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1953 gibt es in New York eine Drogenszene,
dessen Mitglieder sich wieder und wieder mit Insektenvernichtungsmittel
berauschen. William Lee sitzt sozusagen an der Quelle, da er als
Kammerjäger arbeitet und so Tag für Tag mit dem berauschenden Mittel zu
tun hat. Als er eines Tages nach hause kommt entdeckt er seine Frau, die
sich gerade eine Spritze, voll mit dem Rauschmittel, in die Brust spritzt.
Sie animiert ihn auch etwas von dem edlen Insektengift zu nehmen, damit er
sich auch in einen Rauschzustand versetzten kann. Gesagt, getan. Doch als
die Droge wirkt erschießt er seine Frau bei einem Spiel. Sie hatte sich in
guter alter Tell Manier ein Glas auf den Kopf gesetzt und William hat
versucht es dort runter zu schießen. Er hat seiner Frau dabei allerdings
mitten in die Stirn geschossen.
Nach diesem unglücklichen Zwischenfall erlebt William eine bizarre Reise in
eine seltsame Welt. Der Hobbyautor gelangt durch eine skurrile, sprechende
Schreibmaschine in Käferform, in eine arabisch wirkende Gegend, der
Interzone. Es ist eine Scheinwelt, die er seinen
Insektenvernichtungsmittel-Nebenwirkungen zu verdanken hat. In dieser Welt
herrscht die Droge, die aus zerstampften brasilianischen Tausendfüsslern
gewonnen wird. In dieser Welt sind die insektenartigen Schreibmaschinen
vertreten, die durch ihr Hinterteil kommunizieren und verbitterte Kämpfe,
verbaler Art, austragen.
William bekommt nun das Verlangen auf gleichgeschlechtliche, was aber dann
enden soll als er eine mysteriöse Doppelgängerin seiner erschossenen Frau
kennen lernt. Er setzt alles dran, die stark drogensüchtige auf seine Seite
zu bringen... |
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Wer jetzt denkt : Was hast du denn da gerade
für einen zusammenhanglosen Schrott gelesen ? Der hat, so wie ich glaube,
die ganze Geschichte verstanden! Hä? Genau! Der ganze Film ist wohl ein
einziger Drogentrip und so wie ich es schon von einigen Leuten hörte am
besten auch nur mit selbigem zu genießen. Cronenberg hat versucht in diesem
Film seine negativen Erlebinse mit Drogen zu verarbeiten, aber was er uns
letztlich mit dem Film sagen wollte, stelle ich in Frage.
Ich habe den Film nicht nur einmal gesehen sondern ich habe es gewagt ihn
drei mal zu gucken und bin nachher genau so schlau als zu dem Zeitpunkt als
ich ihn noch gar nicht kannte.
Freunde des „unnormalen“ Films werden sicherlich auf ihre Kosten kommen
den schon alleine die Spezial- bzw. Ekeleffekte finde ich sehr gelungen. Es
ist sehr nett anzusehen wie die Käferschreibmaschinen Kommentare durch
ihren Arsch geben, wie schwule „was weiß ich für Dinger“ versuchen
Menschen anzugraben, wie Leute Sperma durch die am Kopf befindlichen „was
weiß ich“ bei dem „was weiß ich für ein Ding“ saugen oder wie eine
Tausendfüssler-Mensch-Kombination einen Menschen vollkommen aussaugt.
Zudem finde ich die gebotene Atomsphäre sehr erstaunlich und besonders gut
finde ich an ihr, dass sie den Betrachter völlig unpassend zum Film einmal
in die 50er Jahre reißt und einmal in den Orient, aber wie gesagt völlig
unpassend. Die dargebotenen Szenarien sind ebenfalls erstaunlich gut
gelungen und lassen alles so real wirken, wie nur eben möglich ist. Auf die
schauspielerischen Leistungen will ich erst gar nicht eingehen, da ich sie
nicht bewerten kann. Wie auch wenn ich den Film nicht raffe? |