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Der Leprechaun ist irgendwo in einer fernen
Galaxis, auf einem fremden Planeten gelandet. Dort hält der Zwerg eine
Prinzessin gefangen, die er gegen ihren Willen zur Braut nehmen will. Er
erhofft sich von der Vermählung, dass er die Macht über das ganze
Universum erlangen kann, was für die anderen Bewohner fatal wäre.
Glücklicherweise befindet sich aber ein Trupp „Space Marines“, die von
einem strengen Sergeant angeführt werden und zusammen unter Kontrolle eines
gewissen Doktor Mittenhand, einer Mischung aus Mensch und Maschine, stehen.
Mittenhand erfährt von den Geschehnissen um die Prinzessin und befiehlt
seinen Mannen, die Frau zu befreien. Die knallharten Spezialisten sind auch
erfolgreich und schaffen es die Prinzessin auf an Bord des Raumschiffes zu
bringen. Sie haben sich einen großen Kampf mit dem Leprechaun und seinen
Zauberkünsten liefern müssen und glauben sich nun in Sicherheit. Das ist
aber nicht so, denn der Zwerg hat es irgendwie geschafft in das Raumschiff
zu gelangen. Der Leprechaun weiß, im Gegensatz zu den Soldaten, warum Dr.
Mittenhand die Prinzessin erführt hat und möchte seinen Plan
verhindern.... |
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Nun nervt uns der kleine Gnom, mit der
schlechten Mundhygiene also zur vierten Mal und diesmal treibt er es
tatsächlich auf die Spitze! Natürlich ist es nicht nur seine Schuld, dass
„Leprechaun 4 – In Space“ ein absolut grottiger Film ist, denn
Drehbuch, die Dialoge und die miserablen Schauspieler tragen ihr
möglichstes dazu bei. Um Filme mit einem solchen Niveau zu finden muss man
schon lange suchen und selbst viele Low-Budget-Trash Produktionen sind
wesentlich unterhaltsamer als der Zwerg im All.
Die Story ist ohne Ende langweilig und nach einem einfachen Strickmuster
aufgebaut. Erst gibt es die Entführung, dann die Befreiung und schließlich
die Umlagerung auf das Raumschiff, die mit dem Endfight verbunden ist. Beim
überdurchschnittlich langen Ende bekommt man dann Sachen zu sehen, die man
gar nicht sehen will! In einer Szene schwebt der Leprechaun einige Meter
durch einen Gang und man sieht mehr als deutlich, dass er dies an einem
weißen Seil macht. Auch nicht schlecht sind die Szenen als der Leprechaun
plötzlich zu einem Riesen mutiert und durch lächerliche Nachbauten des
Rumschiffs stolziert. Das sind jetzt nur zwei Szenen, aus einer Vielzahl
amateurhaften Aufnahmen, die einem dem Guckspaß wirklich verderben können.
Wenn es dann wenigstens einige gute Splatterszenen geben würde, könnte man
sich ja vielleicht noch mit der Story abfinden, aber auch hier ist leider
Fehlanzeige. Das FSK 16 lässt ja schon erahnen, dass die Brutalität nicht
im Vordergrund steht und ist es auch. Richtige Effekte gibt es gar keine,
lediglich einen, der eventuell ein kleines Schmunzeln ins Gesicht des
Betrachters bringt. Diejenigen, die den Film bereits kennen, werden sich
sicherlich an die Bratpfannenszene erinnern... Aber was die Maske hier
vielleicht ganz lustig hinbekommen hat, bei dem Kopf des strengen Sergeant
hat sie aber total versagt. Der Kopf des Soldaten besteht zu einem großen
Teil aus einer sichtbaren Metallplatte, die aber so laienhaft angebracht
ist, dass man sich nur an den Kopf packen kann...
Die unbekannten Schauspieler haben sich mit ihren, hier gezeigten,
Leistungen sicherlich nicht für weitere Projekte empfohlen und auch der
Drehbuchschreiber dürfte sich nach seiner Arbeit eine andere suchen
dürfen. Man kann also sagen, dass „Leprechaun 4 – In Space“ der
Gipfel der Unerträglichkeit ist, da man nur schlechtes geboten bekommt und
einem beim gucken zudem langweilig wird. Hier wird einem Trash geboten, der
den Namen eigentlich nicht verdient hat! |