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Eine
Gruppe von Studenten fährt in ihren letzten Semesterferien
zusammen in den Urlaub, um sich vom Stress zu erholen und noch mal
richtig zu feiern. Sie fahren in eine Ferienhaus, welches dem
Vater eines der Studierenden gehört. Dort angekommen verläuft
erst einmal alles nach Plan.
Doch in der ersten Nacht kommt es zur Tragödie. Ein Mädchen wird
getötet. Als die Gruppe die Leiche entdeckt, finden sie auch eine
Videobotschaft. Das Mädchen hätte nicht sterben müssen, wenn
sie makaberen Anweisungen gefolgt wäre. Die restlichen Studenten
werden nun auch Teil einer soziologischen Studie. Eine Studie, die
von einem Psychopathen ins Leben gerufen wurde, der beweisen will,
ob Menschen zu Mördern werden können. Wenn man es von ihnen nur
„verlangt“... |
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Da
haben wir also wieder mal einen Film, der sich mit dem Ableben von
Studenten beschäftigt. Wo viele andere Regisseure versuchen, mit
Hilfe eines Monsters, eines Maskierten oder einer handvoll
Degenerierter, durch Inzucht entstandenen, durchgeknallten
Menschen Spannung zu generieren, versucht Regisseur Chris Moore
(u.a. Produzent von American Pie 1-3) bei seinem Regiedebüt,
seine Figuren an einem Spiel teilhaben zu lassen. Ein Spiel,
dessen Leiter ein, sich in Behandlung befindlicher, Psychopath ist
und dessen Ziel es lautet, als einziger zu überleben und alle
anderen Freunde zu töten.
Herzlichen
Glückwunsch Mister Moore. Ihr Film ist, was die Spannung angeht,
sehr gelungen! Und das sollte man von jemanden, der seine
geistigen Ergüsse zum ersten Mal in diesem Genre ausschüttet,
nicht unbedingt erwarten. Vor allem, wenn man sich vorher in Komödien
eine goldene Nase verdient hat. Neben der gelungenen Spannung überzeugt
die Atmosphäre.
Einige
der Schauspieler brillieren wie es ein Brillant nicht besser könnte.
Und das, obwohl die Charakterzeichnung nicht unbedingt detailliert
ist. Zu erwähnen wäre hier Teddy Dunn als absolut arrogantes
Einzelgänger-Arschloch, der gern auf seine Freunde verzichten würde,
wenn er doch selbst seinen ach so schönen Körper dafür retten könnte.
Dunn war noch nicht in vielen Produktionen zu sehen, was sich aber
durchaus ändern kann.
Aber
leider ist nicht alles Gold was glänzt. Denn: Splatter und auch
noch Gore, da hätten wir gern more! Bis auf ein paar Standbilder
kommt der Film in Sachen Blut aber viel zu kurz. Das ist in diesem
Genre dann doch ein bisschen zu wenig. Manchmal sieht man sogar an
einem guten Sonntag Abend mehr Blut in einem Film, der nichts mit
Horror zu tun hat. Aber Glück gehabt: Spannung und Atmosphäre
machen einiges wett.
Alles
in allem haben wir hier einen zwar durchschnittlichen, aber
storytechnisch nicht alltäglichen Studentenhorrorfilm der
gehobenen Mittelklasse. Gut bekömmlich, schön anzusehen, und das
wichtigste: nicht langweilig. |