|
Die Familie von Gannon wurde
ermordet. Allgemein geht man von der Tat eines Serienmörders
aus, Gannon allerdings hält sich eher an die Version von Crazy
Briggs, der dem Witwer von übermächtigen Wer-Hyänen erzählt. Es
ist an der Zeit, zu jagen… |
|
Deutsche Synchronisation
Das Review wurde auf der Grundlage der Originaltonspur verfasst.
„Porno-Synchro“ wäre für die deutsche Überarbeitung noch ein
unverdientes Lob. Hier wird durch die Synchronsprecher der ganze
Film zu sehr ins (hoffentlich ungewollte) Lächerliche getrieben.
Sämtlichen Lesern wird daher nahe gelegt, sich den Film auf
Englisch rein zu ziehen, denn da hat er einiges mehr zu bieten.
Warum Lachen Hyänen?
Zugegeben, ein gutes Drehbuch zu schreiben ist anspruchsvoll und
schwer. Aber es gibt Dinge, die kann man bestimmt verhindern.
Uninteressante Dialoge werden meist aufgrund des Betrachters so
kategorisiert. Dumm ist es aber, wenn die Logik total flöten
geht. Dann hängt auch nichts mehr vom Eye oft the Beholder ab:
Ein Polizist befiehlt dem Fahrer eines Autos anzuhalten. Bis
hierhin ist alles okay. Noch: Warum hält ein Polizist ein Auto
an, nur um dem Fahrer zu sagen, dass es nichts Interessantes zu
sehen gibt? Entweder soll der Polizist als total dumm
dargestellt werden, oder aber, was näher liegt, der
Drehbuchautor hält seine Zielgruppe für dumm. Kein Wunder, dass
die Monsterhyänen andauernd lachen müssen.
„Horror-Stars“
Auf dem Cover werden Costas Mandylor (Ab dem dritten Teil
Dauergast in der „Saw“-Reihe), Christa Campbell („2001 Maniacs“)
und Rudolf Martin(„Dark Prince“, Gastrollen in Serien wie „Buffy
– Im Bann der Dämonen“, „Star Trek – Enterprise“ oder „Dexter“)
als Horror-Stars gepriesen. Um diesem zuzustimmen, muss der
Begriff Star aber sehr, sehr weit gedehnt werden. Schließlich
haben diese drei entweder Gastrollen in gute Filmen (Okay,
Mandylor ist da eine Ausnahme), oder aber Hauptrollen in weniger
positiv kritisierten Streifen. Willkommen in der Welt der
unzähligen Superlative. Aber wer ist schon ein Star in der Welt
des Horrors? Dieses Wort sollte man lieber auf Leute
beschränken, die wirklich den Horror im Kino und auf der
Mattscheibe geprägt haben. Aber vielleicht war das ja auch nur
ein verzweifelter Versuch, mit wenig viel Geld zu machen. Diese
Kritik, soll die Leistung jener Schauspieler nicht schmälern.
Sie spielen so, wie man es sich von diesem Film erwartet:
akzeptabel.
CGI-Hyänen
Um noch einmal zu den kleinen, bissigen Tierchen zurückzukommen:
Klein und bissig, diese Attribute haben schon so manchen
Horrorfilm einen unwiderstehlichen Gruselfaktor verpasst. Leider
geht das aber nur, wenn man sich nicht gleichzeitig alles durch
billige Computereffekte versaut. Diese rauben hier nämlich
jeglichen Horror aus dem Film. Willkommen in der Trashhölle, ihr
Animierer.
Maske
Ein großes Lob muss an die Masken und das Makeup der
Schauspieler gerichtet werden. Wirklich sehenswert, wie hübsche
Frauen zu gruseligen „Alpha Females“ der Hyänenmassen werden,
die dann nackt gegeneinander kämpfen. Willkommen im Trashhimmel,
ihr Maskenbildner. |