Kill Theory

OT: Kill Theory
ca. 82 Minuten
USA 2009
 
Regie
Chris Moore
Darsteller
Agnes Bruckner
Taryn Manning
Patrick Flueger
Teddy Dunn
u.a. 
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Eine Gruppe von Studenten fährt in ihren letzten Semesterferien zusammen in den Urlaub, um sich vom Stress zu erholen und noch mal richtig zu feiern. Sie fahren in eine Ferienhaus, welches dem Vater eines der Studierenden gehört. Dort angekommen verläuft erst einmal alles nach Plan.

Doch in der ersten Nacht kommt es zur Tragödie. Ein Mädchen wird getötet. Als die Gruppe die Leiche entdeckt, finden sie auch eine Videobotschaft. Das Mädchen hätte nicht sterben müssen, wenn sie makaberen Anweisungen gefolgt wäre. Die restlichen Studenten werden nun auch Teil einer soziologischen Studie. Eine Studie, die von einem Psychopathen ins Leben gerufen wurde, der beweisen will, ob Menschen zu Mördern werden können. Wenn man es von ihnen nur „verlangt“...



 

Da haben wir also wieder mal einen Film, der sich mit dem Ableben von Studenten beschäftigt. Wo viele andere Regisseure versuchen, mit Hilfe eines Monsters, eines Maskierten oder einer handvoll Degenerierter, durch Inzucht entstandenen, durchgeknallten Menschen Spannung zu generieren, versucht Regisseur Chris Moore (u.a. Produzent von American Pie 1-3) bei seinem Regiedebüt, seine Figuren an einem Spiel teilhaben zu lassen. Ein Spiel, dessen Leiter ein, sich in Behandlung befindlicher, Psychopath ist und dessen Ziel es lautet, als einziger zu überleben und alle anderen Freunde zu töten. 

Herzlichen Glückwunsch Mister Moore. Ihr Film ist, was die Spannung angeht, sehr gelungen! Und das sollte man von jemanden, der seine geistigen Ergüsse zum ersten Mal in diesem Genre ausschüttet, nicht unbedingt erwarten. Vor allem, wenn man sich vorher in Komödien eine goldene Nase verdient hat. Neben der gelungenen Spannung überzeugt die Atmosphäre.

Einige der Schauspieler brillieren wie es ein Brillant nicht besser könnte. Und das, obwohl die Charakterzeichnung nicht unbedingt detailliert ist. Zu erwähnen wäre hier Teddy Dunn als absolut arrogantes Einzelgänger-Arschloch, der gern auf seine Freunde verzichten würde, wenn er doch selbst seinen ach so schönen Körper dafür retten könnte. Dunn war noch nicht in vielen Produktionen zu sehen, was sich aber durchaus ändern kann. 

Aber leider ist nicht alles Gold was glänzt. Denn: Splatter und auch noch Gore, da hätten wir gern more! Bis auf ein paar Standbilder kommt der Film in Sachen Blut aber viel zu kurz. Das ist in diesem Genre dann doch ein bisschen zu wenig. Manchmal sieht man sogar an einem guten Sonntag Abend mehr Blut in einem Film, der nichts mit Horror zu tun hat. Aber Glück gehabt: Spannung und Atmosphäre machen einiges wett. 

Alles in allem haben wir hier einen zwar durchschnittlichen, aber storytechnisch nicht alltäglichen Studentenhorrorfilm der gehobenen Mittelklasse. Gut bekömmlich, schön anzusehen, und das wichtigste: nicht langweilig.

Review by Der Don

Der Autor

Splatter
Spannung
Story
Ekelfaktor
Atmosphäre
Gesamt

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Bildmaterial
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