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Am Abgrund der Lust:
In Bradfield wird eine Leiche mit abgetrennten Gliedmaßen
gefunden. Diese Entdeckung bleibt jedoch kein Einzelfall. DI
Alex Fielding stößt auf weitere verstümmelte Leichen. Die
Nachforschungen ergeben, dass alle Opfer ein ähnliches
Persönlichkeitsschema hatten: Sie waren permanent auf der Suche
nach Aufmerksamkeit. War der Täter jemand, der die Sehnsüchte
seiner Opfer kannte und befriedigte?
Tödliche Experimente:
Auf einer Tagung für experimentelle Psychologen außerhalb von
Bradfield trifft Profiler Dr. Tony Hill seine alte Freundin und
Kollegin Rachel wieder. In der folgenden Nacht wird Rachel Opfer
eines brutalen Mordes. Doch sie bleibt nicht das einzige Opfer.
Im Nordosten des Landes werden weitere Psychologen umgebracht.
Gleichzeitig hält eine Mordserie an Prostituierten die Ermittler
in Bradfield in Atem.
Geschöpfe des Todes:
Bei einem Besuch in der geschlossenen Psychiatrie reagiert
Profiler Dr. Tony Hill skeptisch auf die plötzliche
Gottesgläubigkeit des Serienmörders und Kannibalen Michael. Und
sein Instinkt hat Tony Hill wieder einmal nicht getäuscht: Durch
ein makabres Täuschungsmanöver gelingt Michael die Flucht.
Unterdessen sind bei Hill Drohbriefe eingegangen. Ist Michael
der Absender?
Im Reich der Verlorenen:
Wegen eines plötzlichen Todesfalls in der Familie muss DI Alex
Fielding die Ermittlungen in einer grausamen Mordserie
kurzfristig an ihren Kollegen DI Andy Hall abgeben. Dr. Tony
Hill steht dem neuen Vorgesetzten zunächst sehr skeptisch
gegenüber. Doch durch Halls entschlossenes Vorgehen und seinen
großen Respekt für Hills außerordentliche Fähigkeiten werden die
beiden schließlich zu einem guten Team. Können sie gemeinsam die
brutalen Verbrechen aufklären? |
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„Wire in the Blood“, so der
Originaltitel der Serie nach einem englischen Gedicht, lässt
sich ein wenig besser aussprechen als die deutsche Version, und
irgendwie ist er auch beschreibender, aber nichts desto trotz
ist der Inhalt der Serie zum Glück auf Deutsch genauso gut wie
auf Englisch.
Denn diese Serie bietet den Zuschauern alles, nur keine
Langeweile. Von der ersten Sekunde an wird jedem, auch denen,
die die ersten fünf Staffeln verpasst haben, Unterhaltung
geboten, die sich lohnt.
Die vier Folgen der sechsten Staffel bieten mehr als vier
Folgen, denn eigentlich sind es derer fünf. Wir sehen in jeder
Episode einen Fall, den es zu lösen gilt, dabei bekommt es das
Psychologengenie Tony Hill sogar mit Transvestiten und
verkappten Neonazis zu tun. Durch die ganze Staffel zieht sich
allerdings auch noch eine Haupthandlung, die, soviel sei an
dieser Stelle schon mal gesagt, Dr. Hill an seine Grenzen
treibt.
Was das ganze zur Perfektion treibt, ist die Gesamtleistung der
Schauspieler. Keiner fällt aus der Rolle, man wird auch keine
Durchschnittsleistung erleben – ein konstant hohes Niveau, wie
es sich für eine Bestsellerserie gehört.
Zuletzt stellt man sich lediglich die Frage, warum eine große
und schwarze 18 auf blutrotem Grund das DVD-Cover verziert. Und
diese Frage stellt sich auch vollkommen zurecht. Denn Splatter
oder ähnliche Dinge, im gewählten Volksmund „jugendgefährdende
Inhalte“ genannt, gibt es hier kaum. Die Spannung in dieser
Serie ist zwar stets hoch, doch nie so hoch, dass es
unaushaltbar wird. Zu viel ekliges Grauen wäre auch nicht
passend für diese Serie. Alles in allem ist alles mit allem
perfekt geraten, es gibt nichts auszusetzen. Einfach hinsetzen,
Augen auf und ein letztes Mal Dr. Hill bei seiner genialen
Arbeit anschauen! |