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| OT: Escape
From Absolom |
| ca. 114
Minuten |
| USA
1994 |
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| Regie |
| Martin Campbell |
| Darsteller |
Ray Liotta
Lance Henriksen
Stuart Wilson
u.a. |
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Captain J.T. Robbins hat ein
offensichtliches Problem mit der Amtsautorität. Das sich dies beim Militär
nicht gut macht ist logisch und eines Tages geht sein Frust sogar so weit,
dass er seinem Kommandeur, bei einer Parade, dass Gesicht wegschießt.
Daraufhin kommt er in ein Gefängnis, welches privatisiert wurde. Im Jahre
2022 gibt es keine staatlichen Haftanstalten mehr, was nicht gerade positiv
für die Gefangenen ist.
Aber Robbins macht auch hier Probleme und so wird er kurzerhand auf die
Gefängnisinsel Absolom verfrachtet, wo die wirklich schlimmen Fälle
untergebracht sind. Die Insel wird von der Gefängnisanstalt kontrolliert
und bei größeren Vergehen greifen die Ordnungsschützer mit schwer
bewaffneten Hubschraubern ein. Die Insel ist in zwei Lager gespaltet wovon
das eine aus asozialen Schlägern besteht und das andere aus friedliebenden,
meist zu Unrecht verhafteten Männern.
Als erstes muss Robbins schmerzliche Erfahrungen bei den Bösen, den
Outsidern sammeln, er kann aber in das andere Lager fliehen. Die Insider
nehmen ihn nach anfänglichen Schwierigkeiten auf und bieten ihm ein zu
hause. Robbins will aber von dieser Insel fliehen und da kommt es ihm
gelegen, dass ein Forscher sich gerade mit Fluchtmöglichkeiten
beschäftigt. Leicht ist die Flucht nicht, da alles vom Gefängnis her
kontrolliert wird und es schon viele Tote, bei den Fluchtversuchen gegeben
hat. Doch Robbins hat einen eisernen Willen und setzt all seine Energie ein,
um ein Tarnschiff zu bauen, dass vom Radar nicht erfasst werden kann. Er
macht sich sogar zum feindlichen Camp auf um ein Motorteil zu besorgen.
Nach dem Besuch wollen die Outsider sich mit einem überdimensionalen
Angriff rächen und auch die Gefängnistruppen rücken an, da sie von dem
Fluchtversuch erfahren haben. Ein Kampf steht bevor, dessen Ausgang ungewiss
ist...
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Ich wunderte mich als ich, vor
dem Vorspann des Films, ein FSK 16 sah, obwohl auf Kassette und Cover ganz
klar das rote 18er Symbol zu sehen ist. Während des Guckens ahnte ich es
und am Ende hatte ich die Gewissheit das deutliche Parallelen zu der 16er
Version bestehen. Nämlich genau vier, raus geschnittene Minuten, die den
Ordnungshütern wohl zu grausam waren ...
Kommen wir aber zum Film selber.
„Flucht von Absolom“ ist eine Mischung aus Action- und „ich bin der
beste und mache euch alle fertig“ -Film. Typisch amerikanisch halt, mit
einem Schauspieler, der wohl nie die Schauspielschule besucht hat. Er
versucht in jeder Szene voll sauer zu gucken, was sein Gesicht zur
Salzsäule erstarren lässt und von allem natürlichen ablenkt. Im Film ist
er derjenige, der grundsätzlich gegen alles ist und zu 99% recht damit hat,
was aber nicht heißt das die Insel von Trotteln beherrscht wird!
Die Story ist flüssig erzählt und dank zahlreicher Actioneinlagen sehr
kurzweilig. Die massig vorhandenen Kämpfe sind sehr realistisch und zudem
ist den Machern eine gute Mischung zwischen reich und arm ( stark und
schwach ... ) gelungen. Die Inselbewohner haben ja rein gar nichts um sich
gegen die Übermacht des Gefängnis zu wehren, sie machen aber das beste aus
ihrer Situation. Wie man es häufig beobachten kann, werden Menschen erst
dann richtig kreativ, wenn sie nichts haben und das in diesem Film wirklich
interessant in Szene gesetzt.
Mir hat der Film ganz gut gefallen, mal abgesehen vom Hauptdarsteller.
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