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Jonathan war reich und
lobesam, bis die schwarze Macht ihm näher kam.
Er hatte eine hübsche Verlobte mit der ihm alles gelinge und
einen Faible für makabre Dinge.
Alles ist wunderbar, bis da kommt Ligeia ihm zum nah.
Denn als sie tritt in sein Leben, zieht Trauer ein in das Leben
sein.
Ligeia ist gefährlich, Seelen klaut sie nur zu gern, schwarze
Magie stellt sie über den Herrn.
Sie klaut die Seelen von Leuten, die Jonathan etwas bedeuten.
Jonathan, mit düstrer Magie gezogen in ihren Bann, damit sie für
immer weiter leben kann;
denn ihr auserkorenes Ziel: Zu befreien ihre Seele von dem Bande,
das ihren Körper macht zur Wande, von der sie eingekerkert ist! |
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Zugegeben:
Man sollte schon Edgar Allan Poe Liebhaber sein, um diesen Film zu
mögen. Denn dieses Werk trifft die Eigenarten des
Horror-Story-Erfinders perfekt: Fantasy, schwarze Magie, übernatürliches
und stellenweise auch Merkwürdiges. Solchen Dingen gegenüber
abgeneigt, sollte man sich schwerstens überlegen, diesen Film in
den Player zu schieben. Für jene Poe favorisierenden allerdings
ist dies hier ein Leckerbissen. Denn die sehr eigenartige Atmosphäre
aus den Kurzgeschichten des Horrorlyrikers wird hier gut
getroffen. Zur Originalstory von Ligeia gibt es allerdings einige
Abweichungen: so spielt die ganze Geschichte leider nicht am
Rhein, aber immerhin gibt es eine Person, die Loreli (gesprochen
Loreley) heißt. Außerdem wurde die Story in aktuelle Zeit
versetzt.
Ab
16 ist der Film zugelassen, dementsprechend gibt es auch wenig bis
gar keine Splatterszenen. Das einzige, was einigermaßen eklig
aussieht, sind die Riesenutensilien, mit denen Ligeia die Seelen
aus dem jeweiligen Körper saugt. Ligeia wird übrigens gespielt
von der Miss World 2006, Sofya Skya, die in diesem Film ihr sehr
gutes Schauspieldebüt gab. Blass hingegen bleibt der auf dem
DVD-Cover angepriesene Michael Madsen ("Kill Bill Vol. I +
II", "Sin City"). Das ist allerdings nicht so
schlimm, denn er hat nur eine eher unbedeutende Nebenrolle. Eine
weitere gute Darbietung liefert der eigentlich Hauptdarsteller Wes
Bentley ("American Beauty"), der mit seiner Wandlung vom
erfolgreichen Professor-Autor-Genie-Wissenschaftler zum düsteren
Ligeia-Anhänger irgendwie auf unerklärliche Weise charismatisch
wirkt.
In
seinem bisher einzigen Werk bietet Regisseur Michael Straininger
ein durchaus gutes Debüt. |