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Matthew erbt von seinem Onkel ein
Casino am Rand von Las Vegas. Er reist mit seinen Freunden und
speziell seiner Freundin J.J. dorthin, um es sich genauer
anzuschauen und es eventuell zu renovieren. Nach Ankunft im
Mysteria Casino kommt es zu paranormalen Vorfällen: Der Geist von
Roy „The Word“ Wachetta erscheint und will Rache, denn er hat
noch eine alte Rechnung mit Matthews Onkel offen. |
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Eigentlich
ein typischer Teenager-Studenten-Horror, doch irgendwie speziell
ist dieser Film von Charles Band. Der Puppenhorror-Liebhaber legt
hier ganz unter Verzicht seiner Lieblingsutensilien ein recht
unterhaltsames Werk hin. Auch wenn man zugeben muss, dass die
Story standardmäßig erscheint, schafft sie es doch den Zuschauer
vorm Fernseher zu fesseln, nicht zuletzt aufgrund der sehr guten
Atmosphäre. Das Mysteria Casino bietet den Konsumenten hier ein
durch Stereotypen dominiertes Bild von einem typischen Casino der
Mitte des letzten Jahrtausends und sorgt somit für eine Art Wohlfühl-Stimmung.
Zu
den Schauspielern bleibt eigentlich nur zu sagen: Krasses
Aufgebot. Allein Sid Haig(„The Devil‘s Rejects“, 2005)
reicht meist aus, um Stimmung aufkommen zu lassen. Unterstützt
wird er, auch in der Story, von Michael Berryman(„The Hill’s
Have Eyes“, 1977). Beide liefern eine Vorstellung ab, wie man
sie sich vorher schon ausmalen konnte: gewohnt lässig, ein wenig
furchterregend, lustig und mordscool! Aber auch die etwas jüngeren
und nicht ganz so bekannten Schauspieler sollte man positiv erwähnen.
Allen voran die Hauptdarsteller Scott Whyte(„Dark House“,
2009) und Robin Sydney(„Evil Bong“, 2006) als Matthew und J.J.
machen ihre Aufgabe sehr gut, zu beiden sind keine negativen
Bemerkungen zu machen - unerwartet routiniert! Auch Kavan Reece(„Train
– Nächster Halt: Hölle“, 2008) macht seinen Job als
angehender Möchtegern-Rockstar der, obwohl er eine verdammt
scharfe Freundin hat, sexuell nicht mehr zu erregen ist - sehr
unterhaltsame Darbietung.
Alles
in Allem ist dieser Film auch ohne es vorher zu wissen als ein
Charles Band Produkt zu erkennen: Hübsche Frauen; komische, aber
trotzdem unterhaltende Story; Humor und abgerundet durch coole
Masken sowie nette Splattereffekte. Ein kulturelles Meisterwerk
ist er dementsprechend nicht, aber ein guter Film für einen
lockeren DVD-Abend. |