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Ein Serienkiller treibt in einer
amerikanischen Stadt sein Unwesen. Er tötet die seine Opfer nicht nur, er
benutzt das Blut der Leichen um jeweils ein Kunstwerk am Tatort zu
hinterlassen. Durch seine geschickte Art und Weise, Spuren zu verwischen,
tappt die Polizei im dunkeln und hat nicht mal ansatzweise Einfälle wer es
sein könnte und wo er sich aufhält.
Als der Bruder des Jesuitenpaters Michael umgebracht wird macht der sich auf
den Weg in seine Heimat um seiner Mutter Trost zu spenden. Durch seinen
Onkel, der Polizist ist, gerät er zufällig an den Tatort an dem sein
Bruder bestialisch ermordet wurde und entdeckt das Gemälde, dass aus seinem
Blut gefertigt wurde. Da Michael Kunstexperte ist fasziniert ihn das
Gemalte. Als Liebhaber der abstrakten Kunst denkt er, dass er der örtlichen
Polizei sicher weiterhelfen kann, den Mörder durch die von ihm
hinterlassenen Objekte zu stellen.
Durch seine Recherchen entfremdet er sich von der Kirche und macht
Erfahrungen, die er im Amt des Paters nie machen konnte. Ihm kommen Zweifel
an seiner Arbeit als Geistlicher, als er seine Leidenschaften neu entdeckt.
Bei dem Besuch eines Kunstkurses lernt er ein Aktmodell kennen, die ihn von
nun an auf seinem Weg durch die Fremde begleitet. Kurze Zeit später macht
er den Massenmörder ausfindig und muss sich entscheiden ob er weiterhin ein
Diener Gottes sein will oder ob er der Racheengel seines getöteten Bruders
wird... |
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Wenn jetzt jemand denkt das dies doch mal ne
ausgefallene Story ist und der Film demnach ein Brüller, der liegt so
falsch, wie er nur liegen kann. Ich gucke ja wirklich eine Menge Filme und
muss sagen das ich wohl noch keinen gesehen habe, der diesen Streifen an
Langeweile überboten hat! Von Anfang bis Ende ziehen sich langweilige
Dialoge durch den Film, die nicht mal irgend etwas Interessantes haben.
Filme wie „Das Schweigen der Lämmer“ haben gezeigt wie man einen Film
durch gut durchdachte Dialoge aufwertet, dieser Streifen zeigt uns wie man
einen schlechten Film noch schlechter machen kann.
Zunächst muss ich aber mal wieder die FSK in Frage stellen. Auf dem Tape
und im Film ist klar das FSK 16 ausgeschrieben, das Cover schmückt
allerdings der rote, 18er Aufkleber. Wenn ich jetzt Kunde in einer Videothek
bin und mir den Film aufgrund des ausgestellten Covers mitnehme, muss ich
doch davon ausgehen das der Film ab 18 ist. Falls das wirklich der Fall sein
sollte dann wäre das der absolute Witz. Selbst ein FSK 16 ist bei diesem
Film nicht gerechtfertigt da es zu so gut wie gar keinen Gewaltszenen kommt.
Sicherlich sehen die Blutgemälde nicht appetitlich aus aber der Mord eines
Opfers wird immer nur angedeutet.
Kommen wir aber zum Film zurück und somit zu einer weiteren
Lächerlichkeit. Der Oberpriester (Was auch immer der für einen Titel hat?
.. nein, der Papst ist es nicht!) ist ein sehr düsterer Mensch mit viel
Macht und Ansehen. Sinnigerweise hat die deutsche Synchronisation ihm die
deutsche Stimme des Comichelden Homer Simpson gegeben, vor dem ja nun
wirklich jeder deutsche Bundesbürger eine gehörige Portion Respekt hat.
Wie authentisch seine Rolle im Film rüberkommt das könnt ihr euch
sicherlich denken...
Die ausgewählten Schauspieler in „Im Namen des Mörders“ haben zwar mit
„Dennis Hopper“ und „Richard Grieco“ zwei bekannte und durchaus
wohlklingende Namen, ihn wurde aber in diesem Streifen nichts und absolut
gar nichts abverlangt. Hopper, der den Serienkiller mimt, ist nicht einmal
im Ansatz mit Hannibal oder ähnlichen Strategen zu nennen, obwohl seine
Rolle sicherlich mehr hergeben würde, wenn ein vernünftiges Drehbuch
vorgelegen hätte. So passen sich die Protagonisten aber dem Film an und
wirken müde und Farblos.
Die Krone setzt sich der Film dann schließlich selber auf, denn als
Musikeinlagen wurden Kirchenklänge eingespielt. Das ist eigentlich gar
nicht so verkehrt wenn man eine gute Atmosphäre schaffen will (was hier
selbstverständlich nicht gelungen ist) aber wenn man Musik auswählt die
einem schon nach zwei Minuten auf den Senkel geht, dann sollte man sich
nicht wundern wenn diesen Film kein Mensch sehen will.
Daher gibt es logischerweise auch keine Empfehlung von mir sondern lediglich
den Hinweis das „Im Namen des Mörders“ selbst im Free-TV gemieden
werden sollte... |