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Bei einem mysteriösen Tiertransport
entkommt ein noch mysteriöserer Hai. Der Knochenfisch landet im
hiesigen Sumpf und scheint einen unstillbaren Hunger zu haben.
Besonders Alligatoren haben es ihm angetan. Aber auch Menschen
scheinen ihm zu schmecken.
Da im angelegenen Örtchen Cypress Lake in Kürze das Gator Fest
stattfinden soll, ist ausreichend Fressmaterial für den
Monster-Hai zu gegen. Rachel, Restaurantbesitzerin, hat Wind von
dem Mörder-Biest bekommen und will etwas gegen den tierischen
Terror machen. Doch da der Sheriff in den illegalen
Tiertransport involviert war, steht sie ziemlich alleine da… |
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„Hai Attack“ der im Original den
sinnigeren Titel „Swamp Shark“ trägt, ist ein Tier-Horror-Film
der Güte Durchschnitt. Man erhält das, was man im Allgemeinen
von einem Streifen dieses Subgenre erwartet und erwarten darf.
Man bekommt eine durchschnittliche Geschichte geboten, die ihrer
Höhepunkte dann erreicht, wenn der Monster-Fisch zugegen ist.
Diese und einige andere Effekte sind am Computer animiert
worden, was jedes Mal leicht zu erkennen ist. Die Effekte sind
nicht sonderlich glaubhaft, was bei Produktionen solcher Art und
Weise keine Überraschung darstellt. Immerhin haben die Effekte
den Vorteil, dass die 16er Bewertung einige blutige Einlagen zu
bieten hat. Ab und an taucht auch ein gebastelter Hai auf, der
die Glaubwürdigkeit der Computer-Effekte noch mal unterbietet.
„Hai Attack“ Fängt stereotyp an und endet auch so. Wirkliche
Überraschungen sucht man vergebens. Man meint sich in einem
x-beliebigen Tier-Horror-Film. Aber das muss ja nicht unbedingt
schlecht sein. Unter Umständen erwartet man diesen Zustand
sogar, wenn man die Silberscheibe in sein Abspielgerät legt. Es
gibt eine typische Rollenverteilung und man hat sogar den
typischen Trunkenbold mit eingebaut.
Immerhin kann „Hai Attack“ von sich behaupten, nicht langweilig
zu sein. Und das ist ja schon mal was. Man bekommt ständig etwas
geboten, auch wenn sich das Gezeigte nicht auf dem höchsten
Niveau befindet. Dies gilt, oh Wunder, auch für die beteiligten
Darsteller und die Synchronisation. Schlecht sind sie zwar
nicht, aber auch nicht wirklich gut. Regisseur Griff Furst („100
Million BC“ u.a.) liefert eine ordentliche Leistung ab. Er
bringt solide schöne Aufnahmen in den Kasten, an denen man sich
als Natur- und Frauen-Fan erfreuen kann.
Unterm Strich sollte es niemanden verwundern, dass „Hai Attack“
nicht viel mehr als ein mittelmäßiger Tier-Horror-Streifen ist,
der sicherlich bald in der Mittelmäßigkeit verschwinden wird.
Dies sollte aber keinen Freund des Subgenres abhalten, sich das
Teil reinzuziehen. Den „Weißen Hai“ bekommt man hier zwar nicht
geboten, aber einen relativ anständigen Low-Budget-Streifen. |