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Henry
ist wieder da ... Er ist in einem kleinen unbedeutenden Städtchen
aufgetaucht und lebt dort vorerst in einer sozialen Station. Da er sich dort
aber nicht sonderlich wohl fühlt versucht er Geld zu verdienen um aus dem
Heim ausziehen zu können. Tatsächlich findet er einen Job bei einer Firma,
die mobile Toiletten aufstellt und wird von nun an auf die Reise geschickt
die Toiletten aufzustellen.
Schon bald freundet er sich mit seinem Chef an und als der ihm anbietet
vorrübergehend bei ihm und seiner Familie einzuziehen, willigt Henry
glücklich ein. Die Familie ist allerdings nicht gerade das was man eine
Vorzeigefamilie nennt, da Henry aber aus ähnlichen Verhältnissen kommt
macht es ihm nichts aus.
Einige Zeit verstreicht, die Nichte seines Bosses Kai, hat sich mittlerweile
in ihn verliebt und Henry selbst hat herausgefunden, dass Kai einen kleinen
illegalen Nebenjob hat. Er zündet für andere Leute Häuser an, die sich
dann die Versicherungserlöse einsacken. Da Henry ja Geld benötigt und Kai
nicht auffliegen will sind sie ab da ein Team und kümmern sich zusammen um
die Häuser ihrer Kunden.
Doch eines Tages passiert etwas, was in Henry seine, bis dato
unterdrückten, Triebe zurückkehren lässt. Die beiden sollen zwei
jugendliche umbringen, die Zeugen bei einem Feuerlegen waren. Sie machen die
beiden ausfindig und jeder schnappt sich einen. Ohne mit der Wimper zu
zucken tötet Henry den ersten jungen Menschen. Kai ist etwas entsetzt,
zieht dann aber nach.
Ab diesem Vorfall ist nichts mehr wie zuvor. Spannungen strapazieren die
Beziehung zwischen Henry und Kai und es sieht so aus als ob es nicht mehr
lange gut gehen kann wenn beide unter demselben Dach wohnen. Da Henry wieder
Spaß am Morden hat, gibt es für ihn nur eine Lösung... |
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Die
Geschichte des Henry Lee Lukas wird in diesem Sequel fast nahtlos
weitererzählt. Parallelen zum ersten Teil sind auch hier eindeutig zu
erkennen obwohl das Filmteam fast komplett ausgetauscht wurde. Henry mordet
mit Spaß und Hass weiter, nachdem er eine Schlüsselszene hatte.
Also muss man sich wirklich die Frage stellen welchen Sinn es macht von „Henry
– Portrait of a Serial Killer“ einen Nachfolger zu drehen. Mir fällt da
spontan eigentlich nur der Kommerz ein, denn die beiden Filme sind doch
recht identisch. Die hier ausgewählten Schauspieler machen ihren Job aber
wirklich gut und auch die Atmosphäre wurde in dieses Sequel übertragen.
Lediglich die Freunde des Splatters dürften mit dem zweiten Teil ein wenig
mehr Freude haben da diese Komponente im zweiten Teil doch etwas angehoben
wurde. Es gibt da eine sehr schöne Stelle, die ich aber nicht näher
beschreiben möchte da ich sonst einen wichtigen Teil des Films vorwegnehmen
würde und das möchte ich nicht. Denn schließlich hoffe ich das der ein
oder andere unter euch meinem Ratschlag folgt und sich Henry Lee Lukas mal
zu Gemüte führt.
Bleibt mir nur noch zu sagen das ich auch die Fortsetzung von „Henry –
Portrait of a Serial Killer“ weiterempfehle, allerdings die Bewertung
etwas abstufe da es für mich keinen ersichtlichen Grund gab diesen Teil zu
drehen. Mal abgesehen von der Unterhaltung und dem eingespielten Geld. |