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Die
Mutanten sind nicht totzukriegen…
Nachdem eine Familie den Grauen in der Wüste miterleben musste, hat das
Militär in seinem geheim gehaltenen Testgelände aufgeräumt. Zumindest hat
es das versucht. Doch der inzestuöse Familienclan ist nicht so leicht
unterzukriegen. Dies soll ein kleiner Trupp am eigenen Leibe erfahren.
Eigentlich sind die Soldaten nur auf der Durchreise. Nach einer harten
Ausbildung für den Öl-Krieg sollen sie lediglich ein paar Materialien in
die Wüste von New Mexico bringen.
Doch kurz nach ihrer Ankunft merken sie, dass hier etwas nicht stimmt: Der
Militärposten scheint verlassen. Nur ein Notsignal lässt vermuten, dass
hier noch jemand vor Ort ist. Kurzerhand beschließt der Chef des Trupps,
dass ihre Hilfe hier von Nöten ist. Und so machen sie sich auf das zu
sehen, was sie nicht sehen wollten. Sie müssen ihr Leben nun nicht für den
Kapitalismus, sondern für das blanke Überleben riskieren… |
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Wer das deftige Wüsten-Terror-Film-Remake „The
Hills Have Eyes“ mochte und aufgrund der kargen Gegend nicht viel Wert auf
eine umfangreiche, völlig andere Geschichte legt, wird mit diesem blutigen
Sequel sicherlich seine Freude haben.
Die Story bietet keinerlei Tiefgang, keine charakterisierenden Dialoge, kein
Wischiwaschi. Sie kommt so trocken und geradlinig daher, dass man sich als
Betrachter keine Sorgen machen muss, wenn man mal nicht so ganz bei der
Sache ist und vielleicht schon ein Bierchen zu viel in der Hirse hat.
Sprich: Ein perfekter Party-Film. Und dieser Party-Film ist trotz seiner
Schlichtheit von hoher Qualität. Mit gut ausgesuchten, aber dennoch recht
unbekannten Darstellern, glänzenden Spezialeffekten, die in ihrer Härte
mit dem Prequel mithalten können und spannungsgeladenen Szenen, macht „The
Hills Have Eyes II“ rundum Spaß.
Auch Freunde des Action-Kinos kommen auf ihre Kosten. Es geht rasant zur
Sache, es wird geschossen, gesprungen, gefallen und was da sonst noch alles
dazugehört. Nicht immer mit viel Logik, aber einem flottem Tempo, kommt so
eine kurzweilige Unterhaltung zustande.
„The Hills Have Eyes II“ ist sicherlich
nicht mehr als ein Splatter-Film. Regieneuling Martin Weisz will gar nicht
mehr, als mit seinen Bildern Grusel, Erschrecken und Ekel zu verbreiten.
Muss er auch nicht, zumindest nicht wenn man als Betrachter Fan des Genres
ist. Der Spannungsbogen ist typisch, die Schockeffekte gut gesetzt und die
Spezialeffekte ebenso gelungen wie hart. Auch an Ekel-Szenen wird nicht
gespart.
Die Feinde der Soldaten, die Mutanten, sind optisch wieder gelungen, auch
wenn sie nicht mehr ganz so viel Schrecken verbreiten, wie sie es noch in
Teil 1 gemacht haben. Aber von ihnen geht wieder das gewisse Etwas aus. Und
zudem erfährt man diesmal auch, warum sie sich eigentlich über die
Eindringline hermachen. Dies konnte man bislang nur erahnen. Aber der Grund
interessiert eigentlich weniger. Wenn man sich in den Film rein gedacht hat,
entwickelt man auch keinerlei Mitleid für die gejagten Figuren. Sie wirken
zu schablonenhaft, zu undurchschaubar. Was natürlich an der fehlenden
Charakterisierung liegt und daran, dass es nicht mal im Ansatz einen
Sympathieträger gibt. Den unbekannten Darstellern kommt dies aber
sicherlich zu Gute. Ihnen wird nicht viel abverlangt und so machen sie
durchweg einen soliden Job.
Optisch ist das Drumherum gelungen. Es ist auch positiv festzustellen, dass
es nicht nur in den Felsen zur Sache geht. Die Schauplätze wechseln
zwischen Fels, Stollen, Höhle und Mutanten-Wohnung.
Unterm Strich hat man es bei „The Hills Have Eyes II“ mit einem recht
anspruchslosen Splatter-Film zu tun, der für die seichte Unterhaltung
gedacht ist und als solcher Film auch sehr gut funktioniert. Sollte man
gesehen haben. |