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Tommy
hat keine guten Erfahrungen mit Jason gemacht und will seine
Angstzustände loswerden. Dazu fährt er mit einem Kumpel auf den
Friedhof, wo die Leiche von Jason begraben liegt. Er will den
toten Körper des Serienmörders vollends zerstören, um Jasons
Geist zu bannen. Dumm nur, dass in dem Moment, als Tommy mit einer
Metallstange auf Jason einsticht, ein Blitz in selbige einschlägt
und der Todgeglaubte so wieder zum Leben erweckt wird.
Tommy kann gerade so entkommen, was aber nicht für seinen Kumpel
gilt. Doch der hiesige Sheriff will ihm keinen Glauben schenken
und buchtet ihn erst mal ein. Auch ein späterer Besuch am Grab
von Jason, welches mittlerweile vom versoffenen Friedhofswächter
wiederhergestellt wurde, lässt Tommys Aussagen nicht glaubhafter
werden. Dies hat zur Folge, dass Jason ungestört dahin gehen
kann, wo es ihn hinzieht: Zum Camp Crystal Lake... |
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Endlich
ist wieder Freitag. Endlich schlägt es wieder13. Und endlich kann
man nun einige Teile der sagenumwogenen „Freitag der
13.“-Reihe frisch gepresst auf DVD betrachten. Dabei handelt es
sich um Teil 5-8, die von der FSK neu geprüft und offensichtlich
für nicht mehr so schlimm gehalten werden. Die Zeiten ändern
sich eben. Grund genug, um uns die ungeschnittene DVD von Teil 6
der Serie, „Freitag der 13. – Jason lebt“ zur Brust zu
nehmen.
Jason lebt also wieder. Nachdem er in Teil 5 eine Auszeit genommen
hat, wird unser Protagonist, dank eines Gewitters, zum leben
erweckt. Gleich zu Beginn kann man sich dieser Szene hingeben, die
den geneigten Betrachter mit einem madigen Gesicht ekelt und in
allerlei Slasher-Szenen einführt. Denn Jason muss sich diesmal
den Weg zu seinem Heimatcamp freislashern. Zum Glück für den
Zuschauer. Es gibt nicht nur die ungewollt elektrischen Grabräuber,
die sich Jason in den Weg stellen, sondern auch Touristen und
Paintballspieler. Da ist also für Abwechslung gesorgt. Sogar
soviel, dass es einem nicht mal im Ansatz langweilig wird.
Was bei diesem Teil besonders auffällt, ist der eingeflochtene
Humor. Mal subtil, mal mit der Brechstange beziehungsweise
Machete. Aber immer witzig. Immer wieder sind ein paar leicht
witzige Szenen eingebaut, bei dem man, trotz allem Ernst, nicht um
einen Schmunzler drumherum kommt. Beispielsweise bei dem Eröffnen
der Credits, was ganz „leicht“ an einen James Bond Film
erinnert... Einige Male helfen die leicht hilflos wirkenden
Darsteller auch etwas beim Erzeugen der Schmunzler mit. Das kennt
man natürlich aus Filmen dieser Art und irgendwie gehört es ja
auch dazu.
Wichtiger als die Schauspieler sind die Spezialeffekte. Davon gibt
es in „Freitag der 13. – Jason lebt“ nicht so viele.
Zumindest nicht so viele, die wirklich ins Detail gehen. Daher
kann dieser Film auch nicht als hochgradig gewalttätig eingestuft
werden. Dennoch ist der Film hart und der Bodycount hoch. Aber so
richtig fiese Sachen, wie in den „bösen“ Teilen 3+4 gibt es
hier nicht zu bestaunen, auch wenn die Morde, wie immer, sehr
kreativ sind.
Neben den Sachen für die Augen, gibt es natürlich auch welche für
die Hörmuscheln. Im Film gibt es meist schlichte Audioeinlagen,
die sich verdammt gut anhören und viele spannende Szenen
unterstreichen. Es gibt aber auch Gesungenes. Die Songs im und
nach dem Film stammen größtenteils von Alice Cooper, der
seinerzeit eine wahre Horror-Legende war. Mit dem Titelsong „He’s
Back (The Man Behind The Mask)“ hat er sogar einen echten
Ohrwurm kreiert.
Neben der guten Musik gibt es natürlich auch gute Kulissen, so
wie man es gewöhnt ist. Die verträumte Camp-Landschaft, der
Wald, der Friedhof, die Behausungen. Alles ist sehr nett anzusehen
und verstärkt auf jeden Fall das Wohlbefinden, welches sich während
der Betrachtung aufbaut. Da hat Regisseur Tom McLaughlin (u.a. „Sniper
- Der Heckenschütze von Washington“ (2003)) nicht viel falsch
gemacht. Eigentlich sogar gar nichts.
Summa summarum ist „Freitag der 13. – Jason lebt“ natürlich
nicht viel anders als die anderen Teile. Zumindest die frühen
Werke. Mit einem einfachen Strickmuster wird immer wieder eine
artverwandte Geschichte erzählt. Dieser Teil unterscheidet sich
ein wenig, da er etwas humorvoller als andere ist, sich niemals
ernst nimmt und einen hohen Bodycount hat. Da macht das Gucken
verdammt viel Spaß. Und das nicht nur einmal... |