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Die Geschichte spielt lange vor unserer Zeit
im fernöstlichen China. Der dort herrschende Shogun ist ein machtbesessener
Tyrann, der keine Skrupel kennt. Sein Machthunger lässt ihm keine Ruhe und
um das komplette Land zu unterwerfen schreckt er vor nichts zurück. Nicht
einmal vor dem Mord an Frauen und Kindern.
Eben dieses Schicksal wiederfährt Itto Ogami, der jahrelang Henker des
Shoguns war und zuständig für zahlreiche Köpfungen, hochrangiger
Fürsten. Eines Nachts wird sein Haus überfallen und die Familie getötet.
Er kann nach einem harten Kampf, der um Leben und Tod geht, flüchten und
schafft es seinen unmündigen Sohn zu retten.
Nun ist er auf der Flucht vor den Peinigern und der ständig überall
lauernden Ninjas des Shoguns. Es stellt sich dabei heraus das sein Sohn
anfangs nicht unbedingt eine Erleichterung ist, da Ogami, der ab nun an nur
Okami genannt wird, einen Kinderwagen mit sich führen muss. Okami bedeutet
einsamer Wolf und trifft den Nagel auf den Kopf, da er, abgesehen von seinem
kleinen Sohn, einsam umher zieht und einen Feind nach dem anderen tötet.
Die Flucht des Wolfes ist von Hass geprägt, den er seinen zahlreichen
Feinden immer wieder spüren lässt. Neben der Sache das er durch die
ständigen Ortswechsel das Leben von sich und seinem Nachkommen retten will,
plant er sich aufs grausamste bei dem Shogun zu rächen. Nicht nur ihn will
er töten sondern alle die etwas mit ihm zu tun haben.
In Laufe der Zeit bemerkt er das sein heranwachsender Sohn durchaus eine
Hilfe für ihn geworden ist da aus dem Kinderwagen ein durch zahlreiche
Schwerter gespickte Kampfmaschine geworden ist und der kleine bald auch zum
Schwert greift um seinem Vater bei der Verrichtung der Rache zu
unterstützen ... |
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Also in diesem Film wird wirklich gesplattert
was das Zeug hält! Es gibt alle erdenklichen Szenen, die man mit Schwertern
und deren Opfern darstellen kann. Köpfe werden gespalten, Arme und Beine
abgetrennt und Enthauptungen fehlen natürlich auch nicht. Allerdings sind
diese Szenen auch maßlos übertrieben. Oder wer glaubt schon das eine 100
Bar Blutfontäne aus einem Körper spritzen kann? 10 Meter weit!
Die Story und die Schauspieler sind genreentsprechend mies. Aber das muss ja
in einem richtigen Splatterfilm auch so sein. Die deutsche Synchronisation
setzt dem ganzen noch einen drauf. Das Kind, was im Hintergrund das
Geschehen zusammenfasst hätte lieber irgendwelche Zeichentrickfolgen
kommentieren sollen.
Die Sache an sich ist schon gut anzusehen oder wo sieht man schon mal einen
hyperbrutalen Schwertkämpfer der mit einem Kinderwagen durch Land zieht und
einem nach dem anderen den Gar ausmacht? Bei seiner Reise nutzt er neben
Zahlreichen Schwertern Waffen, die ich noch nie gesehen habe aber recht
interessant finde. Wie zum Beispiel einen Handaufsatz, der einer Harke
ähnelt. Mit diesem Ding haut der Protagonist in den Sand und zieht dann
Ninjas raus, die das Ding im Kopf haben. Sie hatten sich da versteckt um ihn
aufzulauern aber daraus ist nichts geworden ...
Ich glaube das die ganze Geschichte auf Mangas basiert, kann es aber nicht
behaupten weil ich da nur eine kleine Erinnerung im Hinterkopf habe.
Trotz der vielen Nachteile werde ich dem Film vier Sterne geben, da in
Splatterfilmen logischer Weise der Splattergehalt zählt und der Rest in den
Hintergrund gerät. Vom Splatterfaktor hat er zwar fünf Sterne verdient
aber an Filme wie Braindead oder Bad Taste kommt er aufgrund seines Alters
nicht heran. |