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Ein verschlafenes Nest namens Host lebt von
seinen vielen Rindern, die in der hiesigen Fleischfabrik verarbeitet werden.
Der Chef der Firma ist zwar einziger Geld- und Arbeitgeber in der Region, er
hat die Menschen aber über Jahre ausgebeutet.
Eines Tages kommt der junge Tierarzt Dr. Eli Rudkus nach Host und tritt die
Nachfolge des ehemaligen Tierarztes an. Seine Akzeptanz bei den Einwohner
hält sich in Grenzen und die Firmenführung ist offensichtlich auch nicht
sonderlich über die neue Einstellung erfreut.
Denn Rudkus mischt sich nach dem Fund eines unbekannten Parasiten in die
Geschäfte der Firma ein und mach genmanipuliertes Futter für die
Erschaffung der neuen Parasitenart verantwortlich. Es wird zwar versucht Dr.
Rudkus unglaubwürdig wirken zu lassen, doch die Geschehnisse um die
Parasiten, die immer mehr Tiere und Menschen befallen und schlussendlich
töten, bringen immer mehr Menschen zwangsläufig zum Umdenken... |
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Der Low-Budget Streifen „Larva“ ist ein
Horrorfilm, der die Tierwelt neu erfindet. Bisher ist es noch keinem
Wissenschaftler gelungen eine Tierart zu präsentieren, die erst als
parasitäres Insekt lebt und später als blutsaugende Fledermaus unterwegs
ist. Aber wie so oft im Horrorfilm und speziell im Tier-Horrorfilm spielt
die Logik keine große Rolle und vielen Fans dieses Genre ist es auch egal,
wenn das Drumherum stimmt.
Und die ist bei „Larva“ ganz eindeutig der Fall. Der Film präsentiert
sich als kurzweiliger Spaß mit einer soliden Spannung und einigen
Gore-Efekten, die es wirklich in sich haben. Es gibt sicherlich viele härte
Effekte, die Anzahl der Ekelszenen ist aber schon, für eine FSK 16
Einstufung, recht hoch. Allerdings muss man auch sagen, dass einige, wenn
nicht sogar viele Szenen mittels CGI´s erschaffen wurden. Dies gilt auch
für alle, im Film vorkommenden Horror-Viecher, die nicht immer besonders
echt aussehen...
Aber sie fügen sich wenigstens mit ihren Auftritten nahtlos in die Story
ein, die durch die kleinen Würmer und nachher den seltsamen Fledermäusen,
stets unterhaltsam ist. Man wird Schritt für Schritt an das Problem
herangeführt, das sich proportional zur vergangen Laufzeit des Films
steigert. Langweilige Szenen gibt es so gut wie gar nicht und auf
nichtssagende Dialoge wurde weitgehend verzichtet. Dies bringt dann zwar
zwangsläufig den Nachteil mit, dass die verschiedenen Charaktere nicht
sonderlich durchleuchtet werden, man kann aber klar erkennen wer zu den
Bösen und wer zu den Guten gehört.
Sicherlich gehört „Larva“ nicht zu den Filmen des Tierhorror-Genre, die
man unbedingt gesehen haben muss, Freunde dieser Filme werden aber in ihm
einen unterhaltenden Streifen finden, der einem, über die moderne
Wissenschaft hinweg, neue Kenntnisse vermittelt... |