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Ridley
Thompson ist ein verabscheuenswerter, sadistischer Mistkerl,
dessen Hobby es ist, Menschen zu töten. Er wohnt im Süden der
USA und hat sich in die hübsche Valora verliebt, die er im
Internet auf einer MySpace-ähnlichen Plattform bemerkte. Er entführt
sie und will viel Zeit mit ihr verbringen. Die gefesselte und körperliche
misshandelte Valora hat allerdings einiges dagegen einzuwenden.
Die gründliche Überlebensausbildung durch ihren Großvater kommt
ihr da gelegen. Kann sie sich aus den Griffen des bösen Ridley
befreien? |
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Angelehnt
an den Film „Naked Fear“(2007) befasst sich auch dieser in New
Mexico spielende Film mit einem Frauenmörder. Aber ein richtige
Sequel ist er nun auch wieder nicht, denn kein einziger
Schauspieler dieses ersten Films ist hier mit an Bord. Ein Blick
auf die beiden möglichen englischen Originaltitel „Match.Dead“
und „The Abductor“ zeigt uns, dass es diesen zweiten Teil wohl
nur im Kopf des Übersetzers gab. Also tut „Naked Fear“ hier
nicht viel zur Sache, folgend kann man sich diesen Film auch
gucken, ohne je „Naked Fear (1)“ vor die Linsen bekommen zu
haben.
Zu unser aller Glück geht es zwischendurch rein optisch ganz schön
zur Sache: abgekniffene oder abgeschossene Zeigefinger, deutlich
gebrochene Nasen und viele Kopfschüsse, bei denen an Blut nicht
gespart wurde. Definitiv eine der Lichtseiten dieses Films. Aber
auch eine der wenigen.
Ein weiterer wäre Regisseur Jon Bonnell. Kaum Erfahrung
(lediglich „Star Quest: The Odyssey“), kaum Geld zur Verfügung
(Wie das bei Low Budget Produktionen ja nun mal so ist) und
trotzdem ein für diese Verhältnisse sehenswerter Film. Allerdings
fällt dieser Unerfahrenheit auch sämtliche Spannung zum Opfer.
Ab und zu flammt sie zwar auf, aber wirklich gefesselt wird man
nicht, obwohl der Protagonist ein begnadeter Fessler ist.
Selbiger füllt den Film übrigens gut. Falls es die Absicht von
James Ray („Star Quest: The Odyssey“, …) war, möglichst
misanthropisch rüberzukommen und gehasst zu werden, macht er
alles richtig. Man würde stellenweise am liebsten selbst in den
Fernseher steigen und diesem verachtenden Kerl gehörig eins auf
die Kauleiste geben! Die anderen Schauspieler machen ihre Aufgabe
gut, fallen nicht weiter durch Gutes oder Schlechtes auf.
Wer sich also hier auf einen Kauf einlässt, der sollte nicht zu
viel erwarten. Allerdings sollte man auch nicht glauben, dass
dieser Film gar nichts zu bieten hat. Er bereitet eine durchaus
neue Situation, aus der sich die Hauptdarstellerin in einem
ziemlich komischen Ende befreit. Außerdem weiß er auf seine
eigene Art zu unterhalten und er ist bestimmt auch dazu in der
Lage, die Langeweile zu erschießen. |