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Chase Matthews hat seine Frau vor kurzem bei
einem tragischen Unfall verloren und will nun ein neues Leben beginnen.
Zusammen mit Sohn Jeff zieht er in das verschlafene Städtchen Ludlow,
welches weit weg von alten, schmerzhaften Erinnerungen liegt. Während Chase
sich versucht schnell zu integrieren, hat Jeff Probleme mit gleichaltrigen
Kindern in Kontakt zu kommen. Einzig der junge Drew interessiert sich für
den Neuling.
Drew hat ernsthafte Probleme mit seinem Stiefvater, dem Sheriff, der seinen
geliebten Hund erschießt. Gemeinsam mit seinem neuen Buddy Jeff geht er der
alten Legende nach, wonach Tote, die auf dem alten Indianerfriedhof begraben
werden, wieder zurück ins Leben kehren. Also wird der tote Hund „Zowie“
begraben und kommt, wie es nicht zu vermuten war, noch in derselben Nacht
zurück.
Allerdings ist etwas mit ihm geschehen. Er scheint aggressiver und böser zu
sein, als vor dem Begräbnis. Als er später den Sheriff angreift und tötet
merken die Jungen, dass sie etwas sehr schlimmes in Gang gesetzt haben. Um
aus dieser Sache rauszukommen, fällen sie eine fatale Entscheidung. Auch
der Sheriff soll auf dem Indianerfriedhof begraben werden…
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Manchmal passieren Dinge, die besser nicht
geschehen sollten. Damit ist nicht gemeint, dass man keine Toten auf einem
Indianerfriedhof vergraben sollte, weil man die Situation nur schlimmer
macht, sondern das man Dinge entweder vernünftig oder gar nicht macht. Mit
„Friedhof der Kuscheltiere“ kam seinerzeit ein Horror-Streifen in die
Kinos, der es zu einem Kultstreifen gebracht hat. Im Prinzip ist das ja
nichts außergewöhnliches, wäre da nicht der zweite Teil, den man sich
seitens der Macher hätte lieber sparen sollen. Dieser Film ist nämlich
derartig misslungen, dass man sich fragen darf, ob der Film wirklich von
Mary Lambert gedreht wurde oder jemand nur den Namen missbraucht hat. Das
das Drehbuch zum Film nicht auf einem zweiten Teil aus Stephen Kings Feder
stammt, kann man ja eventuell noch ertragen. Nicht aber, dass man nicht mal
ansatzweise die positiven Aspekte vom Vorgänger berücksichtigt hat. Waren
in Teil 1 noch Spannung und Atmosphäre im Mittelpunkt, ist es im Sequel nur
eine dümmliche Geschichte.
An sinnvolle Ausschmückungen der Ursprungsgeschichte ist natürlich nicht
zu denken. Die Grundelemente werden lauwarm beigegeben und etwas drum rum
entwickelt, was vor Logiklöchern nur so strotzt. Da der Verlauf
vorhersehbar ist, fällt einem das Zuschauen an einigen Stellen etwas
schwer. Glücklicherweise gibt es dann aber immer wieder Einschübe der
lustigen und blutigen Art. Letztere sind wohl eher gewollt, da man den
Zuschauer bekanntlich mit gut gemachten Effekten bei Laune halten kann.
Zudem rücken Geschichten bei guten Effekten meist in den Hintergrund, was
dieser hier zugute kommt.
Die Charaktere, die natürlich nicht in guter, alter King-Manier gezeichnet
sind, entwickeln nicht das, was man sich erhofft. Es gibt zwar plumpere
Charakterzeichnungen in vielen anderen Filmen, dennoch kommt hier nicht viel
rüber, was Sympathien oder auch das Gegenteilige erzeugen kann. Da stört
es dann auch nicht sonderlich, dass schauspielerische Spitzenleistungen
ausbleiben. Es passt sich alles der lieblosen Mittelmäßigkeit an.
Für eine gewöhnliche Unterhaltung mag „Friedhof der Kuscheltiere 2“
vielleicht noch geeignet sein, als Nachfolger versagt er aber auf ganzer
Linie. Dafür ist das Drehbuch nicht ausgereift genug und Spannung sowie
eine dichte Atmosphäre fehlen. Das hohe Tempo sorgt wenigstens dafür, dass
der Streifen kein totaler Langweiler ist und die blutigen Spezialeffekte
können in einigen Momenten für Abwechslung sorgen. Somit ist „Friedhof
der Kuscheltiere 2“ nicht viel mehr als ein schlechter und unnötiger
Versuch einen Klassiker weiter zu verwursten, der mal gehörig in die Hose
gegangen ist.
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