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In New York grassierte vor einigen Jahren eine
todbringende Epidemie, die das Leben aller Kinder der Stadt bedrohte. Die
Krankheit wurde von Kakerlaken übertragen und lange Zeit sah es so aus als
ob der krabbelnde Tod nicht zu stoppen wäre. Doch dann hatten die
promovierten Forscher Susan Tyler und Peter Mann eine bahnbrechende Idee und
nach einiger Forschungsarbeit auch Erfolg. Sie kreuzten Termiten und
Gottesanbeterinnen zu einer sogenannten Judas Brut, was zur Folge hatte,
dass diese neue Rasse die Kakerlaken vernichtete.
Wenige Jahre später macht Dr. Susan Tyler allerdings eine Enddeckung, die
sie eigentlich nie machen wollte. Es ist eine Larve, die eindeutig der Judas
Brut zuzuordnen ist, obwohl sich die damalige Züchtung nicht vermehren
konnte. Die Wissenschaftler dachten, dass sie die Gene soweit verändert
hätten, dass die Tiere nach einem halben Jahr sterben und somit nicht
Fortpflanzungsfähig sind. Aufgrund der kurzen Forschungszeit sind ihnen
aber wohl Fehler unterlaufen...
Aber nicht nur das die Larven auftauchen, es kommt auch zu mysteriösen
Todesfällen, die nach und nach den vom Menschen erschaffenen Insekten
zugeordnet werden. Der einzige der etwas genauer Bescheid weiß, ist ein
kleiner autistischer Junge. Vorerst kann er aber nicht behilflich sein, was
durch seine Krankheit bedingt ist. In den zahlreichen Gängen der
Untergrundbahn kommt es inzwischen zu den ersten Kontakten zwischen Menschen
und menschengroßen Insekten... |
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Das Subgenre des Tierhorrors überrascht ja
meist mit irgendwelchen, warum auch immer entstandenen Krabbelviechern, die
sich dann auf Teufel komm raus über die Menschheit hermachen um es ihnen
wegen irgendetwas heimzuzahlen. Bei „Mimic“ läuft das allerdings etwas
anders, wenn auch nicht soviel, dass die Geschehnisse diesen Film zu einem
Meisterwerk des Horrorfilms machen.
Vielmehr gibt es Durchschnittskost, die zwar mit einer teilweise recht
netten Story und einer guten Atmosphäre aufgewertet wird, aber insgesamt
spricht genauso viel gegen wie für den Streifen. Die angesprochene Story
des Film beginnt eigentlich recht vielversprechend, mit einem mysteriösen
Wesen, Erklärungen zur Vergangenheit und interessanten
Hintergrundinformationen über den potentiellen Feind im Chitinpanzer. Man
darf allerdings auch nicht verschweigen, dass es einige Passagen gibt, die
so gar nicht unterhalten wollen und das Ganze somit etwas langweilig
gestallten. Langweilig ist, glaube ich, auch genau das richtige Wort um die
Protagonisten zu beurteilen, die zwar eine solide Arbeit ablegen aber alles
in allem wenig überzeugend spielen. Gerade von der oscarprämierten Mira
Sorvino (1995 als beste Nebendarstellerin in „Geliebte Aphrodite“) habe
ich mir viel mehr versprochen, sie bleibt aber, wie der Rest der Darsteller,
ehr blass.
Richtig gut gelungen ist die Atmosphäre des Streifens, was nicht zuletzt an
zahlreichen Einstellungen in der New Yorker Unterwelt liegt. Eine ganze Zeit
lang gibt es dort den Kampf zwischen dem Mensch und dem was er gezüchtet
hat. Den Insekten kommt dabei zugute, dass es in den verschlungenen
Schächten der U-Bahn wenig Licht und massig Feuchtigkeit gibt, was wiederum
der Stimmung des Films zugute kommt. An diesem Ort bekommt man auch erstmals
etwas von den Spezialeffekten zu sehen, die sich allerdings weniger auf den
Splatter- als mehr auf den Animationsbereich konzentrieren. Das
Tricktechnische ist zwar auch nicht unbedingt ein Hochgenuss, allerdings ist
es sehr gut im Gegensatz zu dem, was in anderen Tierhorrorfilmen gezeigt
wird.
Insgesamt gesehen ist „Mimic“ also ein Film, der weder besonders gut,
noch besonders schlecht ist und somit wohl denjenigen zu empfehlen, die ein
wenig auf Tierhorror stehen. |