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Die hübsche Candy ist eine Gangsterbraut und
wartet auf ihrer Hazienda, die mitten in der Wüste liegt, darauf, dass ihr
ehemaliger Komplize und Lover aus dem Gefängnis entlassen wird. Johnny
wurde bei einen Raubüberfall, den die beiden mit zwei Komplizen
durchgeführt haben, festgenommen und verweilt derzeit in einem Camp, dass
von einem brutalen Aufseher bewacht wird.
Johnnys Zeit in der Gefangenschaft ist zwar fast abgelaufen, es kommt aber
alles anderes, als zu erwarten war: Es kracht nämlich ein Asteroid in der
Nähe von Candys Domizil ein und ein Teil des ausserirdischen
Gesteinklumpens landet unbemerkt in Candys Suppe. Nachdem die hübsche Frau
und ihre vier Pudel von der Suppe gekostet haben, geschieht etwas
merkwürdiges. Candy verwandelt sich in einen, mit einem hautengen
Lederanzug bedeckten, Vamp und verfügt zusätzlich über eine riesige
Zunge, die scheinbar eine ausserirdische Lebensform ist. Ihre Pudel
verwandeln sich auch und stehen plötzlich als vier tuntige Männer da...
Candy hat nun einen großen Appetit auf Menschen und ihre ehemaligen Pudel
beschäftigen sich damit, Frischfleisch zu besorgen. Dies soll aber nicht
das einzige Problem bleiben – Im Gegenteil: Von nun an überschlagen sich
die Ereignisse förmlich und es gibt viele Wiedersehen, mit vielen
Verwandten, die alle mit Cindys neuer Situation nicht zurechtkommen... |
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„Killer Tongue“ ist wahrlich kein
Meisterwerk der Filmgeschichte und kommt mit einer völlig überdrehten
Story daher, die wohl nicht unbedingt jedermanns Geschmack treffen wird.
Anfangs ist ja eigentlich noch alles okay und man kann dem Geschehen
problemlos folgen, als Candy dann aber ihre neue Zunge hat und sich langsam
an sie gewöhnt, wird es leicht undurchschaubar und wirr. Dies liegt vor
allem daran, dass am Ende des Films alle Leute am selben Fleck auftauchen,
die irgendwann mal im Film mitgespielt haben. Zwischenzeitlich gab es so
etwas wie verschiedenen Handlungsstränge, die dann zusammengeführt werden.
Dies ist allerdings so plump geschehen, dass es wirklich keinen Spaß macht
und, wie gesagt, alles ein wenig wirr wird.
Der Film zielt zwar anscheinend darauf ab, Trash zu sein, so richtig
einschätzen kann man das aber nicht. Es gibt zwar einige skurrile Einlagen,
aber ob der Humor des Regisseurs beziehungsweise des Drehbuchautors beim
Publikum ankommt, kann sicherlich in Frage gestellt werden. Die Szenen mit
den Pudeln, die sich in schwule Jungs verwandeln sind ebenso albern wie
einige Zungenspiele. Obwohl der Film zum Teil auf der britischen Insel
gedreht wurde, wurde leider auf schwarzen Humor verzichtet. In einige Szenen
kann man ihn sicherlich reininterpretieren, doch durchweg ist er sicher
nicht vorhanden.
Auch spannungstechnisch lässt der Film zu wünschen übrig, da es
eigentlich kaum mal zu Szenen kommt, in denen glaubhaften Actionsequenzen zu
betrachten sind. Aber „Killer Tongue“ hat nicht nur Nachteile... Es gibt
da auch das ein oder andere, dass den Film teilweise sehenswert macht. Vor
allem weiß er optisch zu überzeugen und das zum einen durch die schöne
Wüstenlandschaft und die dazugehörigen Gebäude. Im Vordergrund stehen
aber die Schauspieler, die mit Robert Englund und Mindy Clark zwei
Szenestars aufbieten. Schauspieltechnisch sind die dargebrachten Leistungen
sicherlich nicht auszeichnungswürdig, Robert kommt aber glaubhaft als
fieser Lageraufseher rüber und Mindy sieht in ihrem Kostüm einfach nur gut
aus und erinnert ein wenig an ihren Auftritt in „Return Of The Living Dead
3“.
Splattertechnisch gibt es auch noch etwas zu betrachten, allerdings kommen
diese Szenen erst gegen Ende des Films, wo man mitunter schon stark
gelangweilt ist. Die recht harten Szenen entlohnen dann aber denjenigen, der
es geschafft hat diesen nicht so guten Film bis zum Schluss anzugucken.
Trotz der Splattereinlagen ist der Film auf Video (VPS) und DVD (Laser
Paradise) uncut erschienen, was ihn letztendlich aber nicht rettet.
Die LP DVD bietet ausnahmsweise mal ein gutes Bild und einen passablen Ton.
Extras gibt es auch und diesmal nicht nur die Standart Trailershows, es gibt
sozusagen als extra Extras noch die Biografien der Protagonisten, die in
Texttafeln nachgelesen werden können. Abschließend noch die DVD Daten:
Regionalcode: 2
Bildformat: Widescreen 2,35:1
Tonformat: Stereo
Sprache: Deutsch
Kapitelanzahl: 10
Special Features:
- Laserdiscshow
- Trailer: Armee der Finsternis, Braindead, Cannibal Ferox, Angel of the
Night, Hellraiser 3, Dellamorte Dellamore, Day of the Dead, Kolobos
- Biografien (Anzahl der Seiten in Klammern): Robert Englund (6), Mindy
Clarke (1), Jason Durr (1), Mapi Galán (2), Mabel Karr (2) |