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In den Appalachian Mountains
verunglückt ein Wagen, aus dessen Anhänger ein Bengalischer
Tiger entkommen kann. Er flüchtet in die hiesigen Wälder und
holt sich ein Opfer nach dem anderen. Sheriff Barnes weiß erst
nicht, warum immer mehr Leute verschwinden und dann als leblose
Fleischklumpen wieder auftauchen. Die untersuchten Opfer lassen
aber drauf schließen, dass es sich bei dem Angreifer um eine große
Raubkatze handeln muss.
Kurz darauf bricht große Euphorie aus. Alle wollen die Tiger töten.
Einheimische Jäger, das angerückte Militär und auch ein
seltsamer Kauz, der sich selbst als Tiger-Jäger ausgibt. Doch es
soll sich als richtig schwierig rausstellen, dass Tier zu
erledigen... |
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Tiger, die größten aller
Raubkatzen, sind gefährliche Tiere und somit zurecht Bestandteil
in einem Horror-Film. Bis dato gibt es noch nicht viele
Genre-Beiträge die sich mit den Großkatzen beschäftigen.
„Todesbiss der Tigerkralle“ ist einer der seltenen Vertretern.
Es verwundert aber auch nicht, dass die Tiger noch nicht so oft in
Horror-Filmen vorgekommen sind, da es extrem gefährlich ist sie
zu zähmen. Die moderne Computertechnik schöpft hier neues
Potential. Mit CGI wäre es kein Problem, einen ausgewachsenen
Tiger schnurrend und von duzenden Menschen umgeben, auf den
Bildschirm zu bringen. Glücklicherweise hat man aber auf die
Darstellung von CGI verzichtet. Denn jeder Fan von
Tierhorror-Filmen weiß, wie peinlich animierte Horror-Tiere sein
können.
Die Story ist eigentlich ganz nett, da schlicht angelegt. Es
passiert mal hier und dann mal da etwas. Es gibt exotische Einschübe
und einige leicht spannende Szenen, die den Betrachter bei der
Stange halten. Hier gibt es zwar nicht wirklich etwas, was man
nicht schon in irgendeinem Horror- und speziell Tier-Horror-Film
gesehen hat, das Ganze ist aber nett zusammengefügt und versteht
es, in Gänze als Film zu funktionieren. Natürlich in seinen natürlichen
Schranken. Denn es handelt sich hier ja nicht um einen A-Film mit
millionenschwerem finanziellen Background.
Der “Maneater“ steht natürlich im Mittelpunkt des Film, auch
wenn er, verständlicherweise, nicht allzu oft vor die Kamera
tritt. Man hat es eher mit den Opfern des Menschenfressers zu tun,
die schön ekelig und in meist kleinen Portionen präsentiert
werden. Das FSK 18 der deutschen DVD geht durchaus in Ordnung.
Splatterfreaks dürfen aber nicht das große Tiger-Gemetzel
erwarten.
Neben dem tierischen Hauptdarsteller gibt es auch ein paar
humanoide Schauspieler zu sehen. Die machen, für B-Movie Verhältnisse
einen ordentlichen Eindruck. Der bekannteste der Schauspielcrew dürfte
wohl Gary Busey sein. Busey hat schon in Filmen wie „Stephen
Kings Werwolf von Tarker Mills“ und beispielsweise „The
Gingerdead Man“ mitgespielt und macht seinen Job professionell.
Ansonsten gibt es nicht viel zu sagen. Der Film funktioniert ganz
gut und bietet sich für diejenigen an, die auf eine seichte
Tier-Horror Unterhaltung wie „Der Weiße Hai“ Bock haben. Es
gibt zwar bessere Filme des Subgenre, aber auch viele schlechtere
und kaum einen mit echten Tigern. |