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Trevor und Kirsty (Die Dame die früher schon
in „Hellraiser“ mitspielte) fahren vergnügt auf einem Highway, als es
plötzlich zu einem Unfall kommt. Trevor verliert die Kontrolle über das
Auto, was zur Folge hat das beide in einem Fluss landen. Trevor kann sich
befreien, für seine Ehefrau kommt aber jede Hilfe zu spät.
Nach diesem Unfall hat Trevor seltsame
Erlebnisse, die nicht immer real scheinen und ständig von üblen
Kopfschmerzen begleitet werden. Ihm wird erzählt, dass seine Frau nie an
dem Tatort gefunden wurde und das die Polizei kurz davor ist, eine
Mordanklage gegen ihn einzuleiten, da Trevor vorgibt sich nur
bruchstückhaft an den Unfall erinnern zu können.
Trevor hat immer wieder Kopfschmerzattacken
und findet sich in seinem Leben nicht mehr zurecht. Andauernd kommen
irgendwelche Frauen an, die ihm erzählen, dass sie ein sexuelles
Verhältnis mit ihm hätten. Und dann sind da noch die komischen, irrealen
Visionen, die mit zunehmender Präsenz immer blutiger und skurriler
werden...
Dies
ist natürlich keine gute Grundlage für ihn und die Polizei, die Wahrheit
über das Verbleiben seiner Frau aufzuklären... |
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„Hellraiser“ geht in die sechste Runde und
man soll es kaum glauben, nach den öden Teilen 4+5 wird die Serie wieder
etwas besser. An die hervorragenden Teile 1+2 kommt „Hellraiser:
Hellseeker“ natürlich nicht mal im Ansatz heran, es ist aber ein klarer
Aufwärtstrend zu erkennen. Nicht zuletzt weil der Vorzeige-Cenobit Pinhead
wieder so mit von der Partie ist, wie ihn die Fans sehen möchten. Zudem
geht es auch in Sachen Splatter und Gore wieder mehr zur Sache (Trotz FSK
16), als in dem blutarmen Prequel.
Die Story beginnt in den ersten Minuten
ziemlich normal, bis es dann zu dem besagten Autounfall kommt. Im Anschluss
daran, wird die ganze Sache etwas bizarr und auf den ersten Blick leicht
unverständlich. Irgendwelche Szenen, in verschiedenen Zeiten und
verschiedenen Gegenwarten lösen sich wirr ab und man ahnt eigentlich schon,
dass nichts Gutes auf einen zukommt. Doch da täuscht man sich
glücklicherweise, denn der Film versteht es das ganze Wirrwarr aufzulösen,
auch wenn dafür etwas länger benötigt wird.
Auch wenn es hier und da mal etwas
langweiliger wird, „Hellraiser: Hellseeker“ weiß seine Zuschauer recht
gut zu unterhalten. Mal werden atmosphärisch sehr dichte Szenen eingefügt
und dann gibt es mal wieder Momente, die zwar wirr sind, dass Ganze aber
ungemein auflockern. Zum Beispiel als Trevor plötzlich einen Krampfanfall
bekommt und daraufhin einen Aal auswürgt. Eine Minute später ist es dann
so, als wäre diese Situation nie passiert, was einen doch sehr nachdenklich
macht. Aber wie gesagt, am Ende kommt eine sehenswerte Auflösung, die alle
wirren Dinge schlüssig macht.
Zwischendurch kommt es auch immer wieder zu
einigen Splatter- und Goreeinlagen, die es wirklich in sich haben. Hier gibt
es mal eine Gehirnoperation, da ein Metallstab durch den Kehlkopf und so
weiter. Nach dem fünften Teil konnte man solche Szenen eigentlich nicht
mehr erwarten und man freut sich umso mehr, dass auch mal wieder ein
bisschen auf die Spezialeffekte geachtet wurde. Zu einem Comeback kommt es
auch bei den Schauspielern, da Ashley
Laurence wieder mit von der Partie ist. Zwar nicht in vielen Szenen, aber
immerhin... Ihre Schauspielkollegen machen, wie sie auch, einen guten
Eindruck, der aber natürlich von Pinheads Auftritt getoppt wird. Lange
musste man auf seine kernigen Sprüche warten, die er in „Hellraiser:
Hellseeker“ aber glücklicherweise wieder zum Besten gibt.
„Hellraiser“ wird natürlich nie mehr so
sein, wie die Saga einmal begann, aber der sechste Teil ist wirklich
sehenswert und die Fans werden ohne Frage auf ihre Kosten kommen. Da kann
man nur hoffen, dass die weiteren Teile ähnlich nachlegen. |