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Weil das
Böse nicht zu vernichten ist, kann der Terror des Lebkuchenmanns
fortgesetzt werden. Diesmal in einem Filmstudio: Denn dort wird
unser zuckersüßes Weihnachtsgebäck per Sonderzustellung
hingeschickt, um ein wenig Farbe an das Set zu bringen. Während
der Erbe des Studios, Kelvin Cheatam, eine junge, hübsche Lady
mit ihrem behinderten Freund durch das Studio führt, beginnt der
Lebkuchenmann seine Metzgerarbeit… |
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Dies ist
also die Fortsetzung von „The Gingerdead Man“, der ja durchaus
auch ohne viel Story und tiefgehendes Geplänkel überzeugen kann.
Da stellt sich zurecht die Frage, ob das im Sequel genauso ist.
Auf den ersten Blick:
Nein, ist es nicht. Diesmal gibt es durchaus noch weniger Story.
Besser gesagt: Es gibt zwei Storys, die miteinander irgendwie
nicht viel zu tun haben, außer dass die Leute der ersten in der
zweiten von unserem kleinen Mörder geschlachtet werden. Auf der
einen Seite spielt sich also der Film ab, indem Kelvin seiner
Freundin versucht zu zeigen, wie toll er doch ist und wie schön
so ein leben im Filmgeschäft sein kann, und auf der anderen Seite
versucht unsere Kruste einfach nur möglichst viele Leute zu töten.
Auf den zweiten Blick:
Denkste, die Storys hängen zwar immer noch nicht zusammen, aber
irgendwie verbacken sie sich in der Mitte des Films, dass eine
Einheit zu existieren scheint. Aber immerhin hält sich der Film
diesbezüglich an das wichtigste: Er wird nie langweilig!
Kommen wir zum Paradestück des Films. Hier muss diesmal das
Lebkuchenmännchen weichen, obwohl er immer noch ziemlich cool
ist. Aber der fetzige, stellenweise auch rockige Soundtrack stellt
unseren kleinen Liebling in den Schatten! Hört selbst rein!
Zu den Schauspielerischen Leistungen sollte man nicht allzu viel
sagen, schließlich liegt ja ein B-Movie vor. Die Jungs und Mädels
im Film fallen nicht besonders auf, weder durch besonders gute
Darbietungen, aber zum Glück auch nicht durch besonders schlechte
Leistungen. Vielmehr sollte man sein Augenmerk auf die Puppen
richten. Es ist bekannt, dass Charles Band, der hier als Produzent
tätig war, einen Puppenfetish hat. Und diesen lebt er auch bis
aufs weiteste aus. So viele Handpuppen, die man an einer Hand gar
nicht abzählen kann. Sehenswert sind sie alle, besonders
hervorgehoben werden sollte ein etwas umfunktioniertes Spielzeug
namens „Haunted Dildo“.
In ihrem bisher ersten und einzigen Film zaubert Sylvia St. Croix
eine gelungene Leistung in die Flimmerkiste. Man kann aber
durchaus davon ausgehen, dass Charles Band mehr als nur Produzent
war, denn der Film erinnert sehr stark an den ersten Teil und auch
an andere Werke Bands. |