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Eines Nachts kommt es zu einem
tödlichen Verkehrsunfall. Dies ist nichts Ungewöhnliches, doch
die Art und Weise wie es passiert ist schon. Kurz darauf wird
das nicht registrierte Unfall-Vehikel in eine Werkstatt
gebracht, wo Tilda und ihr Kollege Bobby bald merken, dass mit
der Karre etwas nicht stimmt.
Und in der Tat: Der Bolide ist kein gewöhnliches
Fortbewegungsmittel aus Blech, sondern hat wohl einen
organischen Ursprung. Die Tatsache, dass das Ding die Farbe,
Form und Marke wechseln kann, scheint ebenso beängstigend wie
die unstillbare Mordlust des Hybriden… |
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Ja Leute. Was soll man dazu sagen?
Das Geschriebene klingt sicherlich ebenso bescheiden, wie es der
Film ist. „Hybrid“ ist eine Verkettung von filmischen
Unzulänglichkeiten, die es einem schwer machen, sich das
Trauerspiel über die gesamte Spielzeit reinzupfeifen.
Am schwerwiegendsten ist sicherlich, dass der Film kaum über
Spannung verfügt. Er dümpelt so vor sich hin, ohne große
Momente, ohne Tempo und Spritzigkeit, ohne Atmosphäre und
interessante Ideen. Und das, obwohl die Geschichte alles andere
als normal ist und im Prinzip eine Menge Potential mitbringt.
Denn das Auto ist kein normales. Ohne zu viel vorwegzunehmen
kann man sagen, dass es sich nicht um Auto-Phänomene handelt,
die bereits in Horror-Filmen thematisiert wurden. „Christine“
war anders. „Blood Car“ sowieso und „No Way Up“ auch. Man kann
mit Sicherheit davon ausgehen, dass auch alle anderen Filme, die
irgendetwas mit einer automobilen Bedrohung zu tun haben, anders
sind. Denn „Hybrid“ ist in seiner Darstellung schon sehr
speziell und ungewöhnlich. Die Logik wird im Plot mit Füßen
getreten. Zudem würde sich Charles Darwin bei der vorhandenen
Evolutionstheorie wohl im Grabe umdrehen. Hätte er den Film
gesehen…
Zugegebenermaßen ist es dennoch ein wenig interessant, dem
Geschehen zu folgen. Denn man möchte schon wissen, warum das
Auto so ist wie es ist. Man wird bei der Betrachtung aber immer
wieder motivationstechnisch zurückgeworfen. Durch
Sinnlosdialoge, die stereotypen Rollen, die vernachlässigte
Charakterisierung und das Fehlen von Sympathieträgern. Hin und
wieder gibt es mal ein paar CGI, die für Aufheiterung sorgen.
Aber nicht weil sie besonders gelungen, besonders schlecht oder
extrem blutig sind, sondern weil mal etwas passiert.
Splattertechnisch passiert so gut wie nichts, was aus der FSK12
Einstufung bereits im Vorhinein ausgemacht werden kann. Optisch
gibt es noch 3D Effekte, die allerdings in der 2D Fassung nicht
auszumachen sind.
Die Darsteller liefern für einen B-Film eine durchaus brauchbare
Leistung ab. Für sie ist nur dumm, dass sie die angesprochenen
stereotypen Rollen ausschmücken müssen, die nahezu charakterlos
sind und die keiner so recht lieb haben will. Deswegen gehen
einem die Mitspielenden auch am Heckspoiler vorbei.
Regisseur Eric Valette, der bereits einige unbedeutende Filme
gedreht hat, schafft es nicht das durchaus vorhandene Potential
abzurufen. Er hat den B-Streifen todernst in den Kasten
gebracht, was nachweislich ein Fehler war. Etwas Trash hätte dem
Film und der Geschichte gut getan. Der Humorgehalt sinkt hier
daher auch gegen null. Da bleibt nicht viel Positives übrig.
Sicherlich gibt es schlechtere Filme als „Hybrid“, der
Auto-Horror-Film langweilt einen aber arg und das ist es ja
nicht unbedingt was man will, wenn man sich eine DVD in den
zugehörigen Abspieler legt. |