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Die junge Muffy hat es
geschafft! Nach jahrelanger Mühe hat sie endlich den angestrebten
College-Abschluss in der Tasche. Das dies gefeiert werden muss ist logisch
und deshalb lädt sie ihre Freunde an einem herrlichen Aprilwochenende zu
einer Party in dem Ferienhaus ihrer Eltern ein. Allerdings soll das
Wochenende nicht so schön werden, wie sich das die Jungendlichen vorstellen
...
Bereits auf der Anfahrt ereignet sich ein grausamer Unfall und die Lage wird
nicht sonderlich besser als die Gäste im Ferienhaus angekommen sind. Zwei
der Eingeladenen verschwinden plötzlich, was bei fast allen einen Schock
auslöst. Lediglich die Gastgeberin scheint wenig besorgt über die
unerwarteten Zwischenfälle zu sein, sie macht sogar den Anschein das ihr
die missliche Lage Spaß bereitet.
Als ein Pärchen, bei einem gemeinsamen Schäferstündchen, dann plötzlich
die Leiche eines Verschwundenen entdeckt, ist Panik unter den Verbliebenen
angesagt! Langsam aber sicher wird Muffy vorgeworfen, dass sie etwas mit den
Zwischenfällen zu tun hat, sie bleibt aber eiskalt, die übrigen kämpfen
derweil um ihr Überleben...
Hat sie wirklich etwas mit den Geschehnissen zu tun? Oder sollte es sich um
einen schlechten Scherz handeln? |
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„Die Horrorparty“ ist
einer dieser Streifen, über die man nicht viele Worte verlieren muss.
Lediglich das Ende setzt sich etwas von den typisch amerikanischen
Teenage-Slasherfilmen ab, die vor einigen Jahren ja zahlreich den Markt
überschwemmten und es heute immer noch tun, obwohl sie eigentlich keiner
mehr sehen will. Allerdings ist das etwas andere Ende alles andere als
Horrorfilmreif, aber ich will nicht zuviel verraten, da ich dem Film sonst
alles Sonderbare nehme, dass er vorzuweisen hat.
Die Story ist wirklich öde und oft kopiert : Junge, gut aussehende
amerikanische Studenten machen sich es in einem abgelegenen Haus bequem, wo
sie auf ihren Tod warten, anstatt zu fliehen ... Das war es auch schon was
geboten wird und ein Fan des Genre wird daher ehr ein Auge auf die
enthaltenen Spezialeffekte werfen. Dieser Punkt ist aber leider auch eine
herbe Enttäuschung. Es gibt zwar einige Effekte zu sehen, die sind aber
nicht sonderlich blutig und die meisten sind sogar schlecht gemacht, sodass
einem geschultem Fan leicht ein Gähnen entströmt.
Und weil es so gut in diese Art der amerikanischen Filmkunst passt, wurden
Laiendarsteller erfolgreich gecastet, die wenig professionell wirken und zu
keinem Zeitpunkt Authentizität ausstrahlen. Alles andere wäre auch
unlogisch gewesen, denn immerhin wollten die Verantwortlichen keine mühsam
aufgebauten Traditionen brechen. Die Dialoge sind dementsprechend dümmlich
und runden das Bild der Billigproduktion ab.
Ebenfalls zum negativen zu zählen wäre die nicht vorhandene Atmosphäre
und die etwas lieblos ausgewählten Kulissen, die zwar nicht unbedingt auf
Trash schließen lassen, aber immerhin sieht man das wohl finanzielle Mittel
gefehlt haben - und das nicht zu knapp.
Doch trotz dieser aufgezählten Mängel besitzt der Film einen kleinen
Unterhaltungswert der ihn etwas vom größten filmischen Schrott absetzt.
Allerdings ist das nicht viel, sodass dieser Film nur bei extremer
Langeweile konsumiert werden sollte. |