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Buss
ist eine junge Köchin. Allerdings scheint sie ihr Handwerk etwas
anders gelernt zu haben, als es sonst so üblich ist. Denn ihre
Speisen beinhalten besondere Zutaten. Dies merkt ein Bekannter von
Buss, als er ihre Wohnung aufsucht. Er ist auf der Suche nach
seiner Verlobten, die schon mal bei Buss gearbeitet hat. Doch
seine Suche wird jäh beendet. Denn der unliebsame Gast hat beim
Betreten des Hauses eine schreckliche Entdeckung gemacht, von der
er nun ein Teil werden soll. Stück für Stück... |
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Der
thailändische Filmbeitrag „Meat Grinder“ ist, wie der Titel
erahnen lässt (Fleischwolf) keine leichte Kost. Dies liegt aber
nicht alleine daran, dass er in der Hauptsache um die Verarbeitung
und den Verzehr von Menschenfleisch geht. Der Film ist zudem
ziemlich künstlerisch und alles andere als leichtgängig
angelegt. Die Story kann nämlich locker in wenigen Worten
wiedergegeben werden. Viel wird nicht erzählt. Dafür aber umso
mehr gezeigt.
Regisseur
Tiwa Moeithaisong arbeitet bei der Wiedergabe der Geschichte nicht
unbedingt geradlinig. Dies macht es dem Betrachter nicht gerade
einfach, dem Geschehen zu folgen. Man muss schon voll konzentriert
sein und darf sich nicht ablenken lassen. Rückblicke
und einige Traumsequenzen können aber trotz hoher Konzentration
dafür sorgen, dass man mal nicht weiß was eigentlich abgeht.
Dies sind natürlich nicht die allerbesten Voraussetzungen, für
einen durch und durch gelungenen Film. Zu Beginn, wo man noch
nicht ahnt, was storytechnisch auf einen zukommt, meint man sich
noch in einem starken Film. Die Optik ist herausragend und der
Sound grandios als Ausdrucksverstärker eingesetzt. In vielen
verschiedenen Varianten und doch stets passend. Optisch ist alles
schön auf alt und schmutzig gemacht. Da kommt sofort einen tolle
Atmosphäre auf, die mit Beginn der ersten Bluttaten auch sehr
verstörend wird. Es geht bei den blutigen Effekten auch recht
schnell ans Eingemachte. Ein abgehacktes Bein, ein Nagel durch den
Finger. Da muss man sich schon auf einiges gefasst machen. Szenen
wie diese gibt es dann noch reichlich zu sehen. Dennoch ist nicht
ganz auszumachen, ob der Film geschnitten oder ungeschnitten
herausgebracht wurde. Es gab wohl Schnitte, bevor der Film in
seinem Heimatland erscheinen durfte. Allerdings dauert die thailändische
Fassung auch nur 88 Minuten. Die deutsch dahingegen 96 (Auch wenn
99 Minuten auf der Verpackung der DVD steht). Aber den Freunden
von Splatter & Gore sei gesagt, dass sie wirklich genug vor
die Linse bekommen. Man braucht sich keinerlei Sorgen zu machen,
dass der Film kaputt geschnitten wurde.
Die hierzulande wohl eher unbekannte Hauptdarstellerin Mai
Charoenpura, als Suppenköchin Buss,
macht ihren Job recht ordentlich. Ohne allerdings besonders
aufzufallen. Regisseur Tiwa Moeithaisong hätte sich da besser mal
ein Beispiel dran genommen. Er will auf jeden Fall auffallen und
reizt die Technik bis aufs Äußerste aus. Er filmt mal in
schwarzweiß, mal mit verschiedenen Filtern, lässt die Kamera
wackeln, benutzt die Zeitlupe, Nahaufnahmen, Fernaufnahmen und was
er sonst noch so nutzen kann. Wenigsten war er, zum Glück für
die Splatter-Fraktion, in Sachen Spezialeffekte ähnlich kreativ.
Aber trotz der Effekte, trotz der guten Optik und Akustik kann der
Streifen nicht ganz überzeugen. Es fehlt einem beim Betrachten
einfach der Rote Faden, an dem man sich entlang hangeln kann. So
wird man von Szene zu Szene, von Sequenz zu Sequenz getrieben und
weiß eigentlich nicht so recht, was vor sich geht. „Meat
Grinder“ ist zu überladen und viel zu sehr verschachtelt und
somit
nicht
leicht zugänglich. Quasi keine leichte Koste für Asia-Gourmets.
Und das nicht nur wegen der zahlreichen Ekel-Szenen. |