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Die junge Engländerin Elvira
wird seit einem Indienaufenthalt von schlimmen Alpträumen heimgesucht. Sie
leidet natürlich unter diesen mysteriösen Träumen und will sich von einem
bekannten Guru namens Krishna helfen lassen. Elvira denkt das die Träume
ihre Ursprünge in dem asiatischen Land haben und das ihr wohl nur dort
geholfen werden kann.
Gegen den Willen ihres Freundes bittet sie Krishna, ihr zu helfen und der
willigt freundlicherweise ein. Doch während der Therapie passieren
merkwürdige Sachen. Immer wieder tauchen seltsame Zombies auf, die in
Elviras Bekanntenkreis herummorden. Die Polizei verdächtig natürlich als
erstes den indischen Heiler, da der immer wieder mit schmerzenden
Selbstzüchtigungen auf sich aufmerksam macht. Allerdings verliebt sich
Elvira in den Guru und macht trotz der Rückschläge Fortschritte. Elvira
erfährt, bei den immer intimer werdenden Sitzungen, das ihre Alpträume
tatsächlich aus der Zeit stammen, als sie in Indien lebte.
Allerdings geht das Morden ohne Pause weiter. Ein maskierter Mann dringt in
Leichensäle ein um die dort liegenden Leichen zu reaktivieren. Bald wird
Elvira selbst an der Reihe sein, um den Löffel abzugeben, aber dies gilt es
zu verhindern. Doch die Frage, wer dieser Maskierte ist, steht immer noch
offen. Ist es ihr geliebter Guru oder kommt noch jemand anders in Frage? |
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Wie sich wahrscheinlich schon
an der Geschichte erkennen lässt, ist „Im Blutrausch der Zombies“ einer
dieser Zombiefilme, die kein Mensch braucht. Wer sich im Subgenre etwas
auskennt und von Zombies hört, der denkt wohl als erstes an die
Ausnahmefilme von George A. Romero. Aber leider gibt es zwischen den alten
Schätzchen und diesem Werk keinerlei Parallelen, allerdings muss man diesem
Film eingestehen das er ganze sechs Jahre vor „Zombie – Dawn of the Dead“
erschien.
Die Story ist wirklich blöd und an den Haaren herbeigezogen. Da wohl auch
eine Menge Kleingeld fehlte, wurde „Im Blutrausch der Zombies“ auch
nicht sonderlich gut umgesetzt. Die Effekte sind schlecht und auch nicht
sonderlich häufig vertreten, sodass die langweilige Story nicht mal durch
eine ordentliche Portion Splatter aufgewertet wird. Abgelenkt wird man
lediglich von der nervtötenden Filmmusik und der lächerlichen
Zombiemasken.
Der einzige Lichtblick soll Paul Naschy sein, der aus vielen
Horrorproduktionen der früheren Jahren bekannt wurde. Soll sage ich weil
ich das nicht ganz nachvollziehen kann was einige Schreiben und das sogar
auf der Rückseite des Astro-Tapes steht. Naschy spielt meiner Meinung nach
wirklich nicht überragend sondern durchschnittlich, wie die übrigen
Schauspieler auch. Naschy hat in „Im Blutrausch der Zombies“ drei
Rollen, die alle unterschiedlich sind, mich aber doch irgendwie an seine
Rolle in „Im Blutrausch des Satans“ erinnert, den ich seit einiger Zeit
auf DVD besitze. Ob als Guru, der Bruder des Guru oder in Traumsequenzen der
Teufel, Naschy spielt irgendwie wie Naschy ...
Also mir hat der Film nicht wirklich gefallen, ich habe allerdings schon
schlechtere gesehen und die Asto-Tapes machen sich immer ganz gut in meiner
Sammlung. Daher kann ich diesen Film auch nur denen empfehlen, die alle
Zombiefilme gesehen haben wollen oder denen, die diese umstrittenen blauen
Kassetten der Firma Astro Sammeln.
Im übrigen gibt es auch noch eine DVD, ebenfalls von Astro, die etwas
länger dauert. Allerdings sollen die zusätzlichen Szenen nur
Nacktaufnahmen beinhalten und bei der Qualität des Film spar ich mir die
lieber. Wer weiß? Vielleicht gibt es ja ein paar nackte Zombies zu sehen... |