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Familie Carter durchquert mitsamt ihren beiden
Hunden Beauty & Beast in einem Wohnmobil die Vereinigten Staaten. Auf
dem Weg durch die Wüste halten sie an einer Tankstelle und bekommen vom
dortigen Tankwart den Tipp eine Abkürzung zu nehmen, die sich als fatal
herausstellt, denn plötzlich zerbersten auf dieser „Abkürzung“ die
Reifen ihrer beiden Wagen und das natürlich Mitten in einem Funkloch, so
dass auch das Handy von Schwiegersohn Doug nichts bringt. Vater „Big“
Bob und Doug machen sich in unterschiedliche Richtungen auf um Hilfe zu
holen, während der Rest der Familie bei den Wagen zurückbleibt.
Doug entdeckt schließlich einen riesigen Krater, in dem sich jede Menge
Autowracks mitsamt Gepäck befinden, er greift sich einige ihm nützlich
erscheinende Dinge und macht sich schließlich auf den Rückweg. Bob
erreicht derweilen die Tankstelle und wird dort Zeuge, wie sich der Tankwart
auf der Toilette vor lauter Angst und schlechtem Gewissen erschießt.
Außerdem fühlt er sich plötzlich sehr unwohl in seiner Haut, denn er ist
nicht allein…
Der Rest der Familie versucht derweilen das Beste aus ihrer Lage zu machen
und macht es sich beim Wohnmobil gemütlich, doch die Hunde scheinen nervös
zu sein, bis Beauty schließlich weg läuft und Bobby sich aufmacht um sie
zu suchen, was er jedoch findet ist grauenvoll!!! Denn Beauty wurde
bestialisch abgeschlachtet! Aus Angst seine Familie zu beunruhigen schweigt
Bobby jedoch über seinen Fund und gibt an, sie nicht gefunden zu haben.
In der Nacht werden alle plötzlich aus dem Schlaf gerissen, als in kurzer
Entfernung zum Wohnmobil Big Bob bei lebendigem Leib verbrannt wird. Doug,
Brenda, Bobby und Mrs. Carter stürzen mit einem Feuerlöscher hinaus, nur
Baby Cathrine und Tochter Brenda bleiben im Wohnmobil zurück. Brenda hat
Kopfhörer auf und bekommt deswegen von dem Tumult nichts mit. Doch sie
bleiben nicht lange allein… |
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Bei dem Film handelt es sich um das Remake
eines Filmes von Wes Craven aus dem Jahre 1977. Der Film genoss bereits
damals einen zweifelhaften Ruf und gehörte zu den weniger guten Filmen von
Wes Craven („Nightmare on Elm Street“, „Scream“, „Last House on
the left“…). Auch 2 Fortsetzungen dieses Originalstreifens sind
derweilen erschienen – kenne ich jedoch nicht und sollen ebenfalls weniger
gut sein. Alexandre Aja versuchte sich nun an diesem Remake. Meiner Meinung
nach reicht dieser Film jedoch bei weitem nicht an Haute Tension/High
Tension – einen anderen Film von A. Aja heran.
Die Story ist vorhersehbar, zwar kenne ich auch das Original nicht, jedoch
kam ich mir bei dem Film anfangs stark an „Wrong Turn“ erinnert, vor. In
„Wrong Turn“ nehmen auch ein paar Leute eine „Abkürzung“, haben
dann eine Autopanne und nach und nach werden sie von seltsamen
kannibalischen „Mutanten“ stark dezimiert, haargenau das geschieht nun
auch in „Hills have Eyes“. An allem schuld ist diesmal die amerikanische
Regierung die natürlich heimlich Atomwaffentests in der Wüste durchführen
musste, woraus die kannibalischen Mutanten dann entstanden…sehr
einfallsreich! Diese Grundstory konnte mir schon mal kein müdes Lächeln
abgewinnen. „Wrong Turn“ gefiel mir weitaus besser! Recht einfallsreich
fand ich jedoch die Tatsache, dass die beiden Hunde Beauty & Beast
genannt wurden – hat was!
Die Effekte können sich dafür durchaus sehen lassen und Leute mit
nervösem, blutempfindlichen Magen sollten den Film vielleicht besser
meiden, da man schon relativ heftige Kost zu Gesicht bekommt (Gedärme
rausreisen, Kopf wegschießen…). Für Splatterfreaks jedoch recht
sehenswert! Einzigst was mich sehr störte war der arme tote Schäferhund,
der definitiv NICHT hätte sterben müssen!!! Zum Glück wird sein Tod nicht
gezeigt, bei seiner Leichte habe ich jedoch weggesehen, weil ich das nicht
sehen wollte!!! Besitze schließlich selber ein solches – zum Glück sehr
lebendiges, Getier! Des weiteren habe ich auch bei einer weiteren Szene mal
kurz weggeschaut, denn als einer der Mutanten in den Vogelkäfig griff und
den armen kleinen Zwitschervogel in die Hände nahm, war schon klar, dass er
ihn verspeisen würde und auch das wollte ich nicht sehen!!!
Die Darsteller sind soweit in Ordnung und sagen mir mal wieder überhaupt
nichts, wissen jedoch in ihren Rollen allesamt ganz gut zu überzeugen.
Besonders die Mutanten kommen sehr überzeugend fies daher! Einen Oskar
dürfte dennoch keiner der Darsteller für seine Rolle hier erhalten.
Kommen wir zur Spannung…für meine Begriffe ist sie nicht wirklich
vorhanden, da ich halt von vornherein genau wusste, wie der Film enden
würde, da es einfach nichts neues ist. Leute, die sich weniger auskennen im
Horrorgenre, dürften vielleicht noch so etwas wie Spannung dabei empfinden,
Horrorfilmfreaks jedoch eher nicht!
Die Atmosphäre des Filmes ist dafür ganz gut gelungen, die Wüste mit den
vielen Hügeln und Verstecken, die kleine Geisterstadt haben schon so das
gewisse Etwas und sind auch ganz nett eingefangen. Allerdings ist dies halt
nicht alles was einen solchen Film ausmacht!
Fazit:
Von mir diesmal nur 3 Sterne und keine
Empfehlung, da ich einfach nichts besonderes in dem Film finden konnte und
Punkte büßte der Film alleine schon wegen dem Schäferhundtod bei mir
stark ein! Solche Filme sind einfach nichts für mich!!! Wem solche Szenen
nichts ausmachen, der kann sich diesen Film gerne anschauen, wem sich dabei
jedoch der Magen umdreht oder auch bei zu blutigen Szenen, der sollte den
Film vielleicht besser meiden! Mein Tipp wäre es, lieber „Wrong Turn“
anschauen, der ist weitaus besser!!! |