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Freddy Krueger, der
berüchtigte Kindermörder, ist nicht mehr der, der er einst war. Seine
Macht scheint zu versiegen, denn kaum ein Teenager aus der Elm-Street hat
noch Angst vor ihm. Die Angst war es ja, die Freddy diese unvorstellbare
Kraft gab, diejenigen zu töten, die ihn fürchteten. Jetzt heißt es
handeln! Ein Gegner muss her, damit er beweisen kann, dass er zu seiner
alten Stärke zurückkehren kann.
Und wer wäre da besser geeignet als Jason Voorhees, der ja schon
eindrucksvoll bewiesen hat, dass er Schrecken und Tod unter den Teenagern
verbreiteten kann. Da Jason momentan „schlummert“ lässt Freddy es sich
nehmen in seinem Traum aufzutauchen. Er gibt sich als Jasons Mutter aus und
weckt ihn aus seinem Schönheitsschlaf. Nach dem Erwachen zieht es ihn in
die Elm-Street, wo bereits einige Teenager ungeduldig darauf warten, von ihm
umgebracht zu werden.
Freddy hatte sich erhofft, dass die Teenager sich nun wieder an ihn
erinnern, doch dieser Plan geht nicht ganz auf. Vielmehr fürchten sich die
Jugendlichen vor dem Machetenmann, der dem Narbengesicht ein Opfer nach dem
anderen vor der verbrannten Nase wegschnappt. Also muss es kommen, wie es
kommen muss... Das ultimative Duell steht bevor
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Selten hat ein Film für
soviel Gesprächstoff gesorgt und das obwohl er noch nicht einmal in diesem,
unseren Land erschienen ist. Es ist noch nicht einmal klar ob er überhaupt
in unsere Kinos kommen wird, da er wirklich sehr brutal ist, aber auf
DVD/VHS wird er wohl in naher Zukunft zu haben sein, da er auf dem FFF 2003
(in der Originalversion) vorgeführt wurde.
Eigentlich kann so ein Film, in denen viele Meter Celluloid, viele Jahre und
zwei Kultfiguren zusammengeführt werden, nur floppen. Zwar waren Freddy und
Jason immer Seelenverwandte, da sie ja dem gleichen Hobby nachgingen, doch
sie unterschieden sich auch voneinander. Während der eine seine Traumwelt
braucht um die Opfer zu killen, schlachtet der andere in der Realität. Die
Zusammenführung hat aber trotzdem geklappt und das sogar besser, als man
erwarten durfte.
Die Story ist natürlich keine, die Cineasten vom Hocker haut, aber das ist
in diesem Subgenre des Horrorfilms nicht wichtig! Jason wird von Freddy
geweckt, bereist die Elm-Street, schlachtet ein paar, sich wehrende,
Teenager und trifft schließlich auf den Gegner, der natürlich versucht ihn
in seine Traumwelt zu locken, was sich aber nicht gerade als einfach
herausstellt. Dann kommt es zum Finale, dass ungewöhnlich lange dauert,
aber zu keiner Sekunde langweilig ist. Sicherlich gibt es hier und da einige
Übertreibungen, aber die stören nicht weiter, man weiß ja schließlich,
dass irreale Figuren über die Leinwand huschen.
Die Spielzeit vergeht wirklich wie im Flug, was dem hohen Tempo des Films zu
verdanken ist. Auf lange, tiefsinnige Dialoge wird verzichtet, außer wenn
es darum geht, die Legende der beiden zu erzählen, was ja wirklich nicht
uninteressant ist, auch wenn man sie schon hundert mal gehört hat. Vielmehr
stehen die Effekte im Vordergrund und die können sich wirklich sehen
lassen. „Freddy vs Jason“ kann sich mit den härtesten Streifen der
Serie messen, was jedes Splatterherz höher schlagen lässt! Die Effekte
sind hart und gut, sodass befürchtet werden muss, dass in Deutschland
mächtig geschnitten wird. Aber vielleicht ist man ja gnädig und bringt ihn
ungeschnitten raus, da man sich so erhofft ihn für mehr Leute interessant
zu machen (siehe „Final Destination 2“).
„Freddy vs Jason“ verzichtet allerdings auf die nötige Portion Ironie,
was sich als Nachteil herausstellen könnte. Für den Betrachter ist es aber
sicher kein Nachteil, denn nach „Jason X“, der sich ja selbst ein wenig
auf die Schippe nahm, wird hier ein ernster Horrorfilm gezeigt, der nur
durch Freddys typischen Sprüche etwas aufgeheitert wird. Dadurch das Freddy
sprechen kann (was Jason ja nicht vergönnt ist), steht seine Figur etwas
mehr im Mittelpunkt des Geschehens. Davon konnte aber auch ausgegangen
werden, denn Jason hat ja nun mal seinen einfachen Stil und der lautet:
Rumlatschen, Machete benutzen und Klappe halten.
Jason ist es aber, der für die richtige Horroratmosphäre sorgt, so wie sie
Fans des „Crystal Lake“ lieben. Freddy „Traumwelt“ wird zwar auch
nicht so schlecht dargestellt, aber im Vergleich Camp gegen dunkele
Fabrikhalle siegt eindeutig erstgenanntes. Insgesamt ist es eine wirkliche
Horroratmosphäre, die den Terror der beiden Protagonisten wunderbar
unterstreicht. Eigentlich gibt es gar nichts nennenswertes an „Freddy vs.
Jason“ zu kritisieren, was den Schluss zulässt, dass es sich um einen
richtig guten Film handelt, der Fans der beiden Kultfiguren sicherlich
begeistern wird. Er ist kurzweilig und voller Blut, sodass er auch hier
einen großen Erfolg haben wird, wenn er auch sicherlich keine
Filmgeschichte schreibt!
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