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King Kong hat die Dauerbombardierung und den
Sturz vom Hochhaus wieder erwarten überlebt und liegt seitdem, was immerhin
schon 10 Jahre her ist, in einer Universitätsklinik im Koma. Momentan
verschlechtert sich sein Zustand allerdings und den Ärzten ist klar, dass
ihn nur ein künstliches Herz retten kann. Ein solches Herz ist zwar
vorhanden, eine Operation kann aber dennoch nicht durchgeführt werden, da
für sie eine große Menge Affenblut notwendig ist. Man hat zwar
künstliches Plasma vor Ort, dies kann aber nicht ohne natürliche Stoffe
verabreicht werden.
Viele Kilometer entfernt ist ein kantiger Forscher gerade dabei einen
Riesenaffen zu fangen. Glücklicherweise erfahren die amerikanischen
Forscher von dem Fang des weiblichen Affen und können nach einer harten
Verhandlung veranlassen, dass das Tier nach Amerika verschifft wird. Unter
einem großen Medienspektakel wird der Queen Kong Affe in New York empfangen
und wenig später erfolgt die erfolgreiche Herztransplantation an King Kong.
Allerdings ist der Erfolg und die damit verbundene Euphorie nur von kurzer
Dauer, denn die beiden Riesenaffen können gemeinsam flüchten. Ein
Ärzteteam, dass vom Militär unterstütz wird, macht sich auf die Suche
nach den beiden und kann das Weibchen schließlich fangen. Doch King Kong
bleibt weiter unauffindbar, was nicht nur für die Forscher schlecht ist.
Wenn sein Kunstherz nicht überprüft wird, muss der Riesenaffe in kurzer
Zeit sterben... |
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Hätten sie King Kong doch in Ruhe sterben
lassen ... dann müssten wir uns nicht so einen Schund antun, vorausgesetzt
man guckt sich den Streifen freiwillig an. King Kong hat seinerzeit ohne
Frage eine große Faszination auf das Publikum ausgeübt, doch was sich die
Macher dabei gedacht haben ihn mit Queen Kong und letztlich auch einem Baby
Kong zu verstärken, ist wohl eine berechtigte Frage, da alles irgendwie
etwas lächerlich gemacht wird, ohne witzig zu sein.
Der Plot fängt ja noch ganz interessant an, da man keinen blassen Schimmer
hat warum der Riesenaffe noch lebt und warum er 10 Jahre unter Verschluss
gehalten wurde. Man schaut interessiert zu, wie Lösungsmöglichkeiten für
eine Operation gesucht und gefunden werden und als die OP durchgeführt ist,
wird es höllenlangweilig. Nichts macht richtig Sinn und unterhaltend ist
das restliche Material ganz sicher nicht. Einen gewissen Unterhaltungswert
werden sicherlich nur Freunde des Edeltrash finden, denn die Animationen
sind für das Produktionsjahr wirklich unter aller Sau. Zwar ist die King
Kong Puppe recht gut gelungen, doch alles in seiner Umgebung, dass
gleichgroß ist und nur kleiner dargestellt wird, wirkt so etwas von unecht,
wie man es eigentlich nur aus billigsten Produktionen, wie zum Beispiel „Leprechaun
4“ kennt.
Auf wirkliche Spannung wartet man vergebens und von Atmosphäre ist nur
selten etwas zu spüren. Schauspieltechnisch fällt eigentlich nur die
bekannte Linda Hamilton auf, allerdings nur optisch, ihre Rolle als
Forscherin ist hohl und kann dementsprechend auch nicht gut umgesetzt
werden. Der Rest der „Affenbande“ spielt unauffällig, was aber durchaus
logisch ist, da die Affen ja im Mittelpunkt stehen sollen.
Das Einzige, was einigermaßen positiv ist, ist das die DVD Version von Best
Entertainment mal nicht geschnitten ist. Sie ist zwar nur mit einem FSK 12
versehen, hat aber doch ein, zwei blutige Szenen zu bieten, wie zum Beispiel
das „Durchbrechen“ eines Menschen. Das sieht zwar recht albern aus,
könnte aber durchaus bei dem ein oder anderen ein Ekelgefühl auslösen. Wo
wir schon mal dabei sind, kann an dieser Stelle auch direkt erwähnt werden,
dass die Bild- und Tonqualität der Silberscheibe nicht sonderlich gut sind
und mit der Videoqualität verglichen werden können. Als Extras gibt es
Bio- und Filmografien der Schauspieler und des Regisseur sowie eine
Synopsis. Das Zusatzmaterial ist ebenso lohnend, wie der Film an sich, von
dem man möglichst die Finger lassen sollte. Vielleicht kann man ihn sich
mal an einem verregneten Sonntagnachmittag antun, wenn er mal wieder auf
Kabel 1, Pro 7 oder Sat 1 wiederholt wird. |