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Henry ist krank – das
sollten wir alle wissen. Wer es nicht weiß, den könnte es schon
als nächstes erwischen! So ähnlich passiert es dann auch mit
Henrys neuem Arbeitskollegen Kai, der den Obdachlosen Henry mit zu
sich nach Haus nimmt, bis er denn selbst eine Bleibe findet. Der
Hobbykiller erweitert in diesem Fall sogar noch sein Repertoire
und lernt, wie man Häuser abfackelt. Unser Serienkiller wird zur
Freude des Zuschauers auch noch Brandstifter… |
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Der
Film beginnt kurze Zeit nachdem der erste Teil (Wer ihn nicht
kennt, dem sollte gesagt sein, dass er des Sehens wert ist!)
endete. Und munter führt Henry seine Morde fort, wird wie eh und
je nicht bestraft, bis er denn irgendwann seinen Zenit erreichen
wird. Das ihn niemand erwischt, das ist für Henry natürlich ein
glücklicher Zufall, für den Zuschauer aber schon sehr
unrealistisch! Darunter leidet die Spannung natürlich sehr.
Dafür
aber hat der Film sehr viele Splatterszenen, an Kunstblut wurde
nicht gespart und das erfreut den Splatterfan. Sei es ein
Schraubenzieher, mit dem in der Nase gebohrt wird, oder einfach
die Begegnung zwischen einem Kopf und einem Stück Asphalt – das
ist wirklich nett gemacht! Artenreichtum, wie sonst nur die Natur
etwas ähnliches aufweisen kann.
Mit
der Atmosphäre hat man sich sehr angestrengt. Alles knüpft an
den Vorgänger an und in Anbetracht dessen, dass dies, wie der
Vorgänger auch, eine Low-Budget-Produktion ist, sollte man den
Hut ziehen, dass dieser Film, der rund zehn Jahre später gedreht
wurde, eine ähnliche Atmosphäre schafft und auch zeitlich ins
Profil passt.
Kommen
wir zum Regisseur. Selbiger scheint ein kleiner Fan von Serial
Killern zu sein, denn wir kennen ihn nämlich von Filmen, die sich
mit Ed Gein, den Hillside Stranglern und eben Henry befassen. Von
daher macht er sein Handwerk gut und lässt uns keine Mängel
feststellen.
Wie
der Regisseur machen auch die Schauspieler ihre Aufgaben
zufriedenstellend, auch wenn sie keine Meisterwerke vollbringen,
aber das ist ja auch nicht die Regel, ergo freuen wir uns einfach
über einen guten Film, der jedoch stellenweise schon sehr grausam
ist. Leute mit schwachen Nerven, die einfach nur gern Horrorfilme
gucken und es hassen, wenn zum Beispiel ein unschuldiges Ehepaar
brutal ermordet wird, sollten es sich vielleicht zwei Mal überlegen,
diesen Film zu gucken. Allen andern sei bestätigt, dass auch der
zweite Teil des Lebens vom Henry sehenswert ist. Viel Spaß! |