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Story 1:
Ein Familienvater möchte sich das Rauchen abgewöhnen und nimmt hierfür
fremde Hilfe in Anspruch. Er besucht die Firma "Quitter's Inc.",
die sich seit Jahren erfolgreich um werdende Nichtraucher kümmert.
Allerdings hat "Quitter's Inc." auch etwas merkwürdige Methoden,
die den Hilfesuchenden förmlich dazu zwingen, die Finger von den
Glimmstängeln zu lassen...
Story 2:
Ein Ehemann erwischt den Liebhaber seiner Frau und stellt ihn vor eine
lebensentscheidene Wahl: Er kann sich aussuchen sofort getötet zu werden,
oder den Mauervorsprung des Hotelzimmers entlang zu laufen, der sich im 43.
Stock befindet. Der Loverboy entscheidet sich natürlich für den zweiten
Vorschlag, soll das aber alsbald bereuen...
Story 3:
Amanda meint des nachts von einem kleinen Monster bedroht zu werden,
allerdings glauben ihr ihre Eltern nicht. Als eines schönen Tages eine
Katze in das Haus der Familie rennt und sich immer wieder in dem Zimmer der
kleinen Amanda einnistet, scheint sie das kleine Mädchen vor irgendetwas
schützen zu wollen. Doch trotz der Tatsache, dass die Eltern weder an die
Gruselgeschichte glauben, noch wollen das die Katze im Haus bleibt, wissen
Amanda und die Katze was vor sich geht, wenn es draussen dunkel wird... |
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„Katzenauge“ ist ein Episodenfilm mit
einer kleinen Rahmenhandlung, der aus der Feder des Erfolgautors Stephen
King stammt. Die verschiedenen Teilabschnitte sind durchaus ansehbar, obwohl
auch ein ziemlicher Langweiler unter ihnen ist.
Los geht es mit der wohl besten Geschichte, die zeigt wie schwer es ist mit
dem Rauchen aufzuhören. Hierbei bekommt man eine spannende und leicht
verstörende Story dargeboten, die im Verlauf immer interessanter wird und
auch mit einer großen Menge schwarzen Humor ausgestattet ist.
Die zweite Geschichte veranlasst einen dann fast, das Abspielgerät
auszuschalten, da sie wirklich schlecht und langweilig ist. Irgendwie kann
man über die gesamte Spielzeit nichts finden, was einen Aufenthalt auf dem
Mauervorsprung eines Hochhauses interessant gestaltet...
In der letzten Geschichte geht es dann aber glücklicherweise wieder bergauf
mit dem Unterhaltungsfaktor, was sicherlich auch an der jungen
Protagonistin, Drew Barrymore, liegt, die für ihr so junges Alter wirklich
gut spielt. Die Handlung der Geschichte ist glücklicherweise auch wieder
spannend und interessant gestaltet und bietet sogar etwas gruselige
Horroratmosphäre. An die erste Geschichte reicht sie dann aber doch nicht
ran, sie ist aber überdurchschnittlich gut.
Insgesamt muss man also festhalten, dass „Katzenauge“ ein guter
Unterhaltungsfilm ist, der leider einen Komplettaussetzer in der Mitte hat.
Die anderen Geschichten sind aber wirklich gelungen und wissen zu
unterhalten. Das FSK 16 ist vielleicht ein wenig hoch angesetzt, da es
nichts wirklich schlimmes zu betrachten gibt.
Die vor kurzen aufgelegte DVD bietet ein einigermaßen Bild (2,35:1 /
anamorph) und guten Dolby Digital 2.0 Ton in Deutsch, Englisch und
Italienisch. Untertitel sind in Deutsch, Englisch, Holländisch, Dänisch,
Schwedisch, Finnisch und Italienisch vorhanden und für Freaks gibt es auch
noch ein bescheidendes Bonusmaterial (Audiokommentar vom Regisseur in
Originalsprache und ohne Untertitel, sowie ein paar Trailer)
Ob man die DVD unbedingt braucht ist fraglich, da es die VHS Kassette auch
tut... |