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Der hübsche
Throbbit Dildo Saggins (Misty Mundae) lebt mit ihren Artgenossen in einem
Dorf im Wald und freut sich wie alle anderen schon sehr auf das
alljährliche Festival, das in Kürze ansteht. Ihre gute Laune bringt Dildo
gerade durch etwas Masturbation zum Ausdruck, da taucht plötzlich der
mächtige Zauberer Smirnof (Michael R. Thomas) auf, der jedoch, wie immer,
stockbesoffen ist und zuerst nicht einmal die leiseste Ahnung hat, wo er
gerade ist. Als Dildo ihn von dem Fest unterrichtet, ärgert sich Smirnoff
zwar, weil er eigentlich an genau das andere Ende von Diddle Earth reisen
wollte, aber wo er schon mal da ist, will er das Festival auch besuchen. Im
Verlauf des Festes fällt Smirnoff plötzlich ein, dass er ja eigentlich
doch wegen Dildo gekommen ist und überreicht ihr den magischen G-String,
der einst der mächtigen Anführerin der Dorks, Whorespank (Paige Richards),
gehörte. In einer Schlacht epischen Ausmaßes verlor Whorespank das
kostbare Stück allerdings an General Uptight (Peter Quarry) und von diesem
wiederum gelangte es letztendlich weiter an Smirnoff.
Der
Zauberer trägt Dildo auf, den G-String im Party-Pooper-Vulkan zu zerstören
und nach einigen Widerworten willigt sie schließlich ein. Zusammen mit
Horny (Darian Caine) und Spam (A.J. Khan) macht sich Dildo auf den
beschwerlichen Weg. Unterwegs treffen sie noch auf drei andere Throbbits,
denen Smirnoff aufgetragen hat, Whorespank's todbringenden Büstenhalter zu
vernichten. Während Dildo, Horny und Spam weiterziehen, stattet Smirnoff
indessen seinem alten Kumpel Sourass (John Paul Fedele) einen Besuch ab, um
sich von ihm Geld zu pumpen. Entsetzt stellt der Zauberer allerdings fest,
dass Sourass ein "I love Evil" T-Shirt trägt und anscheinend zur
bösen Seite der Macht gewechselt ist. Es entbrennt ein Kampf, den Sourass
dank seiner Blähungen für sich entscheiden kann. Auch Dildo, Horny und
Spam geraten indes immer weiter in Bedrängnis, den auf ihrem Weg werden sie
nicht nur zu den Opfern ihrer eigenen Lust, sondern auch zur Zielscheibe
zahlreicher Dorks, die unermüdlich Jagd auf die Throbbits machen... |
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Seduction Cinema,
die es sich in regelmäßigen Abständen zur Aufgabe machen, eine
grenzdebile, mitleidserregend billige Verarsche eines bekannten Blockbusters
zu drehen, haben dem Trashvolk schon so manch anbetungswürdiges Kleinod
geschenkt. Da hätten wir zum Beispiel "Play-Mate of the Apes",
"Gladiator Eroticvs", "Spiderbabe" und noch viele andere
Werke, die sich an billigen Ausstattungen und flachen Witzen stets noch
übertreffen. Mit "Lord of the G-Strings - The Femaleship of the
String" inszenierte Terry West, wenn man den Jungs und Mädels von
Seduction Cinema glauben schenken darf, das bislang teuerste Eisen der
Schmiede, doch dies kann ich persönlich nach "Spiderbabe" nicht
so ganz nachvollziehen. Wie dem auch sei, Fakt ist, dass man den Liebhabern
günstiger Schrottfilme hiermit wieder einmal sehr viel Freude bereitet hat,
während Anhänger der Tolkien'schen Werke wohl eher entsetzt aufstöhnen
werden, sollten sie dieses Werk jemals zu Gesicht bekommen.
West gibt sich
erstaunlich viel Mühe, die Parodie auch als solche aussehen zu lassen, was
bei Seduction Cinema ja nicht immer der Fall sein muss (man denke da nur mal
an "Play-Mate of the Apes"). Hier jedenfalls ist das Geschehen
grob, aber klar zu erkennen, an der Handlung des Films orientiert und auch
die Namen hat man in leicht abgeänderter Form schon einmal irgendwann
gehört. Bevor ich aber nun unbewusst den Eindruck einer guten Parodie
entstehen lasse, komme ich lieber direkt auf den Boden der Tatsachen
zurück, denn "Lord of the G-Strings" ist natürlich nichts weiter
als Unterhaltung der billigsten Art.
Ein paar Beispiele
gefällig? Nun gut: Der Film wurde gänzlich in einem kleinen Waldstück
abgedreht, das Volk der Throbbits besteht aus einigen wenigen leicht
bekleideten Frauen, das angeblich so große und tolle Festival spielt sich
um ein kleines Zelt und um eine Bierbank ab und beinhaltet als
Hauptprogrammpunkt Tabledance der Throbbits. Den größten Bock schossen die
Macher aber mit den animierten Szenenübergängen, in denen den Zuschauern
kurz die jeweiligen Szenarien vorgestellt werden sollen. Dabei handelt es
sich um am Computer erstellte Grafiken, die mit Leichtigkeit aus einem mehr
als 10 Jahre alten Videospiel stammen könnten.
Das soll fürs
Erste genügen. Obwohl mich nun sicherlich viele für verrückt erklären
möchten, muss ich sagen, dass ich mit dem Streifen durchaus meinen Spaß
hatte. Nur weil etwas billig ist, muss es nämlich noch lange nicht schlecht
sein, im Gegenteil, meist erzeugt das seinen ganz eigenen, putzigen Charme.
So auch hier, wenn die Dorks sich als blau bemalte Schauspieler
herausstellen, die behämmert in der Gegend herumschlürfen und dabei einige
Grunzlaute von sich geben. Das größte Highlight des Films ist allerdings
ganz klar Smirnoff, der ständig sturzbetrunkene Zauberer, der dem
Originalen Gandalf sogar erschreckend ähnlich sieht, bis eben auf die
Tatsache, dass er in jeder einzelnen Szene besoffen ist und sich auch
dementsprechend verhält.
Wie es für einen
Seduction Cinema Streifen so üblich ist, kommt das Geschehen nicht ohne Sex
aus, auch wenn ich ganz ehrlich sagen muss, dass dieser Aspekt alles in
allem fast etwas zu kurz kam. Wenn man das Gefühl hat, dass es endlich mal
zur Sache geht, beschränken sich die Szenen auf ein reduziertes Minimum,
kein Vergleich mehr zu den Orgien aus "Gladiator Eroticvs". Die
Seduction Cinema Leutchen sollten da endlich mal einen verträglichen
Mittelpunkt finden, denn während manche ihrer Machwerke schon beinahe
Sexüberladen sind, kommt in anderen einfach zu wenig Lesbenaction vor. Eine
Entwarnung kann ich übrigens an alle aussprechen, die nun schon mit dem
Schlimmsten rechnen. Würde "Lord of the G-Strings" in Deutschland
erscheinen, hätte er definitiv eine Freigabe ab 16, bis auf ein bisschen
Gefummel und natürliche reichlich entblößte Brüste sieht man hier nicht
all zu viel.
Der Humor bewegt
sich zwar auf einem sehr niedrigen Niveau, hat mir aber gerade deshalb
sofort zugesagt. Meist entsteht die Komik durch die gelinge ausgedrückt
einfach hirnlosen Gespräche der verschiedenen Charaktere, denen man nur all
zu gerne lauscht. Egal ob Smirnoffs Ergüsse im Delirium, Dildos Dialogen
mit ihren Werbegleiterinnen oder Sourass' machtbesessenem Gerede - alles
wirkt derart überspitzt und ironisch, dass es einfach Spaß macht, auch
wenn ich sagen muss, dass ich dank unperfektionierter Englischkenntnisse
nicht alles wortgenau verstanden habe.
Die Schauspieler
agieren sehr unterschiedlich. Misty Mundae, das wohl stärkste Zugpferd im
Stall von Seduction Cinema, ist dabei noch die überragendste
Schauspielerin, wobei ich mir nicht sicher bin, ob meine Objektivität da
durch meine Männlichkeit etwas getrübt wurde. Ihr zur Seite stehen A.J.
Khan und Darian Caine, die sich ebenfalls schon durch zahlreiche Parodien
und sonstige Softcore Streifen geschlagen haben. Beide machen ihre Sache
nicht schlecht, auch wenn sie eher im Hintergrund stehen. Michael R. Thomas
als Smirnoff ist ein einmaliger Fall für sich, der mich öfters zum Lachen
brachte als die restliche Crew zusammen und alleine deshalb sein Ding super
durchgezogen hat. Leider waren das auch schon die Höhepunkte, von da an
geht es nur noch bergab. So muss man leider mit einem Overacting nach dem
anderen rechnen, doch was uns nicht umbringt macht uns ja bekanntlich
stärker, also Augen zu und durch.
Trashfreunde werden
hiermit sicherlich ihren Spaß haben, doch alle anderen sollten "Lord
of the G-Strings - The Femaleship of the String" unbedingt meiden, da
die DVD ansonsten schon nach wenigen Minuten in hohem Bogen ihren Weg in den
nächsten Mülleimer finden würde. Was wir hier präsentiert bekommen ist
Amateuer-Softsex in billigster Form, in irgend einem Wald und ohne all zu
viel Ausstattung abgedreht. Wer sich als Fan der günstigeren Unterhaltung
jedoch auf das Teil einlässt, wird schnell merken, dass West viel Wert auf
Humor legte und der Streifen somit um einiges unterhaltsamer als viele
seiner Artgenossen daherkommt. Zwar hätte ein bisschen mehr Softsex auch
nicht geschadet.
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