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| OT: The
Fly |
| ca. 92
Minuten |
| USA
1986 |
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| Regie |
| David Cronenberg |
| Darsteller |
Jeff Goldblum
Geena Davis
John Getz
u.a. |
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zur Horror-Page |
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Der begnadete Forscher Seth Brundle widmet
seine Forschungsarbeiten der Teleportation. Diese soll es ermöglichen einen
Körper in seine kleinsten Bestandteile aufzulösen, diese dann von einem
Ort zum anderen zu senden und sie da wieder zusammen zu setzten. Es ist ihm
bis lang geglückt nicht lebende Gegenstände zu teleportieren, bei den
Lebenden ist es aber immer zu unappetitlichen Zwischenfällen gekommen, da
die Teilchen sich nicht wieder in den Ursprungszustand zurück gesetzt
haben.
Nach intensivsten Forschungen will er sich nun an das bisher nicht gelungene
herantrauen und sucht sich deshalb die Journalistin Veronica Quaife aus, die
sein Werk von Anfang bis Ende dokumentieren soll. Wie es meist so ist
verliebt er sich in sie, die Dame ist aber mehr an der Story interessiert
was sie aber nicht abhält mit ihm ins Bett zu gehen. Er unternimmt nun
Versuche mit Tieren, die auch ohne Probleme funktionieren. Als er den ersten
Selbstversuch unternimmt ist Veronica nicht dabei weil sie wegen eines
zwischenmenschlichen Problem kurz zuvor das Labor verlassen hat. Es scheint
auch alles reibungslos funktioniert zu haben, als er sich selbst
teleportiert hat, doch Veronica entdeckt wenig später ein schwarzes Haar
auf seinem Rücken, dass ein wenig auffällig ist, da es ungewöhnlich hart
ist.
Er schenkt dem Haar erst keine Beachtung, doch als es weiter wächst
durchsucht er den Computer, der für die Überwachung der Experimente
zuständig ist und es fällt ihm auf das etwas fatales passiert ist. Denn
als er bei seinem Selbstversuch, leicht angetrunken in der Kabine saß,
befand sich eine kleine Stubenfliege im Teleporter und der Computer hat die
beiden Körper zusammengefügt, da er dachte es handele sich hier um eine
Testobjekt.
Nun merkt Seth das die Verwandlung zu einem Objekt, dass halb Fliege und
halb Mensch ist, unweigerlich fortschreitet. Er versucht zwar diesen Fehler
durch erneute Teleportationen rückgängig zu machen, muss aber feststellen
das es nicht funktioniert. Sein Körper ähnelt immer mehr einer Fliege und
auch sein Geist verwandelt sich, sodass ihm das rationale Denken eines
Menschen immer weniger gelingt. Er wird bald eine Gefahr für seine Umwelt
werden wobei Veronica besonders gefährdet ist ...
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Der Film "Die Fliege", der ein
Remake des Klassikers von 1958 ist, glänzt in allen Belangen! Sowohl die
Story als auch die Schauspieler und die Regie sind den Machern des Films
fantastisch gelungen! Grundlegend hierfür ist die interessante Story, die
mit Höhepunkten glänzt und in uns die Vorstellung wachsen lässt wie es
wäre, sich mal selber vom einen Ort zum anderen zu teleportieren. Ein
lästiges Reisen wäre somit total überflüssig und die gesparte Zeit
würde die Lebensqualität bei einigen enorm steigen lassen.
Jeff Goldblum spielt zwar einen sehr intelligenten, aber doch normalen
Wissenschaftler der versucht das Unmögliche möglich zu machen und dabei
einen fatalen, menschlichen Fehler begeht der so endet wie man es zuvor noch
nicht gesehen hat. Er spielt die Rolle sehr authentisch, was zur guten
Qualität des Films in einem hohen Maße beiträgt. Man wird beim betrachten
buchstäblich in die Rolle des Wissenschaftlers hineingezogen und fühlt mit
wie die Verwandlung vonstatten geht und empfindet sogar Mitleid mit dem
Menschen der sich in eine Kreatur verwandelt.
Die Story ist nicht wie bei anderen Horrorfilmen über fast die gesamte
Spielzeit sehr unlogisch, sondern glänz mit interessanten Daten und Fakten
die perfekt ineinander passen. Neben allen positiven Eigenschaften kommen
die Splatterfans auch nicht zu kurz! Die Fliege weist zahlreiche Szenen auf,
in denen „normalen“ Betrachten wohl übel werden würde. Nicht zu
vergessen wäre da die schrittweise Verwandlung bei der Jeff Goldblum alle,
für eine Fliege unnötigen, Körperteile verliert.
Einzig und allein das Ende enttäuscht ein wenig da es zu sehr im
Hollywoodstil gedreht wurde und die Möglichkeit für einen zweiten Teil
offen hält, was sich ja zwei Jahre später auch bewahrheiten sollte mit
einem Sequel, das mal wieder mit seinem Vorgänger nicht Schritthalten
konnte. Alles in allem ist „Die Fliege“ aber ein Film der die
Höchstwertung absolut verdient hat, da er alle positiven Eigenschaften
eines modernen Horrorfilms aufweist. Daher geht auch meine unbedingte
Empfehlung an die, die den Horrorfilm mögen und das empfohlene Alter von 18
Jahren erreicht haben.
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