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Als
das Space Shuttle "Patriot" am Himmel explodiert, beginnt eine
neue Herausforderung für die Menschheit: An den Wrackteilen des
Weltraumfliegers befindet sich eine außerirdische Kleinst-Lebensform, die
es auf die Menschheit abgesehen hat. Sie verändert diejenigen, die mit ihr
in Kontakt kommen. In kalte, emotionslose Menschen.
Psychiaterin Carol Bennell bekommt als eine der ersten von der Veränderung
mit. Eine langjährige Patientin erzählt ihr, dass sich ihr
terrorisierender Ehemann so verändert hat, das es ihr Sorge bereitet.
Dieses Phänomen macht sich bald in der gesamten Menschheit breit. Immer
mehr werden zu seelenlosen Zombies.
Die Regierung will nichts von dem Problem wissen. Sie macht eine Grippewelle
für die Veränderung verantwortlich. Carol hat den Ernst der Lage
allerdings verstanden. Zusammen mit ihren Kollegen Ben Driscoll macht sie
sich auf, den außerirdischen Virus zu stoppen. Allerdings nicht ohne
Eigennutzen… |
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Dinge, die die Welt
nicht braucht… Da gibt es natürlich eine lange Liste aufzuzählen, an
dieser Stelle möchten wir uns aber mit dem 7623. Remake von „Die
Dämonischen“ beschäftigen. Einen Film-Flop, der richtigerweise von
jemandem aus good old Germany gedreht wurde. Nach seinem „Erfolg“ mit "Der
Untergang" lockte es Oliver Hirschbiegel über den großen Teich.
Den winkenden Dollarnoten entgegen.
Zur Story braucht man nicht viel sagen. In Filmen wie dem oben angeführten „Die
Dämonischen“ oder
„Die Körperfresser kommen“ oder „Body Snatchers“ oder „Faculty“
oder einigen anderen Produktionen ist sie schon oft thematisiert
worden. Kleine Modernisierungen spielen keine Rolle in der Gesamtaussage.
Von daher weiß man schon so ziemlich zu Beginn, was auf einen zukommt. Dies
ist natürlich nicht unbedingt spannungsfördernd. Und wenn es dann im Film
selbst auch kaum zu spannenden Szenen kommt, wird es eng für eine positive
Bewertung. Atmosphärisch wird es auch nur ganz selten. Und selbst wenn
einem ein quasi „Dawn Of The Dead“-Bild gezeichnet wird, will der Funke
nicht überspringen.
Den Darstellern, zumindest den Protagonisten, gibt es nichts anzukreiden.
Sowohl Nicole Kidman als auch Daniel Craig machen ihren Job professionell
gut. Wie man es erwarten darf. Aber was nützt einem das, wenn der Rest
nichts taugt? Das ist wie ein Kaffee, der aus den besten arabischen Bohnen
gebraut wird, aber kalt ist.
Am meisten stört einen die typisch amerikanische Gesamtaussage des
Streifens. Keine Ahnung, was Herr Hirschbiegel
gekokst hat, als er dem Drehbuch zugestimmt hat. An dieser Stelle soll jetzt
nicht zu viel verraten werden, denn theoretisch könnte da draußen ja noch
jemand sein, der den Film sehen will. Nur soviel: Der Film stinkt vor
amerikanischen Reaktionismus. Zumindest in der Gesamtaussage.
Aufgrund einer halbwegs soliden Inszenierung ist „Invasion“ kein
absoluter Rohrkrepierer. Aber auch nicht weit vom Bodensatz entfernt. Daher
der Tipp: Finger weg und sich lieber einem der Vorgänger widmen. „Invasion“
ist reine Zeitverschwendung.
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