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Die
beiden Freunde Grant und Paul wollen die neuseeländische Westküste
besuchen, um sich dort ein Wochenende lang dem Surfen hinzugeben. Auf dem
Weg, einer Abkürzung, zum Gewässer begegnen die beiden zwei jungen Frauen,
die sie überreden, sie zu einer Party zu begleiten. Doch dort sollen sie
nie ankommen. Die Fahrt endet jäh, als ihr Auto plötzlich im Graben liegt
und sie sich per pedes aufmachen müssen, um Hilfe zu holen.
Die Gruppe gelangt an einem einsames Haus, wo sie alles andere als schnelle
Hilfe erhalten. Beim Blick durch eines der Fenster werden sie unverhofft
Zeugen eines Mordes. Ihre Beobachtung bleibt allerdings nicht unbeobachtet.
Der Mörder hat sie gesehen und versucht die nun Flüchtenden mithilfe
seiner menschlichen Bluthunde zur Strecke zu bringen. Alles was dann
passiert, überschreitet die Horizonte von Paul und Grant. |
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Der
neuseeländische Backwood, eine von der Filmlandschaft nicht gerade gut
durchforstete Gegend, bietet trotz großflächiger Waldarmut einen guten
Hintergrund für eine besondere Geschichte, die uns Regisseur-Neuling Greg
Page in „The Locals“ erzählt.
Prinzipiell ist die Geschichte recht einfach gestrickt. Jungs fahren durchs
Outback und kommen in massive Schwierigkeiten. Klingt simpel – ist es
auch. Zumindest solange, bis der große Paukenschlag zu vernehmen ist. Eine
ungeahnte Wendung wertet das Geschehen urplötzlich auf. Um keine Spannung
zu rauben, wird an dieser Stelle nicht näher darauf eingegangen. Es sei
aber darauf hingewiesen, dass der Weg zum Unerwarteten durchaus steinig und
öde ist. Ebenso wie die Kulisse des Films. Man bekommt kaum Höhepunkte
geboten und fragt sich, wo man eigentlich gelandet ist. Bis man die ersten
zwei Drittel hinter sich gelassen hat…
Dafür dass den Machern nicht sonderlich viel Geld zur Verfügung stand, ist
eine grundsolide Arbeit abgelegt worden. Lediglich die nächtliche
Ausleuchtung und einige der Schauspieler wollen nicht ganz überzeugen. Von
den frischen und relativ unbekannten Gesichtern können nur Dwayne Cameron
und John Barker, die Hauptdarsteller, eine reife Leistung abrufen.
Allerdings ist es recht positive zu verfolgen, dass niemand vollkommen in
seiner Rolle versagt.
Auf harte Spezialeffekte der blutigen Art wurde fast vollkommen verzichtet.
„The Locals“ hat auch kein Blut nötig, um die spannenden und leicht
verstörenden Momente vernünftig rüberzubringen. Dafür wurde lieber auf
eine ordentliche Musikbeilage zurückgegriffen. Sie ist wirklich auffällig
gut. Von sanften Tönen bis hin zum Death-Metal. Von gut gelaunt bis
unheimlich düster ist die Bandbreite der klingenden Akustik. Alles wirklich
sehr gut anzuhören.
„The Locals“ ist ein gutes Stück neuseeländischer
Mysterie-Horror-Thriller, der bei weitem kein Meisterwerk ist, aber durchaus
zu gefallen weiß. Gerade wegen seines ungewöhnlichen Werdegangs. Er bietet
eine unheimliche Atmosphäre, gute Musik und die überraschende Erkenntnis,
dass nicht nur Autos in den Vereinigten Staaten von Amerika explodieren… |