanettes Mutter mit seiner Sichel die
Kehle durchschneidet. Eigentlich ja nicht schlecht, doch sollte man, meiner
Meinung nach, jemandem die Kehle durchschneiden wenn man ihm die Kehle
durchschneidet... Denn nach dem Ansetzten der Waffe gibt es nichts zu sehen,
außer das die „getötete“ Frau den Kopf nach links fallen lässt. Ist
den Machern da das Kunstblut ausgegangen? Oder hatte man Angst vor einer
eventuellen Indizierung?
Alles in allem bleibt „Flashback“ eine relative Enttäuschung, die zwar
gut anfängt, dann aber sehr stark nachlässt. Fehlende Atmosphäre,
Laiendarsteller und Pseudoeffekte werten das ganze auch nicht unbedingt auf,
sodass eigentlich das rauskommt, was man am Anfang erwartet...
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