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Inmitten der amerikanischen Wildnis fährt ein
Pärchen auf einem verlassenen Freeway. Plötzlich klatscht etwas gegen ihre
Windschutzscheibe, dass daraufhin in viele Stücke zerplatzt. Die beiden
steigen aus und gucken sich das an, was von dem Tier übrig geblieben ist.
Sie entschließen sich einen Teil der Tierleiche mitzunehmen, um die
Schleimstücke untersuchen zu lassen.
Was die beiden zu dieser Zeit nicht wissen ist das es sich um ein riesiges
Mosquito, also eine Stechmücke handelt, dass wie seine zahlreichen
Artgenossen aufgrund eines Ufoabsturzes zu einer bedrohlichen Größe
mutiert ist. Nun machen sich abertausend Blutsauger auf, um ihren Durst zu
stillen. Ein paar Camper müssen schnell dran glauben. Die stets
zusammenbleibende Horde hatte die campierenden Menschen überrascht und die
hatten keinerlei Chance dem Tod durch Blutarmut zu umgehen. Doch die
geflügelten Biester haben immer mehr Blutdurst.
Jetzt haben sie es auf eine kleine Gruppe zusammen gewürfelter Menschen
abgesehen. Unter ihnen das Pärchen welches den ersten Mosquito gefunden
hat, der Professor, der das Tier untersucht hat und noch einige Männer, die
sich eigentlich nur im Wald aufhalten wollten. Glücklicherweise ist die
Gruppe bewaffnet und kann einen ersten Angriff der stehenden Biester
abwehren. Um sich vor einem erneuten Befall zu schützen wählen sie ein
leerstehendes Haus als Zufluchtsort und barrikadieren sich.
Die Frage ist allerdings ob der Schutz gegen die Mücken reicht. In den
Keller des Hauses hat die Gruppe auch noch nicht geguckt und eigentlich
wäre der kaltnasse Raum eine prima Aufzuchtsstätte für Rieseninsekten... |
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Wenn der Film wenige Minuten läuft merkt man
schon wie schlecht er eigentlich ist. Es gibt Schauspieler, die eigentlich
gar keine sein dürften, Dialoge, die hinten und vorne keinen Sinn ergeben
und Animationen, der Insekten, die stark an den Anfang dieser Technik vor
einigen Jahrzehnten erinnern. Es ist wirklich lange her als ich das letzte
mal eine so hohe Konzentration an Unfähigkeit gesehen habe aber irgendwie
macht das den Film sehenswert.
Als Freund des Hauses „Troma“ kennt man sich ja in Bereichen des
Nichtwollens oder Nichtkönnens aus und „Mosquito“ ist wohl ein gutes
Beispiel für diese Art des Unterhaltungsfilm. Die Frage ist nur ob dieser
B-Movie mit Absicht schlecht gedreht wurde oder ob es ein gemeinschaftliches
Versagen gab? Ich unterstelle den Macher mal die Absicht, denn es wäre
schon mehr als unlogisch wenn man sich ohne finanzielle Mittel ein Thema
heraussuchen würde das technisch schwer umzusetzen ist und das ist dieser
Film, aufgrund der zahlreich vorkommenden Mosquitos, die immerhin wohl über
einen Meter messen.
Die Story ist nur ein Beiwerk und sie kommt bis zum Schluss fast ohne
Spannung aus. Das ist schon beachtlich denn immerhin befinden sich mehrere
Menschen in der Bedrohung und versuchen krampfhaft zu überleben. Die
bereits angesprochenen Schauspieler und Dialoge sind wirklich
grottenschlecht und tragen ausschließlich zur lustigen Unterhaltung bei.
Auf Splatter oder Horror wird fast gänzlich verzichtet, es sei den man
betrachtet das erledigen der „kleinen“ Tierchen als Horror. Stellenweise
werden einige Mosquitos mit einem Schrotgewehr erschossen und explodieren
so, als hätte jedes Tier 100 Kilogramm Sprengstoff gefressen. Der blanke
Horror also ...
Die Videoversion von New Vision ist drei Minuten kürzer als der Director´s
Cut des Label Screen Power. Den DC habe ich noch nicht gesehen, ich kann mir
auch kaum vorstellen das er den Film an sich besser macht. Wenn man den
Streifen nicht ernst nimmt ist er sicherlich nicht übel und ich kann mir
gut vorstellen das er genau der richtige ist wenn man sich mit einer
Überdosis Bier einen schönen Videoabend, mit Freunden, machen will. |