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In
einem Wohnkomplex in der Bronx will die Polizei gerade für Ruhe sorgen. Sie
nimmt eine Gruppe jungendlicher Randalierer ins Visier, züchtigt sie und
vertreibt sie aus der Umgebung. Das Fernbleiben der jungen Kriminellen ist
aber nur von kurzer Dauer. Sie kommen zurück zum Ursprungsort, da sie sich
an denen rächen wollen, die für das Vertreiben verantwortlich sind: Die
Bewohner.
Diese bemerken zu spät, dass es ihnen an den Kragen gehen soll. Sie denken
erst über eine Flucht nach, als es bereits zu spät für selbige ist. So
müssen sie sich zusammenkauern und in den Stockwerken der Dinge harren. Sie
hoffen die Nacht zu überleben. Doch ihre Chancen stehen nicht sonderlich
gut, da der randalierende Mopp äußerst brutal zur Sache geht… |
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Nach der Betrachtung von „Game Of Survival“
wundert es niemanden, dass das Label CMV diesen Titel zur eigenen
Trash-Collection hinzugefügt hat. Der Film mit der Thematik, die irgendwo
zwischen „Assault – Anschlag bei Nacht“, „Uhrwerk Orange“ und „The
Riffs“ liegt, kommt zwar ziemlich ernst und auch ziemlich böse rüber, es
gibt aber nicht wenige Elemente, die ihn in den Bereich des Trash-Films
ziehen.
Vorneweg die Dialoge und die Rollen, die sie zum Besten geben dürfen.
Regisseurin Roberta Findlay, die einige Schmuddel- und B-Horror-Filme in
ihrer filmischen Vita stehen hat, hat zwar behauptet, dass sie in einer
Gegend aufgewachsen ist, die genau so war, ob das aber der Realität
entspricht, darf bezweifelt werden. Sicherlich ist da einiges an
Übertreibung in ihrer Aussage, denn die Charaktere sind schon arg
überzeichnet. Aber sei es wie es ist. Als Zuschauer muss man sich mit der
Sache abfinden. Richtig erst nehmen kann man das Ganze nicht. Leider ist es
aber auch nicht so trashig, dass es lustig wirkt.
Lustig geht es sowieso nicht zur Sache. Das wird einem schnell bewusst. Man
merkt nach nur kurzer Spieldauer, dass der Film tatsächlich so hart ist,
wie man es rumerzählt. Klar, ein Fulci hätte zu Lebzeiten sicherlich nur
ein müdes Lächeln für die Spezialeffekte übrig gehabt, aber die Art und
Weise, wie hier vorgegangen wird, ist schon erschreckend. An dieser Stelle
soll jetzt nicht zu sehr ins Detail gegangen werden, um dem potentiell
Interessierten nichts an Spannung zu rauben. Es sei aber darauf hingewiesen,
dass der hohe Brutalitätsgrad sicherlich nicht jedermanns Sache ist. Die
alte Videoversion, die in Deutschland erhältlich war, ist im Übrigen
einiger Szenen beraubt worden. Die CMV-DVD beinhaltet all diese Szenen, die
in Original-Sprache mit Untertiteln über den Bildschirm flimmern.
Neben der Härte gibt es aber auch noch eine Geschichte. Diese ist nicht
sehr facettenreich, weiß aber aufgrund der verschiedenen Personen und der
Tatsache, dass eine ständige Bedrohung gegenwärtig ist, dauerhaft zu
unterhalten. Langatmiges gibt es eher selten. Der Film lebt des Weiteren von
den verschiedenen Situationen. Für Abwechslung wurde reichlich gesorgt. Und
was auch positiv rüberkommt, ist die Tatsache, dass die Umgebung
authentisch wirkt. Das Haus ist „schön“ heruntergekommen, verschmiert,
eben so, wie man sich das als Nicht-Bronx-Bewohner die Bronx vorstellt.
Zudem wird das Ganze von coolen Klängen begleitet. Die wie eine wunderbare
Mischung aus typischem 80er Jahre Sound mit Ghettoeinflüssen klingt. Gleich
zu Beginn freut man sich aufgrund der Akustik auf das, was da noch kommen
wird.
Vom Schauspielerischen her sind die gezeigten Leistungen ordentlich. Hier
und da wirkt einiges überdreht, aufgrund des leichten Trash-Faktors kann
dies aber locker verkraftet werden. Bekannte Gesichter gibt es nicht zu
sehen, dass tut der Sache aber natürlich keinen Abbruch.
„Game Of Survival“ ist ein mittelprächtiger Film, der aufgrund seiner
Härte und Unmenschlichkeit in den Fokus der Öffentlichkeit gerät. Zudem
werden Fans des harten und blutigen Films sicherlich etwas überrascht sein,
dass eine Frau das Regie-Zepter schwingt. Immerhin ist der Film aus der
Mitte der 80er Jahre, einer Zeit, wo die Emanzipation in ihren Kinderschuhen
steckte. |