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Die Geckobrüder sind zwei berüchtigte
Gewaltverbrecher und ziehen eine blutige Spur durch den Westen der
Vereinigten Staaten von Amerika. Sie sind auf der Flucht vor dem Gesetzt, da
sie aus einem Hochsicherheitsgefängnis fliehen konnten. Seth und Richard
haben mittlerweile den Bundesstaat Texas erreicht und planen sich, mit etwas
Kleingeld, nach Mexiko abzusetzen um dort unterzutauchen.
In Mexiko wartet ihr Freund Carlos, der den beiden gegen einen gewissen
Preis Asyl geben will. Doch das Problem der Beiden ist es über die schwer
bewachte Grenze zu kommen. Seth, der Anführer der Brüder, hat aber einen
Plan und kurzerhand entführen sie Jacob, einen ehemaligen Priester, mit
seinen beiden Kindern Kate und Scott, der adoptiert ist. Die drei waren mit
ihrem Campingwagen unterwegs und machten kurz einen Halt in einem Motel, der
ihnen zum Verhängnis wurde. Die fünf machen sich nun mehr oder weniger
freiwillig auf zur Grenze, damit die verbrecherischen Brüder in die
Freiheit flüchten können.
Der Grenzübergang klappt, wenn auch sehr knapp, da Jacob ein gutes Herz hat
und Angst um seine Kinder. In Mexiko angekommen, fahren sie ein paar Meilen
bis sie zu einer abgelegenen Bar, dem „Titty Twister“, gelangen die als
Treffpunkt zwischen den beiden Verbrechern und ihrer Kontaktperson gedacht
ist. Allerdings war das Treffen für den frühen Morgen geplant und die
Tatsache das die Nacht gerade beginnt veranlasst die fünf, sich erst mal
richtig in dieser komischen Spelunke zu amüsieren. Die Geckos beginnen sich
erst mal ein paar Whiskys zu genehmigen und die drei Entführten sollen von
dem Gesöff auch nicht verschon bleiben.
Plötzlich taucht in der Bar, die ausschließlich für Trucker und Rocker
gedacht ist und dementsprechend leichbekleidet Frauen rumtanzen, eine sehr
hübsche und exotische Frau auf, die einen Tanz aufführt und Richard, in
ihrer knappen Bekleidung, scharf macht. Sie führt einen Schlangentanz auf
aber als dieser beendet ist wird passiert etwas was selbst die rauen Brüder
in eine leichte Angst versetzt. Die hübsche verwandelt sich, wie auch
einige andere Angestellte, in einen Vampir. Diese fallen dann über die
Gäste her und richten ein grausames Blutbad an. Eine Kampf gegen eine
übermächtige Armee beginnt, der so plötzlich kam und ausweglos scheint...
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Dies ist einer meiner absoluten
Lieblingsfilme, den ich sicherlich schon 10 mal geguckt habe und es bestimmt
noch das einige mal machen werde. Er besitzt heute schon zurecht einen
Kultstatus und sucht aufgrund seiner nicht hollywoodgerechten Art seines
gleichen. Er fängt als Roadmovie an und nach circa einer Stunde wird ein
meisterhafter Splatterfilm aus ihm. Ich erinnere mich noch genau daran, wie
ich ihn das erste mal, recht zufällig, geguckt habe. Ich befand mich 1997
auf einem Lehrgang und eines Abends legte ein Lehrgangsteilnehmer das Video
ein. Ich fragte ob dies der Vampirfilm sei, über den ich schon etwas
gehört hatte und nach einer viertel Stunde guckten mich alle fragend an was
ich denn da gehört hätte. Als die erste Stund aber rum war saßen die
Kritiker mit großen Augen und offenen Mündern da, weil der Film anfangs
nach alles anderen als einem Vampirfilm aussieht.
Tarantino ist hier zusammen mit dem Hauptregisseur das gelungen was andere
Filmemacher schon vergeblich versucht haben. Die Mischung zweier Filmgenres
die sowohl auf dem einen als auch dem anderen Gebiet zu überzeugen wissen.
Die aufgebaute Spannung und die Atomsphäre sind einfach fantastisch und
wechseln sich im Film in einer Art ab, die ich so noch nie gesehen habe.
Die Schauspieler sind wie in allen Tarantinofilmen fantastisch und auch
namhaft. Jeder der George Clooney in der Arztserie, in der er auf Pro7
mitwirkt, noch belächelt hat wird ihn in diesem Film in einem anderen Licht
sehen. Er spielt den obercoolen Verbrecher, der nicht nur brutal sondern
auch überdurchschnittlich intelligent ist. Neben „Coolney“ glänzen
Tarantino selbst als psychopatischer Bruder, Salma Hayek als bildhübsche
Schlangentänzerin die zum Vampir mutiert und sogar der Splatterpabst Tom
Savini als Sexmaschine. Die Schauspieler sind allesamt fantastisch
anzugucken und sie sind es die diesen Film neben den fantastischen Effekten
so gut machen.
Ich möchte noch kurz darauf hinweisen das in Deutschland eine FSK 16
Fassung unterwegs ist die über 10 Minuten kürzer ist als die 18er und
daher kaum zu genießen.
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