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Eine Schar junger Leute reist im
Auto irgendwo im Nirgendwo der USA umher, als plötzlich Krähen
vor die Windschutzscheibe knallen und der Wagen vom Weg abkommt.
Nach dem Aufwachen bemerken die Insassen, dass sie erstens in
einem Maisfeld stecken und dass zweitens einer von ihnen,
namentlich Johnny, abhanden gekommen ist. Sie begeben sich
umringt von riesigen Maisfeldern auf die Suche…Und finden nicht
nur ihn! |
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Wer Bob Kanes Batman kennt, der
kennt auch seine Vogelscheuche „Scarecrow“. Selbiger reißt die
Fledermaus immer wieder in unsagbar schlimme Albträume, die
Batman von seiner rechtschaffenden „Arbeit“ abhalten.
Die Lowbudgetproduktion „Husk“ – was so viel wie Getreideschale
bedeutet - ist nicht ganz so schlimm. Es gibt zwar auch eine
Vogelscheuche, die den psychischen Terror für sich entdeckt hat,
aber der Teil der physischen Gewalt überwiegt erheblich.
Die Vogelscheuche selbst tritt eher selten in den Vordergrund
und schlägt blitzschnell zu, wobei es kein entkommen geben kann.
Wer ihr zum Opfer wird, findet sich selbst als Monster mit
Nägeln in den blutigen Fingern an einer Nähmaschine wieder. An
dem Werkzeug muss sich der kürzlich Getötete eine eigene
Vogelscheuchenmaske basteln. Erst dann geht es los, um selbst zu
jagen.
Wirklich eine interessante Idee, die in einer eher
durchschnittlichen Teenyhorrorstory einen Funken Individualität
darstellt und durch perfekte Maskenbildnerarbeit fett
unterstrichen wird.
Ebenfalls durchschnittlich sind die Schauspielleistungen: Alle
verdienen sich ihre Gage ohne Zweifel. Einen neuen Harrison Ford
wird man in diesem Streifen allerdings nicht ausmachen können.
Ähnlich verhält es sich mit Brett Simmons Regie. In seinem Debüt
hinter der Kamera schafft er es, die Spannung der Jagdszenen
durch schnelle, aber nicht zu schnelle Kamerawechsel anzuheben
und die ohnehin gute Atmosphäre des Settings zu feinem Horror
werden zu lassen. Weiterhin sind die Rückblicke, die einer der
Herren aus welchem Grund auch immer während der Schlachterei
miterleben darf, sehenswert gestaltet und heben die sich durch
stellenweise aufkommende Langeweile auszeichnende Story ein
wenig an. Simmons hat ebenfalls das Drehbuch zum Film verfasst.
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