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Irgendwo auf irgendeiner karibischen Insel ...
Eine Gruppe jung gebliebener Umweltforscher schippert fröhlich auf einem
Fluss der kleinen Insel und entnimmt von Zeit zu Zeit ein paar Wasserproben.
Erst sieht es wie eine Unregelmäßigkeit aus, doch dann wird es zur
ernsthaften Gewissheit. Der Fluss wurde durch falsch entsorgte Müllfässer
verseucht. Die Verseuchung ist zwar nicht sichtbar, die Radioaktivität aber
deutlich messbar.
Als die Gruppe Rast macht, machen sie die erste Bekanntschaft, mit dem
einzig Überlebende des Flusses, einem Alligator, der durch die
Verschmutzung zu einem meterlangen Ungetüm mutiert ist. Schon bald landet
das erste Forschungsmitglied im gierigen Rachen des Unwesens, der Rest kann
fliehen. Die Flucht treibt die Umweltschützer in ein kleines Dörfchen, wo
sie auch gleich den Vorfall melden. Dort treffen sie aber auf wenig
Aufmerksamkeit woraus sie schließen, dass die wichtigen Männer der
Gesellschaft irgendwie in den Atommüllskandal involviert sind. Obwohl immer
wieder Menschen von dem Ungeheuer gefressen werden, reagiert niemand.
Die Gruppe verlässt das Dorf und trifft bald auf einen alten
Alligatorjäger namens Joe. Er ist schon seit Jahren hinter der Bestie her
und will sie endlich zur Strecke bringen. Dies wollen die Umweltschützer
aber nicht, sie wollen das Tier fangen, da es sich nach ihren Aussagen um
ein einmaliges Lebewesen handelt, dass den Menschen nur lebend dienen kann.
Ein Konflikt ist daher vorprogrammiert. Die Frage lautet nur wer überleben
wird ... Die Gruppe, der Jäger oder vielleicht sogar der
Mörder-Alligator... |
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Tierhorrorfilme gibt es ja wie Sand am Meer.
Die einen sind besser, die anderen schlechter und dann gibt es noch diese
ganz schlechten, worunter auch „Der Mörder Alligator“ zu zählen ist.
Ich muss mich immer wieder fragen welche Motivation die Macher haben/hatten
um so einen Schrott zu drehen, der nie Erfolg haben kann! Auch beim
Betrachten wird schnell klar, was einen erwartet. Bereits in den ersten
Minuten bekommt man den „Killer“ zu Gesicht, was für den weiteren
Genuss sicherlich nicht förderlich ist. Selten habe ich eine so schlechte
Gummipuppe gesehen, wie in diesem Billigstreifen!
Der Rest präsentiert sich natürlich genau so, wie es für einen
superschlechten Film dieses Subgenres gehört. Peinliche Schauspieler, die
offensichtlich noch nie eine Schule besucht haben um ihr Handwerk zu
erlernen, eine absolut dämliche Story, in der es von Logikfehlern nur so
wimmelt und dazu Dialoge, die aufgrund ihrer Unsinnigkeit schon fast in den
Ohren schmerzen!
Wer noch nie eine Dokumentation gesehen hat, in der die Reptilien
vorgestellt werden, wird folgende Erkenntnisse mit auf den Weg nehmen,
nachdem er den Film gesehen hat :
- Alligatoren bewegen sich mit maximal 0,5 Stundenkilometer, beim Schnappen
nach Beute werden sie sogar langsamer, da die Beute eh zu faul für eine
Flucht ist.
- Alligatoren sind Zwitter, da der im Film vorkommende Eier gelegt hat, die
dann glücklicherweise von den Forschern zerschossen werden.
- Alligatoren bestehen aus Plastik und Schaumstoff und machen eine immer
gleichbleibende Mundbewegung.
Ich habe ja wirklich schon viele schlechte Filme gesehen, aus denen ich noch
das unmöglichste rausgeholt habe um sie wenigstens einigen Verrückten
schmackhaft zu machen, hier fällt mir allerdings nichts ein. Die Natur, in
der gedreht wird, ist zwar schön, sie gerät bei dem Schrott im Vordergrund
aber weit, weit in den Hintergrund. Glücklicherweise habe ich diesen Film
mal bei einem Bekannten gefunden und mit seiner Genehmigung mitgenommen,
wenn ich ihn mir gekauft hätte, hätte ich mich wohl selbst tierisch
aufregt, wenn er nur eine DM gekostet hätte (heute natürlich Euro...)
Also lasst die Finger von diesem Schund, guckt euch anstelle des „Der
Mörder Alligator“ lieber den langweiligsten Film an den ihr kennt, denn
er ist viel interessanter! |