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Der
kleine Jack musste damals mit ansehen, wie seine Familie von einem fiesen
Monster getötet wurde. Seit dem plagen ihn zum einen unnötige
Gewissensbisse und unkontrollierbare Wutanfälle. Der Ausführung seines
Jobs schadet dies allerdings nicht. Er ist Klempner mit Herz und Seele und
besucht sogar die Abendschule, um sich weiterzubilden.
An dieser Abendschule wird er von Professor Crowley unterrichtet, der immer
wieder interessante Experimente in seinen Lehrstunden einbaut. Als Professor
Crowley Jack bittet, ein Rohr in seinem Keller zu reparieren, wittert Jack
die Aussicht auf eine gute Note und willigt gerne ein. Doch dieser Job soll
sein Leben nachhaltig verändern. Der kauzige Professor hat etwas im Keller,
was ihn bald zu einem blutrünstigen Dämonen mutieren lässt. Mit Tentakeln
und einem unstillbaren Blutdurst... |
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Es
gibt Rollen, die gewissen Leuten offensichtlich auf den Leib geschneidert
werden. Jack Nicholson glänzt beispielsweise immer als ernster Psycho, oder
Ben Stiller als lustiger Depp. Beides in Einem, nur völlig anders,
verkörpert Robert „Freddy“ Englund. Er dreht immer dann auf, wenn er
den etwas anderen Bösewicht spielen darf. Sei es Fred
Krueger
in „Nightmare - Mörderische Träume“ oder Mayor
Buckman in „2001
Maniacs“, Robert glänzt in diesen Rollen. Und nun kommt „Jack Brooks
Monster Slayer“. Ein Film, in dem Englund
mal wieder das spielen darf, was er am besten kann.
Der
Film ist keine astreine Horror-Komödie. Die Witze sind nicht
immer hochgradig lustig. Allerdings ist es schön anzusehen, dass sich der
Film zu keiner Minute ernst nimmt. Dies wird einem gleich zu Beginn klar.
Man darf ein komisches Urwald-Monster dabei beobachten, wie es irgendwelche
komischen Sachen macht. Dann, bevor man realisiert hat, was überhaupt
abgeht, kommt man vom Regenwald in die Traufe. Quasi. Man hat sich gerade
auf ein wunderbares Gemetzel gefreut und darf in nächsten Augenblick einen
traumatisierten Klempner lauschen, wie er aus den Nähkästchen plaudert.
Doch auch hier merkt man schnell, dass es die Macher des Films auf gute
Unterhaltung abgesehen haben. Man kann dem Treiben entspannt folgen. Das
Tempo ist gut, es gibt halbwitzige Einlagen und eine durchaus interessante
Geschichte. Es gibt zwar auch die ein oder andere Länge, die kann man aber
locker wegstecken.
Neben Professor
Crowley ist die Rolle des Jack Brooks sehr interessant gestaltet. Sie wird
vom Nachwuchsdarsteller Trevor Matthews zum besten gegeben. Matthews weiß
meist zu überzeugen und gibt seine Rolle glaubwürdig wieder. Diese handelt
von dem relativ erfolglosen Klempner, der ähnlich wie Ash in „Tanz der
Teufel“, seinen Allerwertesten gegen einen Dämon verteidigen muss.
Innerlich und äußerlich. Beim Rest der Crew sind, bis auf kleine
Ausnahmen, die gezeigten schauspielerischen Leistungen in Ordnung
Im Film ist ein klarer roter Faden zu erkennen, der unweigerlich zum
monstermäßigen Showdown führt. Aufgrund des Titels kann man ja erahnen,
dass unser Held zum „Monster Slayer“ mutiert. Und das macht er dann
auch. Zwar nicht so blutrünstig wie erhofft, aber durchaus mit einigen
Ekeleinlagen. Es ist zwar etwas schade, dass die Zusammensetzung aus sachtem
Beginn und schnellen Finale nicht ganz stimmig ist, denn von der erzählten
Geschichte, der Abwechslung und der aufgebauten Atmosphäre geht im langen
Finalkampf etwas verloren. Wer aber Freund von monstermäßigen
Monsterjagden ist, wird sicherlich auf seine Kosten kommen.
Insgesamt betrachtet ist „Jack
Brooks Monster Slayer“ ein sehr unterhaltsames Filmchen, welches man als
Anhänger lustiger Monster-Streifen ruhig mal gesehen haben kann. Die Witze
wollen zwar nicht alle zünden und viele blutige Spezialeffekte gibt es auch
nicht, der Film macht aufgrund der Abwechslung aber Spaß. Und außerdem hat
man hier die Gelegenheit, einem heldenhaften Psycho-Klempner bei der
Arbeit zu beobachten und Robert Englund als Black-Eyed-Zombie-Lehrer an die
Tafel kotzen zu sehen. Und wo hat man das sonst schon? |