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Alex und Marie sind
Studentinnen und haben sich vorgenommen, sich im Landhaus von Alex Eltern
auf ihr Examen vorzubereiten. Das Landhaus liegt abgelegen und bietet daher
perfekte Vorraussetzungen für ein ungestörtes Lernen.
Die sehr
verschiedenen jungen Frauen scheinen perfekt zu harmonisieren und Marie wird
von der Gastgeberfamilie gleich gut aufgenommen. Als die Nacht hereinbricht
und sich die Bewohner zur Nachtruhe bereit machen, geschieht dann aber das
Unerwartete...
Ein
fremder, sehr heruntergekommen wirkender Mann klingelt und macht sich gleich
über den Vater der Familie her, der die Tür öffnete und dafür seines
Hauptes entledigt wird. Im Anschluss geht es dem Rest der Familie an den
Kragen, einzig Alex und Marie überleben vorerst, allerdings befindet sich
Alex in den Klauen des Killers. Marie gelingt es durch geschickte Aktionen
dem sicheren Tod zu entgehen und sie entscheidet sich sogar, ihre Freundin
zu retten, als diese von dem Mörder entführt wird. Waghalsig klettert sie
in den Transporter des Entführers und versucht Alex aus ihrer misslichen
Situation zu befreien... |
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Mit seinem dritten
Film ist dem französischen Regisseur, Alexandre Aja, sicherlich sein
Durchbruch gelungen, denn obwohl er sich dem „einfachen“ Thema
Slasher-Movie hingab, hat er etwas Besonderes geschaffen, dass Freunden des
Splattergenres sicherlich viel Diskussionsmaterial bietet. Herauszuheben
sind sicherlich die herben, gelungenen und leicht verstörend wirkenden
Spezialeffekte, die mit Sicherheit zu den härtesten ihrer Zunft zählen.
Besonders die Szene, als der Vater der Familie ausgeschaltet wird, ist hier
zu erwähnen. Eine vergleichbare Szene hat es in den letzten Jahren, im
Splatterbereich, nicht gegeben. Aber der Film reduziert sich nicht nur auf
Gewaltakte, sondern bietet dem Zuschauer viel mehr.
Der Plot beginnt
zwar relativ genretypisch, sodass man erahnen kann, was einen erwartet, doch
es macht sich schon hier eine gewisse Faszination breit, die den Betrachter
gar nicht an Abschalten denken lässt. Die aufkommende Spannung wird mit
einer bedrohlichen Horroratmosphäre unterstrichen und die Darsteller, hier
insbesondere der Killer, tragen zum nahezu perfekten Horrortrip bei. Den
Schauspielern wurde, bedingt durch das Genre, nicht wirklich viel
abverlangt, sie meistern ihre Rollen aber vorzüglich und lassen zu keiner
Zeit einen negativen Eindruck entstehen, den man ja des öfteren bei
Slashern vorfindet.
Wenn man dann also
die spannende Geschichte verfolgt hat, und man sich so langsam einen Reim
auf das Ganze gemacht hat, wird man als Zuschauer auf eine harte Probe
gestellt, denn die logischen Schlüsse lösen sich urplötzlich in falsche
Spekulationen auf. Der Ausgang der Geschichte kann wirklich von keinem
vorrausgesagt werden, darauf soll an dieser Stelle aber nicht näher drauf
eingegangen werden.
„High
Tension“ ist ein Film, den man als Horrorfreak sicherlich gesehen haben
sollte, da er hart, kompromisslos und absolut unvorhersehbar ist. Die
DVD-Veröffentlichung wird das Label mcone vornehmen und sicher ist, dass
der Film keine FSK 16 Freigabe bekommen wird... |