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Vor einigen Jahrhunderten
wurde Sir Hugo Baskerville von einem Geisterhund getötet und seitdem gibt
es einen Fluch in der Gegend, der die Menschen davon abhält des nachts das
alte Moor zu betreten. Der Mythos um den Fluch ist heutzutage allerdings
nicht mehr so allgegenwärtig, wie er einst war, dass soll sich aber bald
ändern.
Denn in der Nähe des Moors wird die Leiche von Sir Charles Baskerville
gefunden und Spuren lassen darauf deuten, dass der Tod durch einen riesigen
Hund verursacht wurde. Dies lässt Sir Henry, den jungen Erben der
Baskervilles, nicht unberührt und er macht sich arge Sorgen um sein Leben,
weswegen er Sherlock Holmes bittet, sich um den Vorfall zu kümmern.
Der Privatdetektiv nimmt sich des Falles an und schickt vorerst seinen
Assistenten, Dr. Watson, voraus, um einige Recherchen einzuholen. Dieser
entdeckt dann in der Tat auch einige ungewöhnliche Dinge, die vor allem mit
den Bewohnern der näheren Umgebung zu tun haben. Dr. Mortimer kommt ihm
ebenso seltsam vor wie der geheimnisvolle Naturforscher Stapelon und auch
die Frage nach einem entflohenen Sträfling beschäftigt ihm. Zudem ist
abends eine Silhouette eines geheimnisvollen Fremden zu sehen... |
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Verfilmungen, die sich mit dem
Hund von Baskerville beschäftigten, gab es ja zwischen 1939 und 2002 viele,
um genau zu sein sieben Stück, doch Brian Mills Variante dürfte mit zu den
besten gehören und das obwohl der Film eigentlich „nur“ eine
Fernsehproduktion ist. Dies ist dem Betrachter allerdings egal, denn er wird
genau so unterhalten, wie er sich das vorstellt. Es gibt eine Menge
Spannung, eine solide Horroratmosphäre und natürlich auch die Geschehnisse
rund um die Detektive, die ohne Frage das Salz in der Suppe sind.
Eigentlich weiß man zu keinem Zeitpunkt, dass Ende mal ausgeschlossen, wer
inwiefern in die Sache um den Mord involviert ist und wie das Ganze enden
wird. Es gibt jede Menge, gut durchleuchtete Charaktere, die für eine Menge
Verwirrung und Unterhaltung sorgen. Die Stimmung, die sich in dem Film breit
macht, ist passend und wird häufig von einigen Gruselszenen unterbrochen,
die es durchaus in sich haben. Freunde des Splatters werden mit dieser FSK 6
DVD sicherlich keine Freude haben, aber bei guten Horror-/ Gruselfilmen muss
das Blut ja nicht immer in Strömen fließen. Die Angst in „Der Hund von
Baskerville“ wird nicht vor dem Auge, sondern im Kopf aufgebaut und dies
mit wirklich gelungenen Stilmitteln und schönen Bildern.
Ebenso gut zu betrachten sind die Protagonisten, die allesamt solide spielen
und einen so in eine längst vergessene Zeit versetzen. Der Meisterdetektiv
wird von Jeremy Brett hervorragend gespielt und sein Kollege Dr. Watson wird
von Edward Hardwicke mindestens genau so gut auf den Bildschirm gebracht.
Leider spielt Jeremy Brett über weite Strecken nicht mit, aber wenn sein
Kollege im Bild ist, wird dies schnell vergessen, da Hardwicke in seiner
Rolle wirklich glänzt.
Somit kann man zum Schluss kommen, dass „Der Hund von Baskerville“ eine
wirklich gute Verfilmung um den Meisterdetektiv ist, die auf der rundum
gelungenen Polyband DVD wirklich Spaß macht. Wie gesagt ist es kein Film
für die Splatterfraktion, allerdings ein guter Krimi mit nicht gerade
wenigen Gruselkomponenten. |