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| OT: Hellraiser
5 - Inferno |
| ca. 90 Minuten |
| USA 2000 |
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| Regie |
| Scott
Derrickson |
| Darsteller |
Craig
Sheffer
Nicholas Turrturo
Doug Bradley
u.a. |
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Joseph Thorne, ein Cop,
wird mit seinem Kollegen zu einem Mord gerufen. Eigentlich ist dies nichts
besonderes, allerdings ist der Getötete grausam aus dem Leben geschieden.
Er nur noch ein Klumpen zerfetztes Fleisch und als Joseph erfährt das es
ein alte Schulkollege war, beruhigt ihn das auch nicht gerade. Der sowieso
vom Leben gebeutelte Polizist, der ein Problem mit Drogen und seiner Frau
hat, findet am Tatort einen komischen, metallischen Würfel und lässt ihn,
ohne das andere davon erfahren, mitgehen.
Den Würfel nimmt er mit in sein angemietetes Hotelzimmer, in dem schon eine
Hure auf ihn wartet. Nach einer schnellen Nummer schnappt er sich den
Würfel, um ihn im Bad auszuprobieren. Er probiert die metallischen Teile so
zu verschieben das der seltsame Gegenstand eine andere Form annimmt und muss
plötzlich feststellen das eine art Automatisierung vonstatten geht. Es
scheint als ob eine Geisterhand den Würfel zusammenbaut. Als er nach diesem
komischen Erlebnis das Bad wieder verlässt, gelangt er nicht in das Zimmer,
welches sich da vorher befand, nein, er scheint eine andere Welt betreten zu
haben in der sich schreckliche Dämonen um ihn „kümmern“.
Als Joseph nach diesem schlimmen Alptraum wieder in seinem Büro ist,
erhält er einen Anruf von der Prostituierten, mit der er die Nacht
verbracht hat. Sie schreit und scheint völlig aufgelöst zu sein. Er
beschließt umgehend mit seinem Kollegen das Hotelzimmer aufzusuchen, doch
als die beiden ankommen müssen sie etwas Schreckliches sehen. Die Frau
wurde bestialisch unter der Dusche ermordet und selbst ein Laie würde
sehen, dass Joseph Tatverdächtiger Nummer 1 ist. Seltsam ist nur das sowohl
der ersten, als auch der zweiten Leiche jeweils ein abgetrennter
Kinderfinger beigelegt wurde ...
Also müssen die beiden Mordfälle etwas gemeinsam haben und komischerweise
scheint Joseph auch irgendetwas damit zutun zu haben. Er steigert sich von
nun an in diesen Kriminalfall rein und muss beobachten das immer mehr Leute
getötet werden und jeweils ein Finger im näheren Umkreis der Leiche zu
finden ist. Joseph scheint dazu den Realitätssinn zu verlieren und findet
sich immer wieder in einer schrecklichen, brutalen Welt wieder. Doch er gibt
nicht auf und will das Kind, dessen Finger immer weniger werden, retten. |
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Hellraiser ist eine Reihe von
fünf ( bald sogar sechs ) Teilen, die im Jahre 1987 ihren Anfang in Clive
Barkers Meisterwerk „Hellraiser – Das Tor zur Hölle“ fanden. Das
Sequel, dass kurze Zeit später entstand konnte an diesen Film noch
anknüpfen, ihn sogar toppen. Doch ab dem dritten Teil ging dann die Miesere
los und die Reihe wurde verhunzt. Zwar gab es bei „Hellraiser 3“ noch
eine Menge Splatter, was von der schlechter werdenden Story ablenkte. Teil
vier zeigte aber, dass jetzt wohl bald Schluss ist, da er storytechnisch
kaum noch an die Vorgänger erinnerte. Und nun folgt der fünfte ...
Auch hier gibt es leider kaum noch Vergleiche, die man ziehen kann und es
fällt schwer den Film als einen eigenständigen zu betrachten, da er zu
einen den „Hellraiser“ Namen trägt und zum anderen die Hauptfigur „Pinhead“
mitspielt, wenn auch nur sehr kurz. Ein Freund, mit dem ich diesen Film
zusammen geguckt habe, meinte nach dem Betrachten nur :“Wat ein Scheiß!“
und „Hätte Clive Barker doch die Filmrechte nie verkauft!“. Irgendwie
hat er sicherlich recht, wenn man den Film aber als eigenständigen
Horrorfilm betrachtet, ist er meiner Meinung nach gar nicht so schlecht.
Die Story ist nämlich recht spannend und auf jeden Fall mysteriös und
voller Rätsel. Allerdings sollte man nicht denken, wie schon gesagt und wie
es mein Freund gemacht hat, dass es sich um einen echten Hellraiser handelt,
denn dann wird die Story recht schnell langweilig und man sehnt sich
vergeblich nach den berühmt berüchtigten Splatterszenen. Recht blutig ist
der Film trotzdem und das FSK 18 geht voll und ganz in Ordnung. Besonders
erwähnenswert finde ich eine Ekelszene in der sich zwei weibliche Cenobiten
um den Protagonisten kümmern. Sie streicheln ihm zärtlich die Brust, was
allerdings nicht über sondern unter der Haut geschieht.
Schauspieltechnisch und atmosphärisch ist der Film gut gelungen, allerdings
nicht überragend und so ist festzustellen das „Hellraiser Inferno“ ein
recht guter Film ist, aber nach dem vierten Teil der viert schlechteste ist. |
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