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Ein Forscherteam, bestückt mit
Wissenschaftlern aus Thailand und Japan, hat den Auftrag bekommen ein
Höhlensystem zu erforschen. Bei den Untersuchungen in den unterirdischen
Gängen finden sie eine merkwürdige Truhe, die einen mysteriösen
Hintergrund zu haben scheint. Sie bergen die Kiste, doch auf dem Rückweg
fällt sie eine Schlucht hinunter und wird zerstört.
Was die Forscher zu diesem Zeitpunkt nicht wissen: In der Kiste waren die
Geister dämonischer Reptilien gefangen, die alsbald, in Form von Geckos,
auf die Forscher jagt machen. Aber nicht nur das. Es kommt sogar soweit,
dass die Geister von den Menschen direkt Besitz ergreifen. Ein tödliches
Spektakel steht bevor... |
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Der effektvolle Horrorfilm „Lizard Woman“
des thailändischen Regisseurs Manop Udomdej ist aus technischer Sicht
sicherlich eine Augenweide. Da, wo es diesem B-Movie an Innovationen hapert,
kommt es immer wieder zu Effekten, die das etwas laue Drehbuch kompensieren.
Wie es für Filme aus der Asiatischen- Region üblich ist, ist das Geschehen
nicht immer leicht zu verfolgen. Gerade weil uns Europäern der Umgang mit
den gezeigten, mystischen Sachen meist fremd ist. So kommt es dann meist zu
ungewollter Langeweile, was bei „Lizard Women“ allerdings nur selten der
Fall ist. Immer wieder rücken Verwandlungen von Menschen in Zombies in den
Vordergrund und noch häufiger sind die kleinen Lizards, die Geckos zu
sehen.
Und diese sind alles andere, als den Menschen nett gesinnt. Trotz das viele
Aufnahmen als CGI, vom Computer, erstellt wurden, sehen die kleinen Biester
interessant aus. Man weiß nicht so recht ob man sie nett oder schrecklich
finden soll, entscheidet sich aber meist für letzteres. Sie beißen sich
nämlich einige Mal in Gesichtern der Menschen fest und zeigen, dass sie
durchaus über einen großen Hunger verfügen.
Zudem kommt es immer wieder zu einigen Schockeffekten, die es in sich haben.
Die Atmosphäre ist über weite Strecken recht dicht, wenn auch die Spannung
in einigen Passagen etwas zu wünschen übrig läst. Vielleicht hätte es
dem Film geholfen, wenn man die Charaktere etwas deutlicher durchleuchtet
hätte, sodass der geneigte Betrachter sich etwas mehr in die leidenden
Figuren rein versetzten kann. Aber das ist leider nicht der Fall. Die
Darsteller werden aufgrund der eben angesprochenen „Charakterlosigkeit“
nicht sonderlich gefordert, machen ihre Sache aber ganz gut. Lediglich die
Synchronisation muss etwas bemängelt werden, was aber keine Seltenheit bei
Filmen aus Fernost ist. Und im Übrigen gibt es viele filmische Beiträge
aus dieser Region, die wesentlich schlechter vertont wurden.
„Lizard Women“ ist sicherlich nichts für die breite Masse der Filmfans,
aber Freunde des asiatischen Kinos und des B-Films werden sicherlich in ihm
etwas Außergewöhnliches finden, dass man so nicht alle Tage sieht. „Lizard
Women“ macht bedingt Spaß und ist recht unterhaltsam. |