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Die südamerikanische
Felsenstadt San Vanidad hat einen narzisstischen Führer. Regent
Valdéz de Corazón strebt nach ewiger Schönheit und straft die
ab, die von der Natur nicht mit einer schönen Optik ausgestattet
sind. Um seine Macht und Schönheit zu stärken heiratet Valdéz
die schöne Alyssa. Sie trägt ein Geheimnis in sich, welches sich
um die ewige Schönheit dreht. Nach der Hochzeit erfährt Valdéz,
um welche Art Geheimnis es sich handelt. Alyssas ewige Schönheit
ist ein Fluch, der nur von der Liebe besiegt werden kann. Mit dem
optischen Verfall seiner Frau beginnt die Zerbröckelung seines Königreichs,
die seiner makellosen Schönheit und die seines gesamten Lebens... |
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Nach „Antrage – Der
Ameisenmann“ folgt mit „Mortal Beauty“ der zweite Teil der
Planet-B Edition. Eine dreiteilige Reihe, die den B-Film in
Deutschland salonfähig machen will. „Mortal Beauty“ wurde
Ebenfalls im Studio Babelsberg, nahe Potsdam, gedreht und bietet
dem Zuschauer einerseits eine Schloß-Atmosphäre und andererseits
Einsichten in mittelalterliche Gesellschaften.
In der Story geht es um die Geschichte einer männlichen Schönheit,
die aus ihrer Umgebung gerissen wird, um das Gegenteilige zu
durchleben, was sie zuvor erlebt hat. Die Verfilmung ähnelt eher
einem Märchen als einem B-Movie, wie man sie aus den Staaten gewöhnt
ist. Okay.... die paraguayischen Kulissen sind komplett im Studio
entstanden und die beteiligten Darsteller spielen derart übertrieben,
dass es einer Low-Budget-Produktion gerecht wird. Aber die
Ablichtung der verschiedenen Szenen will nicht so recht ins Bild
eines typischen B-Movie passen.
Die Geschichte ist schlicht gehalten und gibt nicht allzu viel
wieder. Sie wird mit einigen musikalischen Einlagen aufgebläht,
die sicherlich nicht allen Fans dieser Filme gefallen werden.
Garniert wird das ganze Geschehen mit einer netten Optik. Vor
allem die Masken können sich sehen lassen. Diese sorgen unter
anderem dafür, dass es einige Ekelszenen gibt. Diese wissen zu
gefallen und erhöhen den Unterhaltungswert enorm. Zudem gibt es
auch noch die ein oder andere Splatter-Einlage. Aber nichts, was
die FSK16 Einstufung gefährden würde.
Darstellerisch gibt es, wie bereits angesprochen, Overacting zu
bestaunen. Die Hauptdarsteller Götz Otto („James Bond 007 - Der
Morgen stirbt nie“), Rita Lengyel und Anatole Taubman spielen
wie in einer Theater-Aufführung. Das ist zwar nicht immer schön
anzusehen, passt aber ins Geschehen. Als Nebenrolle mit einer
Dialog-Szene wurde Pro7 Moderator Daniel Aminati ans Set gelassen.
Sein erster und hoffentlich letzter Filmauftritt...
Unterm Strich hat man es bei „Mortal Beauty“ mit einem Film zu
tun, den man sich angucken kann, aber sicherlich nicht angucken
muss. Optisch ist er zwar nett gelungen, inhaltlich okay und
anders als andere Filme, der Unterhaltungs-Funken will aber nicht
so richtig zünden. |